Warum reicht die klassische Leitlinientherapie beim Reizdarmsyndrom allein oft nicht aus?In dieser CME-Fortbildung lernst du, wie du den Reizdarm nicht als einheitliches Beschwerdebild, sondern als individuelle Erkrankung mit vielen Gesichtern verstehst, wie eine pragmatische leitliniengerechte Diagnostik ohne unnötige Ausschlussdiagnostik und Facharztkaskade gelingt und welche multimodalen Therapiebausteine von Ernährungsansätzen über verhaltensmedizinische Methoden bis zu digitalen Gesundheitsanwendungen beim Reizdarmsyndrom sinnvoll kombiniert werden können. Du erfährst außerdem, warum zwischen Leitlinie und Praxisalltag beim Reizdarmsyndrom oft eine spürbare Versorgungslücke entsteht und wie geprüfte DiGAs genau diese Lücke in der langfristigen Patientenbetreuung schließen können.Was dich in der Fortbildung erwartet:Du lernst, die Diagnose Reizdarmsyndrom positiv zu stellen, ohne Patienten unnötig durch Spezialisten zu schicken, Warnzeichen zu erkennen, die eine weiterführende Abklärung erfordern, und Therapieversuche gemeinsam mit dem Patienten individuell anzupassen. Darüber hinaus erhältst du praxisnahe Einblicke in die Verordnung und Einbindung von DiGAs in die Reizdarm-Betreuung, lernst, was eine geprüfte digitale Gesundheitsanwendung von einer gewöhnlichen Gesundheits-App unterscheidet und wie du das Gelernte direkt in deinen hausärztlichen Alltag übernehmen kannst.