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Von einem „Vollversagen der Arzneimittelüberwachung“ spricht der FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann in Bezug auf den Fall Lunapharm sowie den Bottroper Apotheker-Fall. Die nächsten Skandale seien praktisch vorprogrammiert, so seine ... [mehr]
5 DocCheck Nutzer folgen MedWatch
Freiverkäufliche Schlafmittel gelten als harmlos. Einige davon enthalten aber den Wirkstoff Melatonin – so hochdosiert, dass sie eigentlich eine Zulassung als Arzneimittel bedürften. Wie kann es sein, dass diese Präparate nicht längst vom ... [mehr]
Sehr geehrte Frau Kollegin Plenert: Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, kein Arzneimittel, es exsitiert aktuell keine Veröffentlichung bei pubmed, die Melatonin kausal mit einem Serotoninsyndrom in Verbindung bringt, macht auch keinen Sinn, da Melatonin irreversibel aus Serotonin gebildet wird. Das SS wird durch Psychopharmaka wie SSRI, SNRI oder MAO-Hemmer verursacht.
#11 vor 7 Tagen von Dr. med. Anatol Rocke (Arzt)
  0
Wenn ich in die USA fliege, kaufe ich dort (im drugstore) ein Melaninpräparat gegen Jetlag, zuletzt im September 2018, und bin mit der Wirkung sehr zufrieden. Mir war nicht bekannt, dass es inzwischen auch hier Melatonin in der Drogerie gibt. Vor der letzten USA-Reise wollte ich es in einer Berliner Apotheke kaufen, aber es war unverschämt teuer. Ansonsten stimme ich ich allen Kommentaren zu, die den Nutzen dieses vergleichsweise nebenwirkungsarmen und ungefährlichen Schlafmittels (ohne Suchtpotential) hervorheben. Natürlich ist die Dosis wichtig und die Frage, ob man da hochdosiertes regulieren soll, gerechtfertigt.
#10 vor 7 Tagen von Dr. Cornelia Schroeder (Biochemikerin)
  0
Melatonin ist nur ein Arzneimittel, das sich auf dem Nahrungsergänzungsmittel-Markt tummelt, unterschätzt wird gern die Gefahr von Wechselwirkungen. Gerade das bei Depressionen beliebte Johanniskraut induziert vier Cytochrom-P-450-abhängige Enzyme, was diverse Arzneimittelkombinationen problematisch macht bzw. verbietet. Auch Melatonin bietet verschiedene Interaktionsmöglichkeiten über diverse CYP-Enzyme, das führt meist zu einem erhöhten Melatoninspiegel, die Hitliste führen Kontrazeptiva. Inwieweit sogar ein Serotoninsyndrom durch die Kombination Pille-Johanniskraut-Melatonin provoziert werden kann, scheint nicht untersucht (aber ab der Kombination von drei Medikamenten aufwärts werden Wechselwirkungen ohnehin zunehmend unübersichtlich). Das Serotoninsyndrom wird oft als fieberhafter Infekt verkannt, ist aber akut lebensbedrohlich. Im Internet ist Melatonin auch mit 3 und 10 (!)mg/pro Tablette erhältlich! Cui bono?
#9 vor 7 Tagen von Dr. med. Bettina Plenert (Ärztin)
  6
Melatonin ist durch seine Nebenwirkungen an mindestens 90 Prozent aller Krankheiten schuld. Wenn man den Beitrag liest.
#8 vor 7 Tagen von Dr. Bertram Staudenmaier (Medizinphysiker)
  4
G
In der Studie wurden hohe Melatoningehalte in Methanolextrakten aus vier verschiedenen Pistaziensorten gefunden. Eine Aussage über die Bioverfügbarkeit von Melatonin nach dem Verzehr von Pistazien liefert eine Analyse eines Methanolextraktes aus Pistazien ja wohl nicht.
