Sobald die Temperaturen steigen, sind sie wieder da: summend, sirrend und manchmal ziemlich nervig. Mücken, Wespen & Co. gehören zum Frühjahr und Sommer einfach dazu. Die gute Nachricht: Die meisten Insektenstiche oder -bisse sind harmlos. Die weniger gute: Lästig sind sie trotzdem! Sie jucken, schwellen an und können im Einzelfall eben doch mal ernster werden.
Nicht jedes Tierchen, das uns im Sommer umschwirrt, ist auch auf Blutjagd. Um die richtige Hilfe zu finden, muss man wissen, wer der Übeltäter war. Man unterscheidet dabei zwei Gruppen:
Ein „gewöhnlicher“ Insektenstich zeigt sich mit Rötung, Schwellung und Juckreiz um die betroffene Stelle. Je nach Insekt kann auch der Stich oder Biss selbst sehr schmerzhaft sein (z. B. bei Wespen oder Bremsen). Normalerweise klingen die Symptome innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen wieder ab.
Bei Stichen ist es leicht, selbst effektive Sofortmaßnahmen zu ergreifen.
Während der Großteil von Insektenstichen harmlos ist, kann in Einzelfällen eine unmittelbare medizinische Behandlung notwendig werden. Das gilt insbesondere für allergische Symptome wie Atemnot oder Schwindel, zunehmende oder nach Tagen noch bestehende großflächige Schwellungen; Schmerzen; Fieber oder Entzündungszeichen und auch für Stiche im Mund- bzw. Rachenraum. Wichtig: Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion (Atemnot, Kreislaufkollaps) zögern Sie nicht und rufen Sie sofort den Notruf 112!
Insektenstiche gehören zum Sommer wie Eis und Sonnencreme. Meist sind sie harmlos, aber lästig. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich die Beschwerden gut lindern. Wichtig ist vor allem, Warnzeichen zu erkennen, damit im Zweifel schnell gehandelt werden kann.