Deutsche Gesellschaft für Implantologie

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Leitlinien: Handlungskorridore für die Praxis
Leitlinien sind – trotz aller Kritik – in der modernen Medizin unverzichtbar: Es sind nützliche Leitplanken für die Praxis. Sie beschreiben jene etwas andere „therapeutische Breite", in denen Zahnärzte sich sicher bewegen können.
Die DGI ist Initiatorin mehrerer Leitlinien für die Implantologie im Rahmen des Regelwerkes von AMWF und DGZMK.

Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie hat im Jahr 2010 ihre Leitlinienarbeit begonnen. Diese wurde initiiert vom damaligen Präsidenten Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Kassel.

1. DGI Leitlinienkonferenz

Drei Leitlinien, die 2010 auf den Weg gebracht wurden, haben  das Verfahren der AWMF komplett durchlaufen und stehen als PDF hier sowie auf den Websiten der AWMF und der DGI zur Verfügung:

 

2. DGI Leitlinienkonferenz

Im Jahr 2015 folgte die zweite Leitlinienkonferenz.

Zu den vier Themen, die im Mittelpunkt dieser zweiten Leitlinienkonferenz standen, sind im International Journal of Implant Dentistry (IJID), dem open access journal von DGI und JSOI, systematische Reviews erschienen:

 

Erste S3-Leitlinie zur Therapie periimplantärer Infektionen erschienen

Im Juli 2016 haben die Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI) und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)  die erste S3-Leitlinie zur Behandlung periimplantärer Infektionen an Zahnimplantaten veröffentlicht. Autoren sind DGI-Präsident Prof. Dr. Frank Schwarz und Prof. Dr. Jürgen Becker, Düsseldorf.

Diese erste S3-Leitlinie zur Behandlung periimplantärer Infektionen ist nicht nur national, sondern auch international die erste Leitlinie zu diesem Thema auf höchstem Qualitätsniveau. Sie beschreibt jenen Therapiekorridor, in dem sich Zahnärztinnen und Zahnärzte bei der Behandlung von Patienten mit periimplantärer Mukositis oder Periimplantitis sicher bewegen können. „Das Ziel der Leitlinie ist es, Kolleginnen und Kollegen eine Entscheidungshilfe zur Therapie periimplantärer Infektionen zu bieten“, sagt DGI-Präsident Prof. Dr. Frank Schwarz, Düsseldorf, der zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Becker und elf Ko-Autoren die Leitlinie in rekordverdächtigem Tempo erstellt hat. Die Experten haben die klinische Wirksamkeit adjuvanter oder alternativer Maßnahmen im Vergleich zu konventionellen nichtchirurgischen und chirurgischen Therapieverfahren bewertet. Es ist die erste von insgesamt vier Leitlinien, mit deren Entwicklung Experten von 16 Fachgesellschaften und Organisationen bei der zweiten DGI-Leitlinienkonferenz im September 2015 begonnen haben.

 

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Fortbildung der Schlüssel zum Erfolg

Die Fortbildung ist das „Herz" der DGI. Schon kurz nach ihrer Gründung fanden erste Fortbildungsveranstaltungen statt. Seitdem ist ein umfangreiches und abgestuftes Fortbildungsangebot entstanden, das kontinuierlich an die Entwicklungen im Fach und die unterschiedlichen Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst und weiterentwickelt wird. Die Inhalte sind wissenschaftsbasiert und praxisorientiert. Bis heute setzt die DGI mit ihren Angeboten den Goldstandard der implantologischen Fortbildung.

 

Lernen von den Besten". Fragt man Teilnehmer der Kurse, warum sie sich für das Fortbildungsangebot der DGI entschieden haben, wird an erster Stelle meistens das Renomee der Dozenten und Lehrer genannt. Die DGI verpflichtet führende Experten aus Hochschulen und Praxen, die Grundlagen und neue Erkenntnisse nicht nur kompetent vermitteln, sondern sich auch über die Schulter schauen lassen.

 

e.Learning. Inzwischen zieht auch die digitale Zukunft ein: Die DGI setzt auf e.Learning. Dieses eröffnet nicht nur den eigenen Mitgliedern neue Möglichkeiten für das Lernen nach eigenem Maß und Tempo, sondern stößt auch in anderen Ländern auf großes Interesse.

 

Strukturiert und zertifiziert. 1998 ging das Curriculum Implantologie als erste strukturierte und zertifizierte Fortbildung in der deutschen Zahnmedizin an den Start. Kooperationspartner sind die DGZMK und die APW. Rund 5000 Zahnärztinnen und Zahnärzte haben es inzwischen absolviert. 2001 folgte das Continuum Implantologie, das auch fest in der Fortbildung verankert ist und an dem jedes Jahr mehrere hundert Zahnärztinnen und Zahnärzte teilnehmen, die sich auf dem neuesten Stand halten wollen.

Im Jahr 2004 folgte der Masterstudiengang, den die DGI mit der Steinbeis-Hochschule Berlin ins Leben gerufen hat.

 

Fortbildung für die Zahntechnik und Assistenz. der Team-Ansatz ist für den Erfolg in der Implantologie essentiell. Darum gibt es Fortbildungsangebote – ein Curriculum sowie Continuum-Kurse – für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker sowie für Zahnmedizinische Fachangestellte.

Adresse:
DGI - Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V.
Rischkamp 37 F
30659 Hannover
Deutschland
Weitere Kontaktdaten:

Ansprechpartner:

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Barbara Ritzert

ProScience Communications

+49815793970

DGI - Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e. V.


Amtsgericht München, VR 10918, 05.01.1984 - Ust-IdNr.: 1839 47 672

Sekretariat des DGI e.V.-Schriftführers

Frau Daniela Winke

Rischkamp 37 F,  30659 Hannover

Telefon  +49 (0)511-53 78 25

Fax       +49 (0)511-53 78 28

E-Mail   daniela.winke@dgi-ev.de

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