Warum bekommen viele Patienten mit Oberbauchbeschwerden monatelang keine klare Diagnose? In dieser CME-Fortbildung lernst du, warum das Reizmagen-Syndrom heute keine reine Ausschlussdiagnose mehr ist, wie eine positive Diagnosestellung anhand typischer Symptome und schlanker Basisdiagnostik gelingt und welche Alarmsymptome eine weiterführende Abklärung beim Reizmagen-Syndrom notwendig machen. Du erfährst außerdem, wie das biopsychosoziale Modell körperliche, psychische und soziale Faktoren beim Reizmagen-Syndrom erklärt, wie du Patienten verständlich vermittelst, dass ihre Symptome real sind, auch ohne strukturellen Befund, und warum frühe patientenzentrierte Kommunikation eine zentrale Therapiesäule beim Reizmagen-Syndrom ist.Was dich in der Fortbildung erwartet:Du lernst, das biopsychosoziale Erklärungsmodell beim Reizmagen-Syndrom in eigenen Worten im Patientengespräch einzusetzen, motivierende Gesprächsführung und realistisches Erwartungsmanagement gezielt anzuwenden und multimodale Therapiebausteine von Ernährungsanpassung über symptomorientierte Medikation bis zu psychotherapeutischen Verfahren individuell zu kombinieren. Darüber hinaus erhältst du praxisnahe Formulierungen für gelingende Arzt-Patienten-Gespräche beim Reizmagen-Syndrom und lernst, welche Bausteine sich für welche Patientengruppen besonders eignen.