Nierensteine sind schmerzhaft und sollten deshalb schnell entfernt werden – doch oft gelingt das nicht vollständig. Wie ein Hydrogel dieses Problem lösen kann, erklären der Erfinder und ein Chirurg.
Nierensteine sind nicht nur schmerzhaft, sondern können auch dann noch Ärger machen, wenn nur kleinste Reste im Harnleiter zurückbleiben. Genau hier hilft das neue Hydrogel-Verfahren. Ziel ist es, winzige Steinfragmente zu erwischen, die bei bisherigen Methoden oft durchrutschen – und damit einen wirklich steinfreien Zustand zu erreichen.
Das Verfahren ist einfach: Über ein Endoskop werden zwei Gelkomponenten eingebracht. Zuerst umspült eine Lösung die Fragmente, dann sorgt die zweite Komponente für eine schnelle Gelbildung. Im entstandenen Gelkörper lassen sich die Steinreste komplett bergen und entfernen. Praktisch fürs Labor: Das Gel kann dort wieder aufgelöst werden, ohne die Zusammensetzung der Steine zu verändern.
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Bildquelle: DocCheck