ADHS ist eine der häufigsten neurobiologischen Entwicklungsstörungen – gleichzeitig werden ihre Komorbiditäten oft nicht ausreichend berücksichtigt. Neben Angststörungen und Depressionen treten Suchterkrankungen bei Menschen mit ADHS überdurchschnittlich häufig auf, spielen im fachlichen Diskurs jedoch noch immer eine Nebenrolle.
In unserem CME beleuchten unsere Experten die Schnittstelle von ADHS und Sucht aus verschiedenen Blickwinkeln. Sie zeigen, wie eine frühzeitige ADHS-Diagnose das Suchtrisiko senken kann und worauf Behandler in der Suchttherapie achten sollten, um eine bislang unerkannte ADHS zu erkennen. Praxisnahe Einblicke aus der hausärztlichen Substitutionsmedizin treffen dabei auf klinische Expertise und aktuelles Leitlinienwissen – mit dem Ziel, Versorgungslücken zu schließen und die Behandlung nachhaltig zu verbessern.
Unsere Referenten
Dr. med. Markus KölleOberarzt an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Bonn
Dr. med. Nazifa QurishiFachärztin für Innere Medizin und Infektiologie hat zusätzlich ihren Schwerpunkt im Bereich der Suchtmedizin
Programmpunkte
1. Einordnung und Überblick ADHS
2. Perspektiven aus der Suchtmedizinischen Praxis
Mit freundlicher Unterstützung von
Die Fortbildung ist von der Ärztekammer Nordrhein anerkannt. Sie wird von der DocCheck Community GmbH finanziert. Eine finanzielle Unterstützung erfolgt zusätzlich durch Camurus GmbH mit 5.000 €.