Sonnenbrand, Grillunfälle oder Funkenflug am Lagerfeuer: Mit den steigenden Temperaturen nimmt auch die Zahl der Verbrennungen zu. Gerade in diesem Sommer dürfte unter anderem die Fußball-WM die deutschen Grills heiß laufen lassen! Damit Sie auf Verbrennungen schnell und effektiv reagieren können, haben wir hier Grundlagen, Erste-Hilfe-Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten für Sie zusammengefasst.
Schwere Verbrennungen erfordern meist eine spezialisierte Behandlung. Oberflächliche bis mittelschwere Verbrennungen hingegen kommen häufig vor und können problemlos ambulant versorgt werden. In den Sommermonaten kommt es besonders häufig zu Verbrühungen, Kontaktverbrennungen an heißen Oberflächen sowie Funken- und Flammenverletzungen. Auch der Sonnenbrand infolge intensiver UV-Exposition zählt zu den typischen Verbrennungswunden.
Für die weitere Versorgung sind insbesondere Ausdehnung, Tiefe und Lokalisation der Verletzung entscheidend. Eine frühzeitige Einschätzung hilft, Komplikationen zu vermeiden und die Weichen für eine möglichst narbenarme Heilung zu stellen.
Da viele Patientinnen und Patienten nach einer Verbrennung zunächst versuchen, sich selbst zu helfen, bevor sie in die Praxis oder Notaufnahme kommen, ist die richtige Aufklärung entscheidend. Für die Erste Hilfe gilt daher:
Für die Erste Hilfe gilt:
Wichtig! Auf keinen Fall Hausmittel wie Mehl, Zahnpasta, Öl oder Butter auf die Wunde auftragen. Sie können die Wundbeurteilung erschweren, das Infektionsrisiko erhöhen und die Heilung beeinträchtigen.
Für oberflächliche und partiell tiefe Verbrennungen gilt heute die feuchte Wundbehandlung als Standard. Ziel ist es, ein physiologisches Wundmilieu aufrechtzuerhalten, Schmerzen zu reduzieren und die Reepithelisierung zu unterstützen.
Gerade bei Verbrennungen ist das von besonderer Bedeutung, da freiliegende Nervenendigungen häufig zu einer ausgeprägten Schmerzsymptomatik führen und wiederholte Traumatisierungen beim Verbandwechsel den Heilungsverlauf verzögern können.
Für die Behandlung oberflächlicher bis tieferer Verbrennungen (bis Grad 2a) bietet sich der transparente, moderne Hydrogelverband wie HydroTac® Transparent (ohne Kleberand) bzw. HydroTac® Transparent Comfort (mit Kleberand)von HARTMANN an.
HydroTac® Transparent ist ein transparenter Hydrogelverband zur Behandlung von trockenen bis leicht exsudierenden Wunden während der Granulations- und Epithelisierungsphasen. Die weiche und feuchte Hydrogel-Schicht wurde mit einer optimierten Formel mit zusätzlichem Glyzerin entwickelt. Dies bietet einen großen Vorteil insbesondere bei Verbrennungswunden, deren Flüssigkeitshaushalt sich im Heilungsverlauf verändern kann.
„Zu den vielfältigen Wirkungen des Polyolglycerols [wie Glyzerin] auf die Epidermis gehören die Verbesserung der (...) Hautbarrierefunktion und der mechanischen Eigenschaften der Haut, (...), sowie die Beschleunigung der Wundheilungsprozesse.“ *
Verbrennungen und Verbrühungen gehören insbesondere in den Sommermonaten zu den häufigen Verletzungen. Neben einer korrekten Erstversorgung kommt der Auswahl einer geeigneten Wundauflage eine zentrale Rolle zu. Mit HydroTac® Transparent von HARTMANN steht für Verbrennungen eine optimale Versorgungslösung zur Verfügung, die Feuchtigkeitsmanagement, atraumatische Verbandwechsel und hohen Tragekomfort in einer Wundauflage kombiniert. Damit kann selbst nach einer Verbrennung der nächste WM-Grillabend kommen! Hier finden Sie die praktische Broschüre von HARTMANN für eine sinnvolle Erstmaßnahme bei Verbrennungen – für Ihre Patientinnen und Patienten!
Referenzen:
* Fluhr JW, Darlenski R, Surber C. Glycerol and the skin: holistic approach to its origin and functions. Br J Dermatol. 2008 Jul;159(1):23-34. doi:10.1111/j.1365-2133.2008.08643.x. Epub 2008 Jul 1. PMID: 18510666.