Ich kann mich dem Kollegen Knoop nur anschließen. Ich bin jetzt seit 10 Jahren niedergelassen und die Abrechnung verstehe ich bis heute nicht. Das Honorar steht in KEINEM Zusammenhang mit der Anzahl der untersuchten Patienten. Daran sieht man, dass das System weiterhin den Facharztbesuch unattraktiv machen will, aber leider nur für Ärzte. Patienten haben weiterhin ungebremsten Zutritt zu Facharztterminen, jetzt oft auch noch mittels Hausarztvermittlungsfall damit man nicht so lange auf seine "Routinekontrolle" warten muß.Das mag ja vielleicht bei der Krebsvorsorge Sinn machen, in der Kardiologie ist es meistens nicht sinnvoll.Ich würde auch sagen, jeder Patient soll erstmal die in Anspruch genommene Leistung bezahlen und kann dann ja selbst den Rückerstattungsanspruch mit seiner Krankenkasse klären.Wir können doch ohnehin nicht kontrollieren zu wievielen Ärzten die Patienten gehen, die Krankenkassen könnten das...Wir hätten viel mehr Termine für wirklich kranke Patienten und die Solidargemeinschaft würde nicht jede Wunschuntersuchung mittragen müssen. Die Beiträge könnten sinken und die Honorare für uns Ärzte entsprächen der erbrachten Leistung. Ganz nebenbei bräuchte es dann keine KV´en mehr ...