Übergewicht, insbesondere Adipositas, ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes mellitus Typ 2 (kurz: Diabetes Typ 2). Kennzeichnend für die Erkrankung ist ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel, der entsteht, wenn Insulin im Körper nicht mehr ausreichend wirksam oder nicht mehr vorhanden ist.1 Ein zentraler Grund dafür liegt in der biologischen Aktivität des Fettgewebes, vor allem des viszeralen Fetts. Dieses produziert unter anderem freie Fettsäuren und entzündungsfördernde Botenstoffe, die die Insulin‑Signalwege in Leber‑, Muskel‑ und Fettgewebe beeinträchtigen.2 In der Folge reagieren die Körperzellen weniger empfindlich auf Insulin. Es entsteht eine sogenannte Insulinresistenz, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt.1
Bereits leichtes Übergewicht mit einem Body‑Mass‑Index (BMI) von 25–29,9 kg/m² geht mit einem etwa dreifach erhöhten Risiko für einen Diabetes Typ 2 im Vergleich zu normalgewichtigen Personen einher.3 Bei Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m²) steigt das Erkrankungsrisiko sogar auf das Siebenfache an.3 Wie bedeutsam dieser Zusammenhang ist, zeigt auch eine aktuelle Auswertung deutscher Krankenkassendaten aus den Jahren 2014 bis 2020: Im Jahr 2020 wiesen etwa 4 von 10 Erwachsenen mit Diabetes Typ 2 eine dokumentierte Adipositas-Diagnose auf (BMI ≥ 30 kg/m²; ICD-Code E66).4
Die Gewichtsreduktion ist bei vielen Menschen mit Diabetes Typ 2 ein zentraler Bestandteil der Therapie. Hierfür stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung (siehe Abb. 1). Unabhängig von der gewählten Strategie bildet jedoch stets eine konservative, langfristig ausgerichtete Lebensstilmodifikation die Grundlage jeder erfolgreichen Gewichtsabnahme. Diese umfasst vor allem eine Umstellung der Ernährung mit einer angepassten, reduzierten Kalorienzufuhr sowie eine gleichzeitige Steigerung der körperlichen Aktivität. Beide Maßnahmen wirken zusammen und sind entscheidend für einen nachhaltigen Therapieerfolg.5 Als Ergänzung zu Basistherapie können zusätzlich rezeptfreie Produkte wie formoline L112 eingenommen werden. Die Wirksamkeit von formoline L112 ist in randomisiert-kontrollierten Studien (RCTs) belegt (siehe unten).6,8
Abb. 1: Therapieoptionen zur Gewichtsreduktion bei Diabetes Typ 2. Modifiziert und ergänzt aus 5.
Die Wirksamkeit einer Gewichtsreduktion in der Prävention und Behandlung des Diabetes Typ 2 ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien gut belegt. Eine Reduktion des Körpergewichts führt nicht nur zu einer Verbesserung der Blutzuckerkontrolle, sondern kann auch den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen oder verlangsamen.5 Die positiven Effekte zeigen sich in verschiedenen klinisch relevanten Bereichen:
formoline L112 kann Ihre Patientinnen und Patienten mit Adipositas und Diabetes Typ 2 gezielt bei der Gewichtsabnahme unterstützen. Es handelt sich dabei um ein Medizinprodukt natürlichen Ursprungs, welches im Magen-Darm-Trakt Fette bindet. Ein Großteil der mit der Nahrung aufgenommenen Fette kann so nicht vom Körper verwertet werden und wird ausgeschieden.7 Die dadurch verminderte Kalorienaufnahme kann zu einer Reduktion von Körper- und viszeralem Fett führen und damit in der Folge Insulinresistenz, Blutzucker- und Cholesterinwerte verbessern.8Studiendaten zur Wirksamkeit von formoline L112 bei Patientinnen und Patienten mit metabolischem Syndrom zeigen: Unter der Einnahme von Polyglucosamin L112 kam es im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Reduktion des Körpergewichts, des Body-Mass-Index (BMI) sowie des viszeralen Fettanteils und der gesamten Fettmasse. Darüber hinaus zeigte sich auch eine Verbesserung der Insulinresistenz, die unter formoline L112 statistisch signifikant war (p < 0,07).8 Mehr zur Studie lesen Sie hier.
Referenzen: