Der Mann an der Hantelstange setzt sich ächzend auf, greift zu einem kleinen Fläschchen – und riecht daran. Was Ammoniumcarbonat im Sport kann und ob Mediziner vor dem Riechsalz-Hype warnen sollten.
Ein Gefäß, in dem sich Riechsalze befinden, nennt man Riechflasche bzw. Riechampulle. Darin enthalten sind in der Regel Ammoniumcarbonat-Kristalle ((NH4)2CO3 x H2O). Riechsalze werden sporadisch im Rettungsdienst zur Bewusstseinskontrolle eingesetzt. Moderne Riechflaschen sind bruchsicher ummantelt und der Geruch ist mit Lavendel oder Eukalyptus veredelt. Der Mechanismus, über den der beißende Ammoniakgeruch leichte Bewusstseinseintrübungen beendet, ist bisher nicht hinreichend geklärt.
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