Homeoffice, Ventilatoren und flexible Arbeitszeiten helfen, Symptome der Wechseljahre besser zu überstehen – doch in Gesundheitsberufen ist das kaum möglich. Wir möchten wissen, wo Ärztinnen und Co. besonders leiden.
Das Thema Wechseljahre findet zunehmend Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Und das ist auch gut so, denn etwa 9 Millionen Frauen in Deutschland sind davon betroffen – ein Drittel davon mit starken Beschwerden. Dass Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten sich auch auf die Arbeitsleistung auswirken, hat bereits die große Studie MenoSupport 2024 festgestellt (hier und hier). So verliere die deutsche Wirtschaft jährlich über 9,4 Milliarden Euro aufgrund der Wechseljahre – reduzierte Arbeitszeiten und vorzeitiger Ruhestand nicht mit einbegriffen, wohlgemerkt. Möglichkeiten, die das Leiden im Arbeitsalltag lindern können, sind dabei flexible Arbeitszeiten, Homeoffice Optionen und klimatisierte Arbeitsräume. Auch eine offene Kommunikation oder psychologischer Beistand können helfen.
Doch gerade in Heilberufen lässt sich vieles davon nur schwer umsetzen. Wie soll zum Beispiel eine Pflegekraft, die auf einer unterbesetzten Station von Patient zu Patient eilt, sich zwischendurch in einem klimatisierten Raum abkühlen? Und welche Chirurgin, Notärztin oder PTA kann bei menopausal bedingter Erschöpfung einfach aus dem Homeoffice arbeiten?
Wir wollen von euch wissen: Seid ihr selbst von menopausalen Beschwerden betroffen? Wenn ja, wie beeinflusst das euren Arbeitsalltag? Was würdet ihr euch von eurem Arbeitgeber wünschen? Und wenn ihr selbst das Zepter in der Hand habt: Was könnt ihr für betroffene Mitarbeiterinnen bereits tun? Mit unserer Umfrage wollen wir ein Stimmungsbild einholen:
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