Pruritus gehört zu den häufigsten, aber zugleich auch komplexesten Symptomen in der ärztlichen Praxis. Er kann Ausdruck zahlreicher dermatologischer, internistischer und nephrologischer Erkrankungen sein – oder auch als eigenständiges Krankheitsbild auftreten. Gerade bei Pruritus im Rahmen einer chronischen Nierenerkrankung (CKD-aP) sind eine strukturierte Differenzialdiagnose, die Orientierung an Leitlinien und die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Nephrologie und Dermatologie umso wichtiger.
In unserem CME beleuchten unsere Experten die aktuelle S2k-Leitlinie, differenzialdiagnostischen Strategien und therapeutischen Optionen bei chronischem Juckreiz – praxisnah, fallorientiert und interdisziplinär. Nebenklassischen und neuen Therapieansätzen werden auch die systematische Erfassung des Juckreizes sowie digitale Innovationen vorgestellt.
1. Juckreiz verstehen: Mechanismen erkennen, Leitlinien anwenden
Was ist Juckreiz – und warum ist er mehr als nur ein Symptom? Erfahre, was die aktuellen Leitlinien zum chronischen Juckreiz empfehlen und welche Prozesse in Haut, Nerven-, Immun- und Hormonsystem dabei zusammenwirken. Unsere Expertin erklärt, was beim Kratzen im Körper geschieht und warum dieser Reflex den Juckreiz oft verstärkt. Außerdem beleuchtet sie die weitreichenden Folgen chronischen Juckreizes – von Schlafstörungen bis zu Depressionen – und zeigt anhand eines Praxisbeispiels die Komplexität des Symptoms.
2. CKD und Dialyse verstehen: Fokus auf CKD-aP
Was steckt hinter dem chronischen Nierenkrankheits-assoziierten Pruritus (CKD-aP), und warum betrifft er so viele Dialysepatienten? Erfahre, welche Definition und epidemiologischen Daten seine Bedeutung zeigen und welche Mechanismen – von gestörten Opioid-Rezeptoren über Mikroinflammation bis zu strukturellen Hautveränderungen – beteiligt sind. Unser Experte zeigt auf, wie eine gezielte Differentialdiagnose andere Ursachen ausschließt und welche aktuellen Erkenntnisse eine moderne, evidenzbasierte Betrachtung von CKD-aP prägen.
Mit freundlicher Unterstützung von
Die Fortbildung wurde durch die Ärztekammer Nordrhein anerkannt und wird von Vifor Pharma Deutschland GmbH mit 5.000€ unterstützt.