Warum zeigen Patienten mit Reizdarmsyndrom trotz derselben Diagnose völlig unterschiedliche Symptome? In dieser CME-Fortbildung lernst du, welche Rolle die Darm-Hirn-Achse bei der Entstehung des Reizdarmsyndroms spielt, wie sich die verschiedenen Subtypen von Obstipationstyp über Diarrhötyp bis zum Blähbauchtyp pathophysiologisch und therapeutisch unterscheiden und wie du eine gezielte Mikrobiommodulation sinnvoll in ein multimodales Therapiekonzept beim Reizdarmsyndrom integrierst. Du erfährst außerdem, warum chronischer Stress, genetische Prädisposition und vorangegangene Antibiotikatherapien die Darm-Hirn-Achse beim Reizdarmsyndrom zusätzlich beeinflussen können und warum eine pauschale Therapie bei dieser Erkrankung nicht zielführend ist.Was dich in der Fortbildung erwartet:Du lernst, die wichtigsten Subtypen des Reizdarmsyndroms sicher zu unterscheiden und eine individualisierte Therapie daraus abzuleiten, stammspezifische bakterielle Präparate beim Reizdarmsyndrom evidenzbasiert einzusetzen und Studienergebnisse kritisch einzuordnen sowie Ernährungsumstellung, lösliche Ballaststoffe, Psychoedukation und bauchgerichtete Hypnose als Bausteine eines strukturierten Therapiealgorithmus beim Reizdarmsyndrom sinnvoll zu kombinieren.