#Dranbleiben bei Brustkrebs bedeutet unter anderem, sich über die Krankheit zu informieren und das Rückfallrisiko im Auge zu behalten. Denn auch Patientinnen, die im Frühstadium (I–III) mit Hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2-negativem (HER2-) Brustkrebs diagnostiziert und behandelt wurden, können nach vollständiger Entfernung des Tumors ein Rezidiv erleiden.1,2
Heute besteht die Möglichkeit, mithilfe einer adjuvanten Therapie das Risiko möglichst gering zu halten.3 Betroffene Patient:innen profitieren oft von einer Antihormontherapie über mehrere Jahre. Zusätzlich können für bestimmte Patient:innen moderne zielgerichtete Therapien, wie CDK4/6-Hemmer (Cyclin-abhängige Kinasen 4 und 6), eine Rolle spielen.1
Wichtig ist, mit Mut, Selbstfürsorge und dem festen Entschluss, der Therapie die Chance zu geben, bestmöglich zu wirken, voranzugehen. Denn ein entscheidender Faktor, um das Rückfallrisiko zu senken, ist die konsequente Einnahme der verordneten Medikamente – besonders in den ersten drei bis fünf Jahren nach der Erstdiagnose, wenn das Risiko am höchsten ist.1
Auch Ihr eigenes Verhalten kann das Rückfallrisiko in gewissem Maße beeinflussen – vor allem durch einen gesunden Body-Mass-Index (BMI) und eine ausgewogene Ernährung. Ein gesundes Körpergewicht entlastet den Körper und senkt das Risiko für erneute Erkrankungen.4 Dabei spielen körperliche Aktivität und Sport sowohl während als auch nach der Therapie eine entscheidende Rolle. Experimentelle Studien haben einen positiven Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und einer verringerten Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall nachgewiesen. Darüber hinaus gibt es Belege aus Studien, dass körperliche Aktivität das Fortschreiten von Krebs verlangsamen kann. Somit kann körperliche Aktivität als wertvolle ergänzende Maßnahme zur Bekämpfung von Brustkrebs dienen, da sie die negativen Folgen der Behandlung mildern kann. Diese Maßnahme verspricht eine erhebliche Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens von Brustkrebs-Patient:innen.5
Es gibt zudem Hinweise darauf, dass eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung dabei helfen kann, das Wohlbefinden zu stabilisieren6 und Sie dabei zu unterstützen, langfristig durchzuhalten. Ebenso wichtig ist es, Alkohol und Tabak möglichst komplett zu meiden, da sowohl Alkoholkonsum als auch Tabakkonsum die Gesundheit zusätzlich belasten können und mit einem ungünstigeren Risikoprofil verbunden sind.7,8
Weitere Informationen rund um das Rückfallrisiko bei Brustkrebs sowie Empfehlungen und Unterstützungsangebote finden Sie hier.
Und wie Dranbleiben im Alltag konkret aussehen kann, zeigen drei Frauen, die ihren Weg nach der Diagnose weitergehen – mit Höhen und Tiefen, aber auch mit klaren Strategien, die ihnen Halt geben. Annette, Yvonne und Angelika teilen offen ihre Erfahrungen, Gedanken und alltagstauglichen Tipps rund um Therapietreue, Selbstfürsorge und den Mut, Schritt für Schritt weiterzumachen. Damit wollen sie anderen Betroffenen Mut machen: Auch Sie können das schaffen!
Lernen Sie die drei #Dranbleiberinnen kennen und lesen Sie ihre Geschichten hier.
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