Ein kleines Update zu meinem letzten Blogbeitrag. Wir haben heute mit Novartis und der betreuenden Internetagentur ein Gespräch geführt. Novartis hat sich wie erwartet vertragskonform verhalten und keine LogIn-Informationen von DocCheck abgespeichert. Da das Durchrouten der Zugangsdaten jedoch als Auslesen missverstanden werden kann, werden wir den LogIn zügig überarbeiten. Unsere Nutzer sollen den bestmöglichen Standard erhalten.
Nachdem sich die erste Aufregung um den angeblichen "Datenmissbrauch" von DocCheck nun gelegt hat, stellt sich mir die Frage: Welche Absicht verfolgte der "Kassenarzt" damit, DocCheck mit einem doch recht bemüht wirkenden Artikel anzugreifen? Was kann den Chefredakteur, Herrn Stölting, dazu motiviert haben, mögliche Schwachstellen unseres Systems aufzuspüren? Bei mehr als 2.000 teilnehmenden DocCheck-Websites muss das eine Arbeit von Tagen gewesen sein.
Die Antwort darauf liefern die folgenden beiden Grafiken, die von der IVW-Website (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.) stammen.
.
Der Trend geht weg von den Fachzeitschriften hin zum Internet. Das dürfte auch der "Kassenarzt" spüren. Mit Aussagen wie "löchrig wie ein Käse" bzw. "Ihre Daten in fremden Händen" soll offensichtlich Angst vor Online-Angeboten wie DocCheck geschürt werden. Auch so kann man versuchen, die Leser-Blatt-Bindung zu stärken.