Hautkrebs wird häufig erst spät erkannt – obwohl entscheidende Hinweise schon früh sichtbar sein können. Hausärzte sind für die meisten Patientenanliegen die erste Anlaufstelle und spielen damit eine zentrale Rolle in der Hautkrebsprävention. Um Hautveränderungen sicher einschätzen zu können, sind fundierte Kenntnisse und ein strukturierter diagnostischer Ansatz entscheidend.
In unserem CME zeigen wir dir praxisnah, wie du das digitale Dermatoskop zur Hautkrebsfrüherkennung im Praxisalltag einsetzen kannst. Unsere Expertin erläutert anhand aktueller Daten und Leitlinien die Rolle der Prävention sowie Nutzen und Grenzen der Dermatoskopie und leitet therapeutische Konsequenzen ab.
Prof. Dr. med. Jennifer Landsberg Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Dr. med. Moritz TellmannFacharzt für Allgemeinmedizin
Vortrag und Live-Demo
Digitale Dermatoskopie und KI-gestützte Selbstdiagnosen verändern zunehmend die Erwartungen vieler Patienten und stellen Ärzte vor die Herausforderung, Verunsicherung fachlich einzuordnen und vorschnelle Schlussfolgerungen zu vermeiden. Prof. Dr. Jennifer Landsberg greift diesen Wandel auf und ordnet ihn aus dermatologisch-onkologischer Perspektive ein.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Dermatoskopie als Instrument der dokumentierten Verlaufskontrolle: Statt auffällige Hautveränderungen frühzeitig zu entfernen, ermöglicht eine strukturierte Bilddokumentation häufig ein beobachtendes Vorgehen und entlastet so Patienten und Praxen. Dr. Moritz Tellmann bringt seine Perspektive als Allgemeinmediziner ein. Zudem wird kritisch beleuchtet, welche digitalen Tools einen echten Mehrwert bieten, wo ihre Grenzen liegen und warum technologische Innovation ärztliche Erfahrung unterstützen, aber nicht ersetzen kann.
Die Fortbildung wurde durch die Ärztekammer Nordrhein anerkannt. Sie wird vollständig von DocCheck finanziert.