#7 vor 8 Tagen von G (Gast)
  2
So eine Pistazienstudie ist mir gerade vor ein paar Wochen auch untergekommen: Oladi E. et al.: Specrofluorimetric determination of melatonin in kernels of four different Pistacia varieties after ultrasound-assisted solid-liquid extraction. Spectrochimica Acta Part A: Molecular and Biomolecular Spectroscopy 132 (2014) 326-329 In den USA war Melatonin bis vor Kurzem noch frei verkäuflich. Vielleicht könnten sich die, die diesen Stoff schon wieder unterm Deckmäntelchen des Verbraucherschutzes verschwinden lassen wollen, mal überlegen, dass gestörter Schlaf ein massiver Risikofaktor für Demenzerkrankungen ist. Wann soll das Gehirn Plaques abbauen, wenn es die tiefen Erholungsphasen gar nicht mehr erreicht, die es dafür braucht? Mitunter reichen ein paar Tage mit Melatonin, um den Teufelskreis aus Schlafstörung und Tagesmüdigkeit zu durchbrechen und dann hat sich das Medikament/NEM wieder überflüssig gemacht und es macht nicht abhängig. Ich verstehe die Aufregung nicht...?
#6 vor 8 Tagen von Lillian Kapraun (Heilpraktikerin)
  8
Gast
Diese Skandalisierung halte ich für lächerlich. Cui bono, sollte man sich immer fragen. Melatonin ist ein sehr gut verträgliches Hormon mit großer therapeutischer Breite. Nach Prof.Reiter (Houston/Texas/USA) bietet es u.a. durch seine starke antioxidative Potenz ein sehr breites Spektum an möglichen Indikationen (u.a. werden protektive kardio-vaskuläre und onkologische Effekte beschrieben). Eine Kontraindikation für Autoimmunerkrankungen per se wurde meiner Kenntnis nach nie validiert, auf der Theorieebene wird Melatonin zB bei der Autoimmunthyreoiditis durchaus auch ein positiver Effekt zugeschrieben. Die Halbwertszeit von unretardiertem Melatonin ist extrem kurz, einzig bei retardiertem Präparaten ist auf einen Überhang am Morgen zu achten. Literatur findet sich bei pubmed (vor allem Prof.Reiter) oder in Buchform von den Kollegen Hertoghe, Fauteck oder Römmler.
#5 vor 8 Tagen von Gast (Arzt)
  4
Verstehe ich richtig, weil Zigaretten und Alkohol als Genussmittel eingenommen werden, sind ihre Nebenwirkungen völlig akzeptabel? Diese Wirkstoffe brauchen deswegen nicht in der Apotheke als verschreibungspflichtige Substanzen von der Bevölkerung versteckt werden. Wenn man aber Schlafprobleme hat, die einen auch ganz schön krank machen können, sollte man nicht einfach so sich das Melatonin besorgen dürfen. Man könnte nämlich sich schaden. Und da wäre der volkswirtschaftliche Schaden immens.
#4 vor 8 Tagen von Eugenia Dietrich (Studentin der Humanmedizin)
  7
Nun, als Wissenschaftler sollte man sich nicht ausschließlich auf Wikipedia als Quelle verlassen. Was war denn die ursprüngliche Quelle? Stutzig macht mich auch der Begriff"getrocknete" Pistazien. Was muss daran getrocknet werden? Gefriergetrocknet vielleicht? Das würde z.B. das Gewicht erheblich beeinflussen. Oder hat sich eventuell ein Fehlerteufel eingeschlichen? Kommafehler (man kennt die Geschichte vom Spinat)? Tatsache ist: Der Hersteller von Circadin musste einen Wirkungsnachweis für die entsprechende Dosierung erbringen, damit es ein Arzneimittel ist. Ein Nahrungsergänzungsmittel darf per Definition gar keine nachweisbare Wirkung haben, da es sonst ein ->Arzneimittel wäre und eine Zulassung bräuchte und mindestens apothekenpflichtig wäre. Es wäre also als NEM gar nicht verkehrsfähig. Hier kann also etwas nicht stimmen und ich stimme Herrn Glaeske hier in allen Punkten zu.
#3 vor 8 Tagen von Barbara Schmidt (Apothekerin)
  7
Gast
Ich finde es gut, wenn auch wirkliche Fachleute die Artikel lesen und kommentieren...und habe den Eindruck, daß möglicherweise um dieses Zeug ein zu großes Theater gemacht wird. Vielleicht, um Apotheken besseren Umsatz zu sichern...? Ich esse regelmäßig Pistazien, Türken und andere Südländer tun das ebenso in größeren Mengen. Schläfrigkeit konnte ich bei nie feststellen... und bei mir sind so ca. 20 g Pistazien ebenfalls völlig wirkungslos. Ich kanns mal mit 100 g probieren, da müßte ich ja schon laut schnarchen - viel eher werde ich Magenbeschwerden kriegen ("Nebenwirkung Melatonin...")
