Weihnachtszeit bedeutet für die meisten Stress. Nicht selten dienen wir Apotheker als Blitzableiter. Doch manche Kunden treiben es echt zu weit. Wie charmant meine Kollegin mit ihnen umgeht, lest ihr hier.
Liegt’s an der Weihnachtszeit oder werden die Leute allgemein ungeduldiger, fordernder und unhöflicher? Ich weiß es nicht – aber die Schlagfertigkeit meiner Kolleginnen bringt mich immer wieder zum Lachen.
Donna zum Beispiel: Nach dem Kosmetikverkauf fragt sie die Kundin an der Kasse, wie der Name ist, damit sie den Verkauf auf der Kundenkarte festhalten kann. Die Kundin kommentiert das in aggressivem Tonfall mit: „Ich bin Stammkundin, sie sollten mich kennen!“
Daraufhin antwortet Donna: „Tue ich, aber noch nicht mit Ihrem Namen.“
Die Kundin wird nun noch lauter und schreit: „Das geht ja gar nicht!“
Gekonnt hält Donna sich das Namensschild zu und kontert: „Okay … wie heiße ich?“
Völlig pikiert antwortet die Kundin nur: „Ich lese keine Namensschilder!“
Darauf folgt ein schlagfertiges „Und ich keine Gedanken. Also … Name?“ von Donna. Ich muss grinsen.
Die Kundin hatte ja eigentlich die einfachere Aufgabe, muss sie sich doch nur das Namensschild anschauen. Und sie hat sicher (im Ganzen) mit weniger Angestellten zu tun, deren Namen sie sich merken müsste, als wir mit Kunden und Patienten pro Stunde. Für den Kosmetikverkauf müssten wir den Namen auch nicht wissen – das mit der Kundenkarte ist durchaus freiwillig und nur zugunsten der Kunden.
Nach einer solchen Aktion weiß Donna aber den Namen der Kundin sicher. Mir bleibt der nach so etwas auch immer besser im Gedächtnis. Ziel erreicht?
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