Die Fischer-Projektion ist eine Konvention über die zweidimensionale Darstellung der räumlichen Konformation von Enantiomeren. Dabei ist das Molekül immer offenkettig.
Die vom Menschen bei der anaeroben Glykolyse produzierte L-Milchsäure unterscheidet sich in der Summenformel CH3–HCOH–COO- nicht von der beispielsweise mit Nahrungsmitteln wie Joghurt aufgenommenen Gährungsmilchsäure (D-Milchsäure). In ihrer räumlichen Struktur verhalten sie sich jedoch wie Original und Spiegelbild.
Autor: Janica Nolte, DocCheck; by BioRender.com (2026); lizenziert unter CC BY-NC-SA 4.0