INTERVIEW | Man könnte das ZNS-Lymphom als hinterhältig bezeichnen: Es tarnt sich gut und ist dabei hochaggressiv. Doch es gibt effektive Behandlungsmöglichkeiten – wenn man es früh genug entdeckt.
ZNS-Lymphome sind Tumoren des Lymphgewebes im zentralen Nervensystem (ZNS). Dabei bezeichnet ein primäres ZNS-Lymphom einen Tumor, der zuerst im ZNS auftritt. Das sekundäre ZNS-Lymphom ist eine Absiedelung von Lymphomen, die zunächst an anderen Körperstellen auftreten. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören Immunsuppression, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises oder EBV-Infektionen.
Die Diagnostik des ZNS-Lymphoms ist anspruchsvoll, da es viele verschiedene Formen annehmen kann. Wie die Diagnose dennoch gelingt und welche Therapiemöglichkeiten bestehen, erklärt Prof. Seliger-Behme im Interview.
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