Ein vermeintlich stabiler Verlauf bei Multipler Sklerose kann trügerisch sein, denn schubunabhängige Progression schreitet oft unbemerkt voran und das lange, bevor sie klinisch sichtbar wird. In dieser CME-Fortbildung lernst du, warum klinische Stabilität bei Multipler Sklerose nicht gleichbedeutend mit einem stabilen Krankheitsverlauf ist, wie schleichende neurologische Veränderungen frühzeitig erkannt und korrekt eingeordnet werden und welche Rolle frühe Therapieentscheidungen bei Multipler Sklerose für die langfristige Verlaufseinschätzung spielen. Du erfährst außerdem, warum die klinische Beobachtung allein bei Multipler Sklerose häufig nicht ausreicht und wie neurologische Untersuchungsergebnisse, funktionelle Einschränkungen und bildgebende Verfahren gemeinsam zu einem Gesamtbild zusammengeführt werden.
Was dich in der Fortbildung erwartet:Du lernst, schubunabhängige Progression bei Multipler Sklerose strukturiert von klinischer Stabilität abzugrenzen, Krankheitsaktivität anhand unterschiedlicher diagnostischer Informationen umfassender einzuordnen und die Bedeutung einer kontinuierlichen Verlaufskontrolle bei Multipler Sklerose für die neurologische Praxis zu verstehen. Darüber hinaus erhältst du praxisnahe Einblicke in die individuelle Verlaufsbeurteilung bei Multipler Sklerose und lernst, wie frühe Hinweise auf Progression in die langfristige Patientenbetreuung integriert werden können.
💡 Diese Fortbildung ist auch als MicrCMEoCME-Reihe verfügbar.