An der Universität Utrecht wurde der Musikgeschmack von über 300 Oberschülern im Alter von 12 bis 16 Jahren analysiert und in Zusammenhang mit nachfolgenden Gesetzesverstößen wie Laden-, Bagatelldiebstahl, Vandalismus u. ä. gestellt. Sogenannte unorthodoxe Musikstile wie Heavy Metal, Gothic, Gangsta-Rap, Punk bzw. Hardhouse zeigten signifikante, positive Korrelationen bis zu 0,31. Das Hören von "braver" Musik der Pop-Charts und konservativer Musikrichtungen führte zu angepasstem, weniger delinquentem Verhalten. Quelle:
Early Adolescent Music Preferences and Minor Delinquency
http://pediatrics.aappublications.org/content/early/2013/01/02/peds.2012-0708
Und wer lebenslang Musikantenstadel, Festival der Volksmusik, Florian Silbereisen oder Andrea Berg hört und nicht ein einziges Mal in Wacken oder anderen, alternativen Musikfestivals war, wird eines Tages aufwachen und feststellen, dass er niemals wirklich gelebt hat.