Stigmatisierung von Patienten baut sich oft unterschwellig auf – trifft sie aber mit voller Wucht. Über die Verantwortung, eigene Vorurteile zu reflektieren und es besser zu machen.
Als Stigmatisierung wird in der Medizin die Zuschreibung stark negativer Eigenschaften zu einer Krankheit (z. B. AIDS) oder die für andere sichtbare Zeichnung durch eine Krankheit (z. B. Lepra) bezeichnet. Die Stigmatisierung führt häufig dazu, dass Betroffene sozial ausgegrenzt werden. Besonders Patienten mit psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie oder Depression erleben diese Mechanismen seit Jahren sehr deutlich, aber auch neuere Krankheitsbilder wie Post-COVID-Syndrom oder Post-Vakzin-Syndrom können betroffen sein.
Im Video erklärt die angehende Psychologin Laura Hilt, welche der Erkrankungen besonders mit Stigmatisierung einhergehen und was das für die Betroffenen bedeutet.
Bildquelle: ChatGPT