Wie soll ein Patient reagieren, wenn in der Krankenakte seit mindestens fünf Jahren "benigne Prostatahyperplasie" steht, ohne dass diagnostische Ergebnisse für "benign" oder "malign" vorliegen? - Dann doch wohl PSA-Wert bestimmen, sei es auf Kasse oder als Selbstzahler!Bei ausreichend Pech ist es dann schon zu spät und die PCa-Diagnose ergibt sich. Und wie unterscheidet man bei dichterer Abfolge von PSA-Werten die vielzitierte "Überdiagnose" von echter Malignität?
Vorschlag: PSA-Werte l o g a r i t h m i s c h auftragen; altersbedingter Anstieg ist dann eine flach ansteigende Gerade, maligner Anstieg dann eine steil ansteigende Gerade. Die Idee stammt nicht von mir, sondern einfach 'mal googeln: "Logarithmische PSA-Kurve"!