Die metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis – kurz MASH – ist auf dem Vormarsch. Fast 4 Millionen Erwachsene in Deutschland sind betroffen,1 oft ohne es zu wissen. Denn meist bleibt die Erkrankung lange unbemerkt, denn die Leber leidet still.2 Doch wenn sie sich bemerkbar macht, ist die Erkrankung meistens bereits weit fortgeschritten: Dann drohen Zirrhose, Leberkrebs3 und ein deutlich erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko.4
Die gute Nachricht: MASH lässt sich frühzeitig erkennen, wenn gezielt nach ihr gesucht wird. Der Schlüssel liegt darin, Risikopatient:innen zu identifizieren und gezielt zu screenen– also Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen oder Risikofaktoren.
Die S2k-Leitlinie nicht-alkoholische Fettlebererkrankung der DGVS (Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten) liefert dafür klare Kriterien. Sie empfiehlt ein Screening bei Menschen mit:
Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: Nicht alle müssen gescreent werden. Ein strukturierter, risikobasierter Ansatz hilft, unnötige Diagnostik zu vermeiden – und gefährdete Personen rechtzeitig zu erkennen.Wie das in der Praxis aussieht? Das zeigen fünf fiktive Fallbeispiele. Jetzt sind Sie gefragt: Sollte in dem jeweiligen Fall ein Screening durchgeführt werden?
Das Screening ist nicht immer einfach, aber oft lohnt sich ein zweiter Blick. Vielleicht haben Sie direkt schon eine:n Ihrer Patient:innen im Sinn?
Fußnotena Berechnet anhand der geschätzten Werte der NASH-Prävalenz von 4,1% im Jahr 2022, umgerechnet auf die Bevölkerungszahl von 83,8 Millionen1
Referenzen:
Dieser Beitrag wird Ihnen präsentiert von Novo Nordisk. // ID: DE25SN00086