Die Zulassung von CDK4/6-Inhibitoren (Cyclin-abhängige Kinasen 4 und 6-Inhibitoren) als Teil der endokrinen Therapie bei frühem Brustkrebs ist ein bedeutender Fortschritt in der Behandlung. Doch mit dieser Entwicklung gehen auch neue Herausforderungen einher: Das Gesundheitssystem ist nicht optimal auf die steigende Nachfrage nach spezialisierter Versorgung vorbereitet. Um Engpässe zu vermeiden und eine optimale Patientenversorgung sicherzustellen, müssen die Kapazitäten in den Brustkrebszentren daher ausgebaut werden.1
Angesichts der sich stetig neu ergebenden Herausforderungen wurde der Brustkrebs-Kompass ins Leben gerufen. Er soll Ärzt:innen und Fachpersonal dabei unterstützen, Optimierungspotenziale innerhalb ihrer Organisationen zu erkennen und Lösungen zu finden, um den Anforderungen einer modernen Brustkrebsbehandlung gerecht zu werden.1Dabei stehen folgende fünf Kernthemen im Vordergrund:
Abbildung 1: Die fünf Schlüsselfaktoren des Brustkrebs-Kompasses.
Der Brustkrebs-Kompass ist ein kurzer Fragebogen, mit dem sich der Status einer Organisation in Bezug auf orale Tumortherapien erfassen lässt. Dabei werden die fünf Schlüsselfaktoren priorisiert (siehe Abbildung 1). So können Organisationen die Bereiche, in denen eine Optimierung notwendig ist, um den Anforderungen einer modernen Brustkrebsbehandlung gerecht zu werden, gezielt identifizieren.
Die Grundlage für den Kompass bilden qualitative Interviews mit verschiedenen Akteur:innen im Gesundheitssystem, aus denen zahlreiche Erkenntnisse abgeleitet wurden. Diese Ergebnisse wurden durch eine quantitative Umfrage mit Fachkräften im Gesundheitswesen validiert, um die wichtigsten Herausforderungen und Bedürfnisse in der Versorgung von Brustkrebspatientinnen präzise zu erfassen.1
Erfahren Sie hier mehr über den Brustkrebs-Kompass und wie er Ihre Organisation dabei unterstützen kann, die Herausforderungen der modernen Brustkrebstherapie zu meistern. Besuchen Sie unsere Website oder laden Sie hier weitere Materialien herunter, um sich aktiv in die Verbesserung der Patientenversorgung einzubringen.
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