Das Fliegenmaden bei der Wundbehandlung von chronischen Geschwüren nützlich sind, ist nichts neues. Doch die kleinen Ekelpakete scheinen weit mehr drauf zu haben, als nur Nekrosen zu beseitigen. Forscher der Swansea Universität in Wales haben entdeckt, dass Maden eine Reihe antimikrobieller Substanzen absondern, die vielen Bakterien das Leben schwer machen, darunter auch dem bei Klinkern besonders verhassten Multi-resistenten Staphylokokkus aureus (MRSA).
Eine erste vielversprechende antibiotische Substanz, das Seraticin konnte bereits isoliert werden. Die klinische Testung steht jedoch noch aus.
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