Fast ein Drittel aller Prostatakarzinome wird erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt, obwohl moderne Diagnostik heute deutlich frühere und präzisere Einordnungen ermöglicht. In dieser CME-Fortbildung lernst du, warum klassische Früherkennungsansätze beim Prostatakarzinom in der aktuellen Leitlinie neu bewertet werden, wie MRT-Diagnostik und gezielte Biopsietechniken die Diagnose des Prostatakarzinoms revolutioniert haben und welche Rolle die PSMA-PET-CT heute als fester Bestandteil moderner Staging-Pfade beim Hochrisikoprostatakarzinom spielt. Du erfährst außerdem, welche wegweisenden Erkenntnisse die PROTEUS-Studie als bisher größte Studie zur perioperativen Therapie beim lokal begrenzten Hochrisiko-Prostatakarzinom liefert und für welche Patientengruppen eine zeitlich begrenzte intensivierte Hormontherapie besonders relevant sein könnte.
Was dich in der Fortbildung erwartet:Du lernst, den risikoadaptierten PSA-gestützten Ansatz beim Prostatakarzinom sicher einzuordnen, standardisierte Auswertungskriterien der PSMA-PET-CT für globale Vergleiche zu nutzen und Nomogramme für eine frühe Prognoseabschätzung bereits zum Zeitpunkt der Diagnose anzuwenden. Darüber hinaus erhältst du einen strukturierten Überblick über alle Therapieoptionen beim lokalisierten Prostatakarzinom von der engmaschigen Überwachung über die operative Therapie bis zur Strahlentherapie sowie praxisnahe Einblicke in das Nebenwirkungsprofil der perioperativen Intensivierung beim Hochrisikoprostatakarzinom auf Basis aktueller Studiendaten.