Die Informationen zu Typ-2-Biomarkern bzgl. Diagnose, Phänotypisierung, Prognose sowie Therapiemanagement nach Asthmaschweregrad wurden im neuen Appendix A zusammengefasst (S. 217 ff.).
Rolle der Biomarker bei Diagnose
Rolle der Biomarker in der Einschätzung des zukünftigen Exazerbationsrisikos
Bei Patient*innen mit ≥ 1 Asthmaexazerbation im Vorjahr
Die Diagnose „schweres Asthma” sollte gemäß GINA 2025 ausschließlich durch Pneumolog*innen erfolgen.
Ist eine hochdosierte ICS-Therapie erforderlich, sollte die Anwendung nach Möglichkeit auf 3-6 Monate begrenzt werden.
Fenoterol wird als Bronchodilatator aufgrund der Gefahr für Hypokaliämie, kardiovaskuläre Nebenwirkungen und ein erhöhtes Mortalitätsrisiko nicht mehr empfohlen.
Im Asthma Management Cycle wurde die Berücksichtigung von Biomarkern ergänzt. Bei Patient*innen mit moderatem bis schwerem Asthma sollten bei hohen FeNO-Werten zunächst die Inhalationstechnik und die Adhärenz überprüft werden.
Moderates Asthma
Schweres Asthma
Biomarker BEC und FeNO sind prädiktiv für ein (besseres) Ansprechen auf eine add-on Therapie mit Biologika mit Asthmazulassung
Der neue Abschnitt „Extremwetter und Asthma“ beschreibt den Einfluss von externen Umwelteinflüssen (extreme Hitze/ Kälte/ Verschmutzung) auf die Gesundheitsinfrastruktur sowie die direkten Auswirkungen (z.B. erhöhtes Exazerbationsrisiko) auf Asthmapatient*innen.
Bildquelle: KI-generiert