Die Patientenleitlinie zur Diagnose und Behandlung der Adipositas wurde von der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) und der SRH Hochschule für Gesundheit entwickelt – in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen medizinischen Fachrichtungen, Betroffenen und Selbsthilfegruppen.1 Ihr Ziel: Betroffene dabei unterstützen, informierte Entscheidungen zu treffen. Gerade bei komplexen chronischen Erkrankungen wie Adipositas ist das essenziell. Denn viele Betroffene haben Schwierigkeiten, medizinische Informationen zu verstehen, einzuordnen und auf die eigene Situation zu übertragen.
Über die Hälfte der Menschen in Deutschland weist eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz auf – bei chronisch Erkrankten sind es sogar über 70 %.2,3 Das bedeutet: Es fällt vielen schwer, medizinische Begriffe zu verstehen, Nutzen und Risiken einer Behandlung abzuwägen oder Empfehlungen richtig umzusetzen.2
Die Patientenleitlinie setzt genau hier an: Sie überträgt die Inhalte der ärztlichen S3-Leitlinie in eine laienverständliche Sprache, ohne inhaltliche Abstriche.
Für Behandelnde bietet die Patientenleitlinie ein praxisnahes Werkzeug, um:
Neben den leitliniengerechten Therapiebausteinen – Ernährungstherapie, Bewegung, Verhaltensänderung und ggf. medikamentöse oder chirurgische Maßnahmen – können Medizinprodukte mit belegtem gesundheitlichem Nutzen eine Unterstützung bieten.4
Voraussetzung ist: Ihr Nutzen und ihre Risiken müssen klar nachvollziehbar sein, und der gesundheitliche Mehrwert muss durch randomisierte, kontrollierte Studien (RCTs) belegt sein.4 Produkte, die diesen Anspruch erfüllen, können helfen, Therapieziele effektiver zu erreichen.
Unser Tipp: formoline L112 als effektive und gut verträgliche Unterstützung im Rahmen der Gewichtsreduktion.5 Ergebnisse aus einer randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten klinischen Studie sowie einer 12-monatigen Langzeitstudie können Sie hier nachlesen.
Die Patientenleitlinie zur Adipositas ist weit mehr als eine Informationsbroschüre – sie ist ein praxisrelevantes Werkzeug für eine gemeinsame, fundierte Entscheidungsfindung. Sie unterstützt Ihre Patientinnen und Patienten dabei, ihre Erkrankung besser zu verstehen, Therapieoptionen einzuordnen und aktiv am Behandlungsprozess teilzunehmen.
Nutzen Sie die Patientenleitlinie aktiv im Gespräch oder geben Sie sie gezielt weiter – z. B. bei Erstdiagnose, Therapieplanung oder zur Vorbereitung auf strukturiertes Gewichtsmanagement.
Hier geht es zur Patientenleitline
Für vertiefende Informationen empfehlen wir unseren Artikel über die Bedeutung der neuen S3-Leitlinie für Fachkräfte.
Referenzen: