Pankreatische neuroendokrine Tumoren gehören zu den komplexesten Erkrankungen in der onkologischen Versorgung und ihr Verlauf kann sich durch veränderte Tumorbiologie, Rezidive und wechselnde Therapieoptionen über viele Jahre dynamisch verändern. In dieser CME-Fortbildung begleitest du die detaillierte Fallentwicklung eines metastasierten pankreatischen NET mit hepatischer Beteiligung und lernst, wie Ki-67-Index, Tumorlast und Lokalisation die Wahl der initialen Therapie beeinflussen, wie Rezeptorbildgebung, CT und MRT Therapieoptionen beim pankreatischen NET eröffnen oder begrenzen und warum wiederholte Tumorboard-Besprechungen bei neuroendokrinen Tumoren entscheidend für den langfristigen Therapieerfolg sind. Du erfährst außerdem, warum Rezidive beim pankreatischen NET sich biologisch verändern können, wie sich unterschiedliche Ki-67-Werte im Verlauf auf die Therapieplanung auswirken und warum selbst nach vielen Jahren und mehreren Therapiezyklen stabile Krankheitsphasen erreicht werden können.
Was dich in der Fortbildung erwartet:Du lernst, systemische, nuklearmedizinische und chirurgische Verfahren beim metastasierten pankreatischen NET in ihrer Abfolge strukturiert zu bewerten, Tumormarker und Bildgebungsbefunde kritisch einzuordnen und unterschiedliche diagnostische Informationen gemeinsam zu interpretieren sowie Therapiepfade beim pankreatischen NET flexibel an Tumordynamik, klinischen Zustand und individuelle Patientenfaktoren anzupassen. Darüber hinaus erhältst du anhand eines realen Langzeitverlaufs praxisnahe Einblicke in die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Pathologie, Nuklearmedizin, Gastroenterologie und Endokrinologie beim Management komplexer NET-Verläufe.