Herz- und Nierengesundheit sind, nicht nur beim Typ-2-Diabetes, unzertrennbar miteinander verbunden. Bei fast 50 % der Patient:innen in Deutschland mit einer Herzinsuffizienz besteht zeitgleich eine chronische Nierenerkrankung.1 Umgekehrt erhöht eine Niereninsuffizienz das kardiovaskuläre Risiko um das Zehnfache im Vergleich zu Patient:innen mit normaler Nierenfunktion.1,2
Um das Risikoprofil für eine chronische Nierenerkrankung bei Ihren Patient:innen einschätzen zu können, empfiehlt es sich das ABCDE-Profil ihrer Patient:innen zu kennen.3 Das ABCDE-Profil besteht dabei aus fünf verschiedenen Frühwarnzeichen:
A – Albuminurie
B – Blutdruck
C – Cholesterin
D – Diabetes
E – eGFR (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate)
Je früher das ABCDE-Profil bekannt ist, desto früher kann mit einer zielgerichteten Behandlung gestartet werden. Insbesondere bei Patient:innen mit Typ-2-Diabetes empfiehlt sich eine frühzeitige Testung der Albuminurie, beispielsweise mit einem Urinstreifen – denn rechtzeitig behandelt können sowohl renales Risiko, kardiovaskuläres Risiko und die Gesamtmortalität reduziert werden.4,5
Referenzen:
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