INTERVIEW | Die Menopause fordert nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn heraus. Welche Rolle spielt der hormonelle Umbruch für die kognitive Leistungsfähigkeit – und was bedeutet das für das Demenzrisiko?
Die Menopause markiert den Zeitpunkt der letzten Menstruation und ist Teil des Klimakteriums mit Prä- und Postmenopause. Mit dem Rückgang von Östrogen verändern sich zahlreiche Prozesse im Körper – auch im zentralen Nervensystem. Entsprechend wird diskutiert, ob der Zeitpunkt des menopausalen Übergangs Einfluss auf das spätere Demenzrisiko haben könnte.
Demenzen sind dabei keine normale Begleiterscheinung des Alterungsprozesses, sondern Erkrankungen mit neuropathologischem Korrelat und fortschreitender kognitiver Einschränkung. Orientierung, Kommunikation und Persönlichkeit können betroffen sein – mit erheblicher Belastung für Betroffene und Angehörige.
Wie eng hormoneller Umbruch und Demenz tatsächlich zusammenhängen und was gesichert ist, klären wir im Interview mit Prof. Petra Stute.
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