Ob zu Hause oder in der Uni: Zu zweit lernt sich Anatomie einfach leichter. Im neuen Koop-Modus entdeckt ihr Corpus gemeinsam und trainiert dabei nicht nur euer Hirn, sondern auch euer Teamwork.
Aus der Lernforschung kennen wir den Grundsatz: „What fires together, wires together“. Dieser Leitsatz der Hebbschen Lernregel beschreibt einen zentralen Mechanismus unseres Gehirns. Wenn zwei Nervenzellen wiederholt gleichzeitig aktiv sind, verändert sich die Stärke ihrer synaptischen Verbindung. Dadurch bilden sich stabilere Netzwerke, über die Informationen später leichter abgerufen werden können.
Diese Form der synaptischen Plastizität gilt als zentrale Grundlage unseres Lernens. Dabei spielen verschiedene Prozesse eine Rolle – etwa die Ausschüttung von Neurotransmittern, strukturelle Veränderungen an Synapsen oder die Bildung neuer Verbindungsstellen zwischen Nervenzellen. Auch die Aktivierung bestimmter Hirnareale, die Aufmerksamkeit, Motivation oder räumliche Orientierung steuern, kann diesen Umbau unterstützen.
Gemeinsames Lernen kann diese Prozesse zusätzlich anstoßen: Wenn ihr Inhalte gemeinsam durchgeht, erklärt, diskutiert oder gleichzeitig erlebt, werden mehrere Sinneskanäle angesprochen. Das kann dazu beitragen, dass sich neuronale Muster besser festigen. Kurz gesagt: Kooperatives Lernen scheint einige der Prinzipien aufzugreifen, nach denen das Gehirn neue Verbindungen bildet.
Mit dem Koop-Modus von Corpus kannst du ganz easy eine Person in deiner Nähe zum gemeinsamen Anatomie-Lernen in deine Session einladen und so Seite an Seite die spannenden Details des menschlichen Körpers entdecken. Betrachtet zum Beispiel den Torso, greife einzelne Strukturen raus und besprecht eure Fragen direkt im Raum, als würdet ihr gemeinsam vor einem haptischen Modell stehen.
Die Corpus Anatomie App läuft auf der Meta Quest 3 und 3S. Wichtig ist, dass ihr beide sowohl die Basisversion als auch das Add-on installiert habt – und schon kann es losgehen.
Worauf wartet ihr noch? Schnappt euch jetzt eure Brillen und ladet das Add-on direkt hier herunter.
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Quelle: Litwin-Kumar et al., Formation and maintenance of neuronal assemblies through synaptic plasticity], Nat Commun, 2014