REAKTION | Existenzängste, höhere Arbeitslast, weniger Zeit für Versorgung: Die geplante Reform ist für Ärzte ein Tritt ins Gesicht – wie die ein oder andere Kommentarspalte eindrucksvoll zeigt.
Zahlen lügen bekanntlich nicht: Ab 2027 sollen Arztpraxen rund 2,7 Milliarden Euro einsparen, bis zum Jahr 2030 etwa 5 Milliarden – und das bei einem ambulanten Gesamtbudget von rund 50 Milliarden Euro. Allein bei der Terminvermittlung sind 1,64 Milliarden Euro Einsparung zulasten der Praxen eingeplant; das ist nach KBV-Berechnungen ein Minus von fast 30.000 Euro pro Facharztpraxis und Jahr. Haus- und Kinderärzte verlieren im Schnitt rund 3.000 Euro Honorar, dazu kommt der Wegfall der extrabudgetären Vergütung von weiteren rund 3.600 Euro. Die Spitzenwerte in der Berichterstattung liegen bei über 50.000 Euro Verlust pro Praxis.
Nennt man das Reform, wenn am Ende einfach weniger Geld für dieselbe oder mehr Arbeit übrig bleibt? Wir waren für euch in den Kommentarspalten unterwegs, um das Stimmungsbild einzufangen. Wie macht sich die anstehende Reform in eurem Arbeitsalltag konkret bemerkbar? Lasst es uns wissen!
Bildquelle: Nano Banana 2, KI-generiert