Schon mancher Patient auf der Intensivstation ging im Kabel- und Schlauchgewirr verloren. Die US-Firma Hoana hat jetzt an einem Prototypen demonstriert, wie man die Vitalfunktonen eines Patienten ohne lästige Strippen und Elektroden messen kann: Über das Bettlaken.
Die neu entwickelte Technologie besteht aus einem Passivsensor, der einfach wie ein Bettlaken über die Matratze des Krankenbetts gespannt wird. Über einen angeschlossenen Monitor lässt sich dann kontinuierlich die Herz- und Atemfrequenz ablesen. Auf der Firmenwebsite kann man ein kleines Video abrufen. Die Methode scheint so verlässlich zu sein, dass sie sogar in Militärhubschraubern funktionierte.
Vielleicht heißt es dann schon in naher Zukunft: "Zur EKG-Messung legen Sie sich bitte einfach auf die Liege..."