Corona-Maßnahmen haben bekanntlich einen zusätzlichen Nebeneffekt: Sie wirken sich bremsend auf die Fallzahlen anderer Infektionskrankheiten aus. Das macht sich jetzt erneut bemerkbar. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet, kam es 2021, zum ersten Mal seit etwa 30 Jahren, nicht zu einer Grippewelle in Deutschland.
Inzwischen neigt sich die diesjährige Grippesaison mit derzeit 519 nachgewiesenen Fällen bereits dem Ende entgegen. Damit sei die Definition einer Grippewelle, wie sie die Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI aufgestellt hat, gar nicht erreicht worden. „Es hat in dieser Saison überhaupt keine Grippewelle gegeben“, so eine RKI-Sprecherin auf Anfrage des Redaktionsnetzwerk Deuschlands.
Den aktuellen Wochenbericht des RKI findet ihr oben und hier.