JETZT erhältlich: Abilify Maintena® 720 mg alle 2 Monate
Seit nun fast einem Jahr gibt es in Deutschland mit Abilify Maintena® 960 mg eine Behandlungsoption für Schizophrenie mit Aripiprazol, die nur alle zwei Monate verabreicht werden muss.[1] Das verlängerte Dosierungsintervall kann Patient:innen mehr Freiheit im Alltag bieten und Ärzt:innen zeitlich entlasten, wie Praxiserfahrungen bestätigen. Nun steht mit Abilify Maintena® 720 mg1 auch ein Aripiprazol 2-Monatsdepot mit niedrigerer Dosierung zur Verfügung: Damit haben sowohl Patient:innen, bei denen nach der Anwendung von Abilify Maintena® 960 mg Nebenwirkungen auftreten, als auch Patient:innen, die aktuell auf Abilify Maintena® 300 mg eingestellt sind und wechseln möchten, die Möglichkeit von dem 2-Monatsdepot zu profitieren.
Seit dem 1. April 2025 ist Abilify Maintena® 720 mg in Deutschland verfügbar. Die Wirkweise ist dieselbe wie bei Abilify Maintena® 960 mg, jedoch ist die Dosis geringer. Zu den Patient:innen, die für eine Therapie mit Abilify Maintena® 720 mg infrage kommen, gehören vor allem jene, bei denen nach der Verabreichung von Abilify Maintena® 960 mg Nebenwirkungen aufgetreten sind.1 Zusätzlich können auch Patient:innen, die aktuell Abilify Maintena® 300 mg erhalten, auf Abilify Maintena® 720 mg umgestellt werden. Zudem kann auch bei stabil auf orales Aripiprazol eingestellten Patient:innen mit bekannter langsamer CYP2D6-Metabolisierung die Umstellung auf Abilify Maintena® 720 mg erwogen werden. Somit kann bald eine größere Patient:innenpopulation von der Therapie mit dem 2-Monatsdepot profitieren.
Wie auch bei Abilify Maintena® 960 mg erfolgt die Umstellung vom 1-Monatsdepot auf Abilify Maintena® 720 mg unkompliziert durch die Gabe von Abilify Maintena® 720 mg anstelle der nächsten Injektion von Abilify Maintena® 300 mg.1 Bei der Umstellung von Aripiprazol oral auf Abilify Maintena® 720 mg sollte nach der ersten Injektion wie gewohnt die Behandlung mit 10–20 mg/Tag Aripiprazol oral für 14 Tage fortgesetzt werden.1 Abilify Maintena® 720 mg wird in einer gebrauchsfertigen Suspension mit verlängerter Wirkstofffreisetzung zur Injektion in einer kleinen Fertigspritze verfügbar sein, die nicht rekonstituiert werden muss.
Nur alle 2 Monate: Wie die seltenere Anwendung den Therapiealltag vereinfachen kann
Ein verlängertes Injektionsintervall bei Antipsychotika kommt den Wünschen von Patient:innen entgegen, wie aus einer Befragung[2],* hervorgeht: Als Gründe für diese Präferenz gaben sie weniger Injektionen, weniger Schmerzen, weniger Arztbesuche und weniger Aufwand für Anfahrten zur Praxis/Klinik an. Eine seltenere Anwendung wie bei Abilify Maintena® 960 mg könnte daher Patient:innen mehr Flexibilität im Therapiealltag bieten und zu einer höheren Lebensqualität beitragen, wie Dr. Peter Plum, leitender Oberarzt und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Siegen, Siegen, hervorhebt: „Bisher konnte ich sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting sehr gute Erfahrungen machen und ich erlebe eine große Zufriedenheit der Betroffenen. (…) Einige Patient:innen mussten sich daran gewöhnen, über einen subjektiv gefühlten längeren Zeitraum keine Tabletten mehr einzunehmen, was nach entsprechender Gewöhnung als sehr entlastend beschrieben worden ist (…) Insgesamt wurde überwiegend über eine Zunahme der Lebensqualität seitens der Betroffenen berichtet.“
Jedoch können auch die behandelnden Ärzt:innen und ihre Mitarbeiter:innen von der 2-Monatstherapie profitieren: Durch weniger Termine für die Injektion werden zeitliche Ressourcen frei, die anderweitig genutzt werden können. Somit kann das Praxismanagement effizienter gestaltet werden. Dr. Lukas Leitner, niedergelassener Psychiater in Füssen, stellt dies folgendermaßen dar: „In der heutigen Zeit, mit dem immer höheren Bedarf und den begrenzten Ressourcen, werden wir dadurch sehr entlastet. Durch diese Umstellung können MTAs mehr übernehmen und routinierter arbeiten, was uns Ärzt:innen mehr Kapazitäten für neue Patient:innen oder für Neu-Einstellungen verschafft. Betroffene, die stabil sind, kommen nun seltener und haben auch keinen großen Gesprächsbedarf mehr.“
Fazit:
* Zur Auswahl standen ein Depot-Präparat mit dreimonatigen Injektionsintervall, ein 1-Monats-Präparat sowie eine orale Therapie.2
** Die Aussagekraft der offenen Studie unterliegt bestimmten Einschränkungen, wie der Bereitschaft, sich das Medikament applizieren zu lassen, die die Aussagen beeinflussen. Primäre Endpunkte betrafen den Vergleich der Sicherheit und Verträglichkeit von Aripiprazol 960 mg alle 2 Monate und Aripiprazol 400 mg einmal monatlich sowie den entsprechenden Vergleich der therapeutischen Plasmakonzentrationen. Sekundäre Endpunkte betrafen die Wirksamkeit. Das Studiendesign war nicht ausgelegt, um die statistische Signifikanz von Veränderungen gegenüber dem Ausgangswert bei den Wirksamkeitsmerkmalen zu zeigen.
