Wird der Reizmagen wirklich im Magen ausgelöst oder liegt die eigentliche Ursache ganz woanders? In diesem CME-Artikel lernst du, warum die klassische Erklärung über eine verzögerte Magenentleerung beim Reizmagen zunehmend infrage gestellt wird, welche zentrale Rolle der Zwölffingerdarm und sein Mikrobiom bei der funktionellen Dyspepsie spielen und wie eine geschwächte Darmbarriere, unterschwellige Entzündungsreaktionen und eine veränderte Mikrobiota die Signalverarbeitung im Nervensystem beeinflussen. Du erfährst außerdem, warum bisherige Therapieoptionen beim Reizmagen überwiegend symptomatisch wirken und an ihre Grenzen stoßen und welche neuen mikrobiombasierten Behandlungsansätze eine klinisch spürbare Linderung der Reizmagensymptome ermöglichen können.Was dich in diesem Artikel erwartet:Du lernst, den Reizmagen sicher von einer Gastritis abzugrenzen, die pathophysiologische Rolle des Zwölffingerdarms in der Beratung deiner Patienten mit funktioneller Dyspepsie verständlich zu erklären und bestehende Therapieoptionen wie säurehemmende und motilitätsfördernde Substanzen realistisch hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit einzuordnen. Darüber hinaus erhältst du praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse zur duodenalen Mikrobiommodulation und lernst, neue kausalere Behandlungsansätze beim Reizmagen in deine gastroenterologische und hausärztliche Praxis zu integrieren.