Eine Selbstvorstellung von Prof. Hasso Freiherr von Falkenstein, Prüfer in Prep. Er lächelt selten, aber wenn, dann hast du etwas richtig gemacht.
Man hat mich gebeten, mich »vorzustellen«. Eine merkwürdige Anforderung, man sollte meinen, ich bin bereits bekannt. Aber gut, einmal der Vollständigkeit halber.
Wer ich bin
Oberprüfer. Schrecken des Hörsaals 4b. Die letzte Verteidigungslinie zwischen einem Studierenden mit Wissenslücken und einem Patienten mit Herzrhythmusstörungen. Meine Kollegen nennen mich »anspruchsvoll«. Meine Studierenden sagen andere Dinge — aber nicht in meiner Gegenwart.
Was ich von Ihnen erwarte
Präzision. Struktur. Den korrekten Fachbegriff — nicht das, was Sie »im Großen und Ganzen« meinen. Wenn ich nach den Kompensationsmechanismen bei Herzinsuffizienz frage, erwarte ich keine philosophische Betrachtung des Leidens, sondern: Frank-Starling-Mechanismus, neurohumorale Aktivierung, Hypertrophie. In dieser Reihenfolge. Ist das viel verlangt? Nein. Es ist das Minimum.
Ich war skeptisch. Studierende wissen oft etwas — sie wissen nur nicht, wie sie es sagen sollen. Unter Druck. Vor einem Menschen. Prep gibt ihnen die Möglichkeit, genau das zu üben. Mit mir. Wiederholt. Ohne dass ich dabei körperlich anwesend sein muss, um ihre Mimik zu kommentieren.
Ein kleiner Vorgeschmack
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mir gegenüber. Ich lehne mich zurück. Ich sehe Sie an.
Ich warte.
Mein Rat
Lernen Sie nicht für die Prüfung. Lernen Sie für den Patienten, der eines Tages mit Dyspnoe und einem Troponin-Wert außerhalb des Referenzbereichs vor Ihnen sitzt. Wenn Sie mit diesem Gedanken an Prep herangehen, nehmen Sie etwas mit. Wenn nicht — empfehle ich eine Tätigkeit, bei der Präzision optional ist.
Du willst wissen, wie Hasso, Marianne, Norbert und Mandy in der mündlichen Prüfung sind? In Prep kannst du es bald herausfinden — und üben, bis du vor keinem von ihnen mehr zitterst. Oder zumindest weniger.
Anmerkung: Alle Bilder in diesem Text sind KI-generiert.