Hausärzte müssen täglich tausende Entscheidungen treffen – und das mit knappen Ressourcen und unter Zeitdruck. Wie ihr unter diesen Bedingungen sicher urteilt.
Eine der wichtigsten Aufgaben in der Allgemeinmedizin ist es, aus einer großen Menge an Fällen diejenigen herauszufiltern, bei denen Gefahr im Verzug ist. Das ist gerade im Niedrigprävalenzbereich der Hausarztpraxis eine große Herausforderung. Zeit ist eine knappe Ressource – und genau die braucht es für eine genaue Anamnese und Einschätzung der Symptomatik. Bei der Beurteilung der Gefahr, die von einer Erkrankung ausgeht, greifen verschiedenste Faktoren ineinander: klinische Erfahrung, externe Evidenz und nicht zuletzt das persönliche Bauchgefühl. In welchen Fällen ist offenhaltendes Abwarten gerechtfertigt?
Bildquelle: erstellt mit Nano Banana