Kompakter und flexibler – die Bundesapothekerkammer hat das Schulungscurriculum zur Grippeimpfung in Apotheken aktualisiert. Lest hier, was sich genau geändert hat.
Apotheker impfen im Rahmen von Modellvorhaben bereits gesetzlich Krankenversicherte gegen Grippe. Ziel ist es, die Impfquote mit einem niedrigschwelligen Angebot zu verbessern. Dass das funktioniert, hat sich in Ländern wie Frankreich gezeigt, wie die ABDA berichtet. Jetzt hat die Bundesapothekerkammer (BAK) das Curriculum überarbeitet, nach dessen Vorgaben Apotheker in Deutschland geschult werden.
Im Jahr 2020 starteten Pilotprojekte bereits in Niedersachsen, im Saarland und in Teilen Nordrheins und Bayerns. Die daraus gesammelten Erkenntnisse sind in die neue Version des Schulungscurriculums eingeflossen. Die veränderte Fassung wurde bereits vom Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) abgenommen.
Geändert haben sich hauptsächlich Punkte, die den zeitlichen Ablauf und die Organisation betreffen. So konnte die Gesamtdauer zuzüglich der Lernerfolgskontrolle auf 7,5 Stunden gekürzt werden. Außerdem werden Lerninhalte nun flexibler angeboten, z.B. als Live-Onlinevortrag oder im Rahmen eines Web-Based-Trainings oder Webcasts. Praktische Inhalte werden weiterhin in ortsgebundenen Präsenzveranstaltung vermittelt. Die Zahl der Teilnehmer ist hierbei auf maximal 25 begrenzt.
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