Referenzen
[1] Fachinformation Abilify Maintena® 720 mg/960 mg, aktueller Stand.
[2] Blackwood C et al. Patient Prefer Adherence. 2020;14:1093-1102.
ABILIFY MAINTENA® 300 mg/400 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension/ABILIFY MAINTENA® 400 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension in einer Fertigspritze/ABILIFY MAINTENA® 720 mg/960 mg Depot-Injektionssuspension in einer Fertigspritze. Wirkstoff: Aripiprazol. Zusammensetzung: Arzneilich wirksamer Bestandteil: 1 Durchstechfl. ABILIFY MAINTENA® 300 mg/400 mg enthält 300 mg/400 mg Aripiprazol. 1 Fertigspr. ABILIFY MAINTENA® 400 mg enthält 400 mg Aripiprazol. Nach Rekonstitution enthält 1 ml Suspension 200 mg Aripiprazol, 1 Fertigspr. ABILIFY MAINTENA® 720 mg/960 mg enthält 720 mg/960 mg Aripiprazol pro 2,4 ml/3,2 ml (300 mg/ml). Sonstige Bestandteile: ABILIFY MAINTENA® 300 mg/400 mg: Pulver: Carmellose-Natrium, Mannitol (Ph. Eur.) (E421), Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O (E339), Natriumhydroxid (E524); Lösungsmittel: Wasser für Injektionszwecke; ABILIFY MAINTENA® 720 mg/960 mg: Carmellose-Natrium, Macrogol 400, Povidon K17 (E1201), Natriumchlorid, Natriumdihydrogenphosphat-Monohydrat (E339), Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts) (E524), Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: ABILIFY MAINTENA® 300 mg/400 mg wird für die Erhaltungstherapie von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten, die stabil mit oral angewendetem Aripiprazol eingestellt wurden, angewendet. ABILIFY MAINTENA® 720 mg/960 mg wird für die Erhaltungstherapie von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten, die stabil mit Aripiprazol eingestellt wurden, angewendet. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Aripiprazol oder einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Häufig: Gewicht erhöhta), Diabetes mellitus, Gewicht erniedrigt, Agitiertheit, Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit, extrapyramidale Erkrankung, Akathisie, Tremor, Dyskinesie, Sedierung, Somnolenz, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, muskuloskelettale Steifigkeit, Erektionsstörung, Schmerzen an der Injektionsstellea) (Auftreten häufiger bei Injektionen in Delta- im Vergleich zu Glutealmuskelc)), Verhärtung an der Injektionsstelle, Ermüdung, Kreatinphosphokinase im Blut erhöht. Gelegentlich: Neutropenie, Anämie, Thrombozytopenie, Neutrophilenzahl erniedrigt, Leukozytenzahl erniedrigt, Überempfindlichkeit, Prolaktin im Blut erniedrigt, Hyperprolaktinämie, Hyperglykämie, Hypercholesterinämie, Hyperinsulinämie, Hyperlipidämie, Hypertriglyceridämie, Appetitstörung, Suizidgedanken, Psychose, Halluzination, Wahn, Hypersexualität, Panikreaktion, Depression, Affektlabilität, Apathie, Dysphorie, Schlafstörung, Zähneknirschen, verminderte Libido, Stimmungsänderung, Dystonie, tardive Dyskinesie, Parkinsonismus, Bewegungsstörung, psychomotorische Hyperaktivität, Syndrom der ruhelosen Beine, Negro-Zeichen, Hypertonie, Bradykinesie, Sabbern, Geschmacksstörung, Parosmie, Blickkrampf, verschwommenes Sehen, Augenschmerzen, Diplopie, Photophobie, ventrikuläre Extrasystolen, Bradykardie, Tachykardie, Elektrokardiogramm T-Wellen-Amplitude erniedrigt, Elektrokardiogramm