#2 vor 8 Tagen von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
  12
Man muss nicht tonnenweise Gurken oder Tomaten verzehren, um nennenswerte Mengen an Melatonin aufzunehmen. Es reichen etwa 9 Gramm getrocknete Pistazien, um etwa 2mg Melatonin (entprechend einer Circadin 2mg Retardtablette) zuzuführen. Quelle: de.wikipedia.org, Suchbegriff:Melatonin, dort der Abschnitt Melatonin-Gehalt in Lebensmitteln: Pistazien, getrocknet 22690 bis 23300 Mikrogramm/100 Gramm, also ca. 23 Milligramm/100 g Pistazien.
#1 vor 8 Tagen von Hans-Helmut Märtz (Angestellter Apotheker)
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Noch dürfen Heilpraktiker rezeptpflichtige Arzneimittel selbst herstellen – teilweise mit fatalen Folgen. Jens Spahn möchte diese Handlungsspielraum nun gesetzlich einschränken. Den FDP-Gesundheitspolitkern reicht das nicht: Für sie gehört ... [mehr]
Auf Amazon gibt es ein Buch des Impfkritikers Hans Tolzin zu kaufen. Im Netz kommt die Frage auf, ob man gegen die Veröffentlichungen des Molkereifachmanns etwas unternehmen kann. Kann man? Medwatch hat nachgeforscht und Amazon, Behörden und den ... [mehr]
Warum man doppelt verblindete Studien zur Untersuchung der Toxizität einer Substanz durchführen sollte, wäre auch noch gut zu wissen!
#27 vor 46 Tagen von Dennis Neukirch (Nichtmedizinische Berufe)
  0
MS-Nutzer
Hat man eigentlich schon das Hg-Isotop gefunden, das in der MS nicht detektiert werden kann?
#26 vor 47 Tagen von MS-Nutzer (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
  0
Herr Tolzin, Sie geben sich hier als Medizinjournalist aus - das ist leider keine geschützte Berufsbezeichnung. Wie ich Ihrer Homepage entnehme, ist ihr Ausbildungsberuf "Molkereifachmann". Es wäre hilfreich, wenn Sie hier mit diesem Label aufträten - das würde die fachliche Einordnung Ihrer Äußerungen erheblich erleichtern.
#25 vor 48 Tagen (editiert) von Dr. Frank Antwerpes (Arzt)
  5
Ja, diese Diskussion muss auch von medizinischen Laien geführt werden, denn diese müssen ja letztlich die Entscheidung treffen und mit den Folgen leben. Und wer nicht bereit ist, Fragen und Zweifel von Eltern und Betroffenen ernst zu nehmen, der braucht sich nicht zu wundern, wenn diese Eltern ihn und seinen nachgebeteten Marketingsprüchen ebenfalls nicht mehr ernst nehmen. Fakt ist, dass bis heute jeder echte Beweis fehlt, dass Geimpfte gesünder sind als Ungeimpfte. Und die KiGGS-Studie sagt sogar genau das Gegenteil, auch wenn das RKI dies durch Schummelei versucht hat zu vertuschen.
#24 am 23.10.2018 (editiert) von Hans Tolzin (Medizinjournalist)
  23
#21 @Hans Tolzin: Eine öffentliche Diskussion über Nutzen und Risiko zum Impfen soll also von medizinischen Laien geführt werden? Und medizinische Laien wie Sie maßen sich an, etwas über die Vorgänge, wie Impfungen funktionieren, zu verstehen? Impfungen gehören zu den größten Errungenschaften in der Medizin und dass es nun in unserer modernen Zeit solche absurden Diskussionen überhaupt wieder gibt, ist Menschen wie Ihnen zu verdanken. Der Nutzen ist ganz eindeutig auf Seiten der Impfungen, das zeigen Studien und das zeigen die Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten. Jedes potent wirkende Medikament kann Nebenwirkungen haben, so auch die Impfungen. Aber die sehr seltenen Nebenwirkungen (meist einfach verlaufend) stehen in keiner Relation zum hervorragenden Nutzen.
