Pflege Kraft

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Pflege Kraft
Deutschland
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Ansprechpartner:

Lukas Maksimowski
Bodelschwinghstraße 4
40878 Ratingen

Kontakt bei inhaltlichen Fragen:
maksimowskilukas@gmail.com


Die Informationen aus meinen Videos/Texten/Podcast dienen nicht als Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen oder Selbstdiagnosen. Meine Informationen dienen der allgemeinen Information zu pflegerelevanten Themen und sind für Fachpersonal gedacht.

Bei Fragen rund um ihre Gesundheit oder Pflegebedürftigkeit wenden sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Pflegeberatungsstelle. Nur eine individuelle Untersuchung und Beratung ist für sie zielführend.

Die Videos/Texte/Podcasts von Pflege Kraft werden offen erstellt und sind für jedermann verfügbar. Meine Informationen werden nach besten Wissen und Gewissen gesammelt und erstelt. Einzelne Fehler, veraltete oder unvollständige Informationen oder auch womöglich gesundheitsgefährdende Inhalte können nicht ausgeschlossen werden.

 

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459 DocCheck Nutzer folgen Pflege Kraft
Du hast gute Tipps und den Sachverhalt gut klar gestellt. Bei mir in der Hauskrankenpflege läuft es ein bisschen anders. Viele Patienten und wenig Personal ist bei uns auch immer. Allerdings greift in der Hauskrankenpflege ein Selbstregulierungsmechanismus! Entweder lassen die Patienten uns noch nicht rein (FD) oder nicht mehr rein (SD). Auch kündigen die Patienten dem Pflegedienst,wenn ihnen die Einsatzzeiten zu spät geworden sind.Meist wegen Neuaufnahmen. Vielleicht haben sie dann bei der Konkurrenz mehr Glück. Als Joker bleiben die Dementen. Die Pausen sind auch bei uns Pflicht und werden zur Arbeitszeit dazu gerechnet.Wer sie nicht nimmt oder nehmen kann, hat Pech gehabt. Als Fachkraft habe ich immer mehr Grundpflegen dabei, da Pflegehelfer auch in Zeitarbeisfirmen fehlen. "Alles wird gut, aber Nichts wird besser :-(" In diesem Sinne, frohes Schaffen. Gruß Bruder Alexander
#1 vor 25 Tagen von Krankenpfleger Alexander Stopp (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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Danke sehr
#2 am 15.01.2017 von Nawar Alnahhas (Arzt)
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Sehr cooles Video, Lukas! Vielen Dank!
#1 am 27.12.2016 von Ulrike Bilda (Mitarbeiterin von DocCheck)
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Ich danke euch für die interessanten und kompetenten Kommentare! Es gibt leider Dogmen die viele Schüler ohne nachzudenken annehmen. Ich selbst gehörte früher auch dazu. 2 Liter Sauerstoff war für mich die Grenze, ob COPD oder nicht war egal. So hat es die Schule gesagt. Aber ich denke das mir kein Pflegepädagoge wiedersprechen wird wenn es bei Notfällen mehr mehr O2 sein muss. Ich finde den Schülern sollte die 2 Liter als unbedenklich vermittelt werden und nicht als Grenze. Wie bei allem was wir machen gilt: Beherrsche deine Komplikationen! Ich muss also die Symptome einer CO2 Narkose einschätzen können und rechtzeitig reagieren. Ein Atemstillstand setzt nicht sofort ein sondern vorher sehe ich andere Symptome eines CO2 Anstiegs. Viele wissen nicht warum das CO2 überhaupt ansteigt bei massiver O2-Therapie. Stichwort: hypoxisch pulmonale Vasokonstriktion und Haldane-Effekt. Danke nochmal für eure Kommentare.
#6 am 27.12.2016 von Pflege Kraft (InSite)
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Verantwortliches Handeln heißt: Die Konsequenzen des Handelns mit zu bedenken .... In diesem Beispiel der Sauerstoffverabreichung bei Atemnot muss ich als Pflegekraft sicherstellen, dass der Patient eng überwacht wird, ja eigentlich nicht alleine gelassen wird. Zuwendung und Ruhe sind angemessene Pflegemaßnahmen. Dabei kann ich die Auswirkung des Sauerstoffs beurteilen und eventuell die Zufuhr erhöhen oder abstellen. Ärztliches Personal wurde informiert und kann somit weitere Anordnungen treffen. Eine Richtlinie, zunächst 2l/min Sauerstoff zu verabreichen, verschafft einem unerfahrenen Kollegen erste Handlungskompetenz. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
#5 am 26.12.2016 von Monika Lawler (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
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Gast
Es ja schon fast peinlich, dass der Schülerin dieses Spannungsfeld aus Können-Wollen-Dürfen-Müssen zwischen hochwertiger Ausbildung, eigener Verantwortung, HeilPG/BtmG/StGB und unterlassener Hilfeleistung nicht nahe gebracht wurde, sondern auf eine solch dümmliche und falsche Aussage wie den 2l/min O2 gebracht wurde. Hier bestimmt grosser Interventionsbedarf an der "Bildungs"anstalt. Ein guter Leitspruch ist oft: "Mach wozu dich der Patient zwingt und unterlasse was du nicht kannst." Eine Patient mit einem bestehenden Oxygenierungsproblem (bei einem Pat. in einer kardiologischen Abteilung eines KH mit starker Atemnot ist hiervon wirklich auszugehen) braucht Sauerstoff. Damit bekommt er ihn, egal was irgend ein "Lehrer" behauptet was verboten ist (Ich kenne keinen Gesetzestext der 3l O2/min verbietet und falls Dienstanweisungen diesbezüglich existieren sind so unter geltenden deutschen Recht in nahezu jeder Situation nichtig.)
#4 am 26.12.2016 von Gast (Rettungssanitäter)
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Gast
Im übrigen ist die CO2-Narkose bei COPD-Patienten mit akuter Atemnot gröbster Schwachsinn, noch falscher ist sie bei Patienten mit regelrechter Atemregulation. (Ich rede hier nicht von eupnoeischen Patienten mit veränderter Atemregulation, sondern von Patienten die gerade ein massives Oxygenierungsproblem haben.)
#3 am 26.12.2016 (editiert) von Gast (Rettungssanitäter)
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Gast
Du MUSST deine Kompetenzen überschreiten? Steht das so im Gesetz? Und noch eine zweite Frage: Inwiefern ist beim COPD die Flussrate des Sauerstoffes der ausschlaggebende Faktor für eine CO2-Narkose?
#2 am 25.12.2016 von Gast
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Violetta
Danke, das gibt einem Selbstsicherheit. Uns wurde in der Schule direkt die Gefahr der CO2-Narkose eingetrichtert. Unabhängig davon, ob der Patient COPD hat oder nicht. Auf die Idee, das mal genauer zu hinterfragen, kommen wohl die wenigstens. In manchen Akutsituationen wünsche ich mir wirklich freier entscheiden zu können. Lieben Gruß
#1 am 16.12.2016 von Violetta (Gast)
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