Das Lungenkrebsscreening ist seit dem 1. April 2026 offiziell als Kassenleistung gestartet und Hausärzte sowie Arbeitsmediziner spielen dabei eine zentrale Rolle. In dieser CME-Fortbildung lernst du, wie du die gesetzlichen Zulassungsvoraussetzungen für das Lungenkrebsscreening bei deinen Patienten korrekt prüfst, das medizinische Eignungsprofil zur Vermeidung von Überdiagnosen erstellst und das Aufklärungsgespräch strukturiert und leitliniengerecht durchführst. Du erfährst außerdem, warum computergestützte Befundung und automatisierte Volumetrie beim Lungenkrebsscreening heute unverzichtbar sind und welche Anforderungen an die Qualifikation der befundenden Radiologen gestellt werden.
Was dich in der Fortbildung erwartet:Du lernst, Lungenrundherde anhand der international anerkannten Lung-RADS-Klassifikation sicher einzuordnen, Kontrollintervalle für solide, subsolide und zystische Veränderungen beim Lungenkrebsscreening korrekt festzulegen und klinisch relevante Nebenbefunde wie Lungenemphysem strukturiert zu managen. Darüber hinaus erhältst du praxisnahe Informationen zu Abrechnungsziffern, Strahlenschutzvorgaben und den unterstützenden Materialien für die Durchführung der Lungenkrebsfrüherkennung sowie konkrete Hinweise zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren.