Die Versorgung von Patienten mit chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachärzten für Allgemeinmedizin und HNO. Gerade in der Erkältungs- und Pollensaison ähneln sich die Symptome vieler Atemwegserkrankungen – doch hinter verstopfter Nase, Geruchsverlust und Druckschmerz im Gesicht kann sich auch eine chronische Erkrankung verbergen, die frühzeitig erkannt und gezielt behandelt werden sollte.
In unserem CME zeigen dir unsere Experten, wann du an CRSwNP denken solltest – insbesondere dann, wenn keine Allergene nachweisbar sind, Symptome unter Standardtherapie persistieren oder sich ein akutes Bild in eine chronische Richtung entwickelt. Unsere HNO-Experten aus der niedergelassenen Praxis geben dir klare Hinweise, welche Symptome hellhörig machen sollten, welche therapeutischen Maßnahmen sinnvoll sind und wann die Überweisung zum Facharzt geboten ist.
Dr. med. Pascal WerminghausFacharzt für Hals-Nasen und Ohrenheilkunde, Allergologe
Die chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) bleibt in der hausärztlichen und HNO-Praxis häufig unterdiagnostiziert. Unser Experte zeigt praxisnah, wie sich CRSwNP frühzeitig erkennen und von allergischen Erkrankungen abgrenzen lässt. Anhand typischer Symptome, Risikofaktoren und Komorbiditäten werden diagnostische Strategien, Labor- undBildgebungsmöglichkeiten sowie Fallbeispiele aus der Praxis vorgestellt. Erhalte praxisrelevante Tipps, wann eine Überweisung an den HNO sinnvoll ist, und lerne Leitlinien-gestützte Entscheidungswege für die effektive Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Facharzt kennen.
Dr. med. Lothar BleckmannFacharzt für Hals-Nasen und Ohrenheilkunde, Osteopathie, Akupunktur und ambulante Operationen
Unser Experte zeigt praxisnah, wie Leitlinien zur chronischen Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) im Alltag umgesetzt werden können – mit besonderem Fokus auf die allergologische Perspektive. Es werden aktuelle Therapieoptionen vorgestellt sowie Strategien zur Desensibilisierung bei allergischer Komponente. Anhand konkreter Patientenfälle wird dargestellt,wie Hausärzte, HNO-Ärzte und Allergologen gemeinsam Komorbiditäten wie Asthma bronchiale oder allergische Rhinitis managen.
Mit freundlicher Unterstützung von
Die Fortbildung wurde durch die Ärztekammer Nordrhein anerkannt und wird von Sanofi-Aventis Deutschland GmbH mit 5.000 € unterstützt.