Helicobacter pylori ist behandelbar und genau darin liegt eine seltene Chance, Magenkrebs aktiv zu verhindern. In dieser CME-Fortbildung lernst du, welche Risikogruppen in Deutschland von einer Eradikation wirklich profitieren, wie du zwischen nicht-invasiven Verfahren wie dem 13C-Atemtest und der Endoskopie mit Biopsie diagnostisch richtig entscheidest und welche Therapieschemata angesichts steigender Resistenzraten heute noch leitliniengerecht sind. Du erfährst außerdem, welche häufigen Fehler in der Helicobacter-pylori-Diagnostik vermieden werden sollten, warum bestimmte früher gängige Therapieschemata heute nicht mehr als Erstlinientherapie empfohlen werden und welche Rolle das Mikrobiom bei der Eradikationstherapie spielt.Was dich in der Fortbildung erwartet:Du lernst, die Correa-Kaskade von der chronischen Gastritis über Atrophie und Metaplasie bis zur Dysplasie klinisch einzuordnen, die Test-and-treat-Strategie bei Dyspepsie ohne Alarmsymptome strukturiert anzuwenden und Therapieadhärenz bei längeren Einnahmedauern gezielt zu verbessern. Darüber hinaus erhältst du praxisnahe Einblicke in KI-gestützte endoskopische Bildanalyse, moderne Resektionsverfahren bei Magenläsionen sowie den evidenzbasierten Einsatz von Probiotika zur Reduktion therapiebedingter Nebenwirkungen bei der Helicobacter-pylori-Eradikation.