Beim microbubble-enhanced transcranial focused ultrasound, (kurz MB-FUS) erhalten Patienten über die Vene winzige Gasbläschen, sogenannte Microbubbles. Anschließend wird durch den Schädel hindurch ein fokussierter Ultraschall auf definierte Areale im Gehirn gerichtet. Die Microbubbles geraten im Ultraschallfeld in Schwingung und üben dabei mikromechanische Kräfte auf die Gefäßwände aus. Die Folge ist eine vorübergehende, lokal begrenzte Öffnung der Blut-Hirn-Schranke. Quelle: University of Maryland School of Medicine