Ab dem 01. Januar 2027 erweitert PD Dr. med. Nils Beisemann das Ärzteteam der orthopädischen Privatpraxis Lumedis in Frankfurt am Main als operativer Kniespezialist.Mit dem Zugang des erfahrenen Orthopäden und Unfallchirurgen verstärkt Lumedis gezielt sein operatives Spektrum auf dem Gebiet der rekonstruktiven und arthroskopischen Kniechirurgie.Ziel ist es, die Schnittstelle zwischen hochspezialisierter konservativer Diagnostik/Therapie und präziser operativer Versorgung am Standort Frankfurt noch enger zu verzahnen.
PD Dr. Nils Beisemann, in Düsseldorf geboren und in Speyer aufgewachsen, absolvierte sein Studium der Humanmedizin an den Universitäten Göttingen, Magdeburg und Mainz. Den prägenden Großteil seiner fachärztlichen Ausbildung und mehrjährigen klinischen Laufbahn verbrachte er an der renommierten BG Klinik Ludwigshafen – einem der führenden überregionalen Traumazentren Deutschlands.Dort erwarb er eine breite und fundierte Expertise in der Behandlung komplexer Verletzungsmuster des gesamten Bewegungsapparates.
Zuletzt war Dr. Beisemann in Ludwigshafen als stellvertretender Sektionsleiter für Knie-, Fuß- und Sprunggelenkchirurgie tätig.In dieser Leitungsfunktion verantwortete er anspruchsvolle chirurgische Eingriffe und bildete den operativen Nachwuchs aus. Sein operatives Portfolio umfasst mittlerweile mehr als 1.000 durchgeführte Knieoperationen, von arthroskopischen Standardeingriffen bis hin zu komplexen offenen Rekonstruktionen und Revisionen.
Das therapeutische Spektrum von PD Dr. Beisemann deckt die gesamte Bandbreite der modernen, gelenkerhaltenden Kniechirurgie ab.Zu seinen Schwerpunkten gehören:
Meniskusrekonstruktion & -erhaltKonsequente Priorisierung von Meniskusnähten und gewebeschonenden Refixationstechniken vor Teilresektionen zur langfristigen Arthroseprophylaxe.
KreuzbandchirurgiePrimäre und Revisions-Rekonstruktion des vorderen und hinteren Kreuzbandes unter Berücksichtigung individueller Transplantatwahl und Rotationsstabilität.
Patellofemorale InstabilitätenOperative Stabilisierung bei Patellaluxationen (z. B. MPFL-Rekonstruktion, Trochleaplastiken oder knöcherne Versetzungsoperationen).
Knorpeltherapie & RegenerationsverfahrenEinsatz moderner Knorpelersatz- und Zelltherapieverfahren bei umschriebenen Knorpelschäden.
UmstellungsosteotomienKnöcherne Achskorrekturen (z. B. HTO oder DFO) bei einseitiger Kompartimentüberlastung und beginnender Gonarthrose zur Wiederherstellung der physiologischen Beinachse.
Neben seiner klinischen Tätigkeit ist Dr. Beisemann eng mit Wissenschaft und Lehre verbunden. Seine Habilitation widmete er dem Thema der unfallchirurgischen Bildgebung. Diese Spezialisierung prägt seine tägliche diagnostische Arbeit, wobei er den Stellenwert radiologischer Befunde stets pragmatisch einordnet:
„Ein MRT-Befund allein entscheidet nicht über eine Operationsindikation. Entscheidend ist immer die Synopse aus exakter klinischer Untersuchung, der patientenspezifischen Biomechanik, dem individuellen Aktivitätsniveau und den Wünschen des Patienten. Das Bild liefert uns wertvolle Details, aber der Patient bestimmt den Weg.“
Ein wesentlicher Vorteil seiner unfallchirurgischen Erfahrung liegt zudem im Blick auf die gesamte kinetische Kette: Da Hüftstellung, Beinachse sowie Fuß- und Sprunggelenksmechanik die funktionelle Belastung des Kniegelenks maßgeblich beeinflussen, fließen diese Parameter bei Lumedis konsequent in die Behandlungsplanung ein.
Trotz seiner umfassenden operativen Erfahrung vertritt Dr. Beisemann eine klare Philosophie bezüglich der Indikationsstellung:
„Wann immer eine konservative Behandlung am Knie möglich und erfolgversprechend ist, sollte diese auch ohne Operation durchgeführt werden.“
Diese Haltung deckt sich vollständig mit dem integrativen Konzept von Lumedis.In der Frankfurter Praxis arbeiten Orthopäden, Sportmediziner, ärztliche Osteopathen und Bewegungswissenschaftler Hand in Hand. Erst wenn konservative Optionen – wie funktionelle Bewegungsanalysen (EMG), gezielte Medizinische Kräftigungstherapie, Osteopathie oder regenerative Infiltrationen – ausgeschöpft sind oder strukturelle Schäden eine primäre chirurgische Wiederherstellung erfordern, wird die operative Indikation gestellt.
Mit dem Eintritt von PD Dr. med. Nils Beisemann zum 01.01.2027 baut Lumedis seine Kapazitäten in der konservativen und operativen Kniechirurgie im Rhein-Main-Gebiet weiter aus.Für zuweisende Kolleginnen und Kollegen steht damit ab 2027 ein erfahrener Ansprechpartner für Zweitmeinungs-Konsultationen, komplexe Rekonstruktionen sowie zur Mitbehandlung anspruchsvoller kniechirurgischer Krankheitsbilder zur Verfügung.
Weitere Details & Quelle:
Ausführliche Informationen zum Werdegang, Publikationsverzeichnis sowie das Antrittsinterview finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.lumedis.de/pd-dr-nils-beisemann.html