anomal, Elektrokardiogramm Umkehrung der T-Welle, Hypertonie, Orthostasesyndrom, Blutdruck erhöht, Husten, Schluckauf, gastroösophageale Refluxkrankheit, Dyspepsie, Erbrechen, Diarrhoe, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, abdominale Beschwerden, Obstipation, häufiger Stuhlgang, Hypersalivation, anomaler Leberfunktionstest, erhöhtes Leberenzym, erhöhte Alaninaminotransferase, erhöhte Gammaglutamyltransferase, erhöhtes Bilirubin im Blut, erhöhte Aspartataminotransferase, Alopezie, Akne, Rosazea, Ekzem, Hautinduration, Muskelrigidität, Muskelspasmen, Muskelzucken, Muskelspannung, Myalgie, Schmerz in einer Extremität, Arthralgie, Rückenschmerzen, eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit, Nackenrigidität, Trismus, Nephrolithiasis, Glykosurie, Galaktorrhoe, Gynäkomastie, Brust schmerzempfindlich, vulvovaginale Trockenheit, Fieber, Asthenie, Gangstörung, Brustkorbbeschwerden, Reaktion an der Injektionsstelle (Auftreten häufiger bei Injektionen in Delta- im Vergleich zu Glutealmuskelc)), Erythem an der Injektionsstelle, Schwellung an der Injektionsstelle, Beschwerden an der Injektionsstelle, Injektionsstelle juckend, Durst, Trägheit, Glukose im Blut erhöht, Glukose im Blut erniedrigt, glykosyliertes Hämoglobin erhöht, Taillenumfang vergrößert, Cholesterin im Blut erniedrigt, Triglyzeride im Blut erniedrigt. Häufigkeit nicht bekannt: Leukopenie, allergische Reaktion (z. B. anaphylaktische Reaktion, Angioödem einschließlich geschwollener Zunge, Zungenödem, Gesichtsödeme, Pruritus oder Urtikaria), diabetisches hyperosmolares Koma, diabetische Ketoazidose, Anorexie, Appetit vermindertb) Hyponatriämie, vollendeter Suizid, Suizidversuch, Spielsucht-Störung, Störungen der Impulskontrolle, Essattacken, zwanghaftes Kaufverhalten, Poriomanie, Nervosität, Aggression, malignes neuroleptisches Syndrom, Grand-mal-Anfall, Serotoninsyndrom, Sprechstörung, plötzlicher Tod, Herzstillstand, Torsades de Pointes, ventrikuläre Arrhythmien, QT-Verlängerung, Synkope, venöse Thromboembolie (einschließlich Lungenembolie und tiefer Venenthrombose), Oropharyngealspasmus, Laryngospasmus, Aspirationspneumonie, Pankreatitis, Dysphagie, Leberversagen, Ikterus, Hepatitis, alkalische Phosphatase erhöht, Ausschlag, Lichtempfindlichkeitsreaktion, Hyperhidrosis, Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Rhabdomyolyse, Harnretention, Harninkontinenz, Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen, Priapismus, Störung der Temperaturregulation (z. B. Hypothermie, Fieber), Brustkorbschmerz, peripheres Ödem, Fluktuation des Blutzuckers.
a) Lt. klinischen Studien für ABILIFY MAINTENA® 960 mg/720 mg: sehr häufig
b) Nur im klinischen Studienprogramm zu ABILIFY MAINTENA® 960 mg/720 mg berichtet.
c) Nur zutreffend für ABILIFY MAINTENA® 400 mg/300 mg
Warnhinweise: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Pharmazeutischer Unternehmer: Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V., Herikerbergweg 292, 1101 CT, Amsterdam, Niederlande. Örtliche Vertretung in D: Otsuka Pharma GmbH, Europa-Allee 52, 60327 Frankfurt am Main.
Stand: Juni 2024. Weitere Einzelh. u. Hinweise siehe Fach- u. Gebrauchsinformation. Verschreibungspflichtig.
DE-ASMT-0327 DE-AM2-2500055 V1.0