#23 am 22.10.2018 von Bettina Frank (Nichtmedizinische Berufe)
  13
Ach Hänschen...nur weil du die Studien nicht verstehst ändert das die Sachlage nicht. Jede einzelne zugelassene Impfung hat ihre Wirksamkeit und Sicherheit an mehreren zehntausend freiwilligen Probanden bewiesen. Es gibt berechtigte Kritik an Impfungen. Die Tatsache, dass selbst die bereits extrem geringe Rate an Nebenwirkungen überhaupt existiert, gehört dazu. Das Monitoring solcher Nebenwirkungen hat schon mehrfach zu Rückrufen geführt, was aber auch bedeutet, dass die erforderliche Nutzen-Risiko-Abwägung seitens der Hersteller und Behörden gut funktioniert. Natürlich kann man auch da anderer Meinung sein, aber dann outet man sich auch gleichzeitig als medizinischer Laie. Und eben dieser Personenkreis sollte keine abweichenden Empfehlungen abgeben, so wie das in jeder Branche üblich ist. Das ist kein Ruf nach Zensur, sondern eine vernünftige Nutzen-Risiko-Abwägung.
#22 am 22.10.2018 von Benjamin Krüger (Nichtmedizinische Berufe)
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Impfungen sind massive medizinische Eingriffe an Gesunden. Es gibt weder für Wirksamkeit noch für Sicherheit auf individueller Ebene eine Garantie. Eine Impfentscheidung ist das Ergebnis einer Nutzen-Risiko-Abwägung, wie auch die Zulassung und die öffentliche Empfehlung. Deshalb ist eine öffentliche Diskussion über Nutzen und Risiken unbedingt notwendig. Die Empörung über berechtigte Fragen an die derzeitige Durchimpfungspraxis und der Ruf nach Zensur zeigt demokratische und persönliche Unreife.
#21 am 22.10.2018 von Hans Tolzin (Medizinjournalist)
  38
Gast
Warum Amazon da mit macht? Weil man mit Menschen, die an Verschwörungstheorien glauben oder an Homöopathie, leichter Umsatz machen kann.
#20 am 19.10.2018 von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
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Ich bin gegen Zensur auch wie sie teilweise hier praktiziert wird
#19 am 18.10.2018 von Dr. Bertram Staudenmaier (Medizinphysiker)
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Danke für diesen Artikel! Es muss insgesamt ein Umdenken stattfinden, das es nicht mehr ungeprüft erlaubt, jeden Mist irgendwo zu publizieren. Da sehe ich nicht nur Amazon in der Pflicht, sondern jeden Versandhandel und jede Buchhandlung. Eventuell packt man solche Machwerke von Milchwirten und sonstigen selbsternannten Experten - wofür auch immer - in eine spezielle Sparte "abweichend von medizinischen/wissenschaftlichen Standards, Esoterik, ... oder wie auch immer man das benennen möchte. Der Konsument muss irgendwie geschützt werden mit einer Art Filter, der nicht zensiert, aber in gewisser Weise eine Einteilung vornimmt. In Zeiten der immer mehr um sich greifenden Verschwörungstheorien darf man nicht jedem (Deppen) eine Bühne bieten.
#18 am 18.10.2018 von Bettina Frank (Nichtmedizinische Berufe)
  64
Gast
Sich gegen Impfungen zu entscheiden, steht jedem frei. Allerdings sollten diese Personen auch die Kosten im vollem Umfang tragen, wenn sie oder ihre Kinder erkranken. Ebenso sollten sie zur Kasse gebeten werden, wenn sie andere anstecken. Zusätzlich sollte es möglich sein, wegen Körperverletzung zu klagen. Wer in Kauf nimmt, sich dem Risiko einer vermeidbaren Erkrankung auszusetzen, darüber hinaus noch Mitmenschen diesem Risiko aussetzt, handelt absolut unverantwortlich. Es ist ein Unding, dass die Allgemeinheit dafür aufkommen muss/soll. Gleiches gilt für die Massen von Rauchern und Drogenabhängigen sowie Adipösen, die sich fettfressen. Alles Probleme, die man vermeiden könnte und für die andere aufkommen müssen.
#17 am 18.10.2018 von Gast (Pflegewirtin)
  73
"Hallo zusammen, ein Hinweis von mir: Eine Zensur fordere ich in keinster Weise (siehe Text). Ich habe eine Frage aufgegriffen, die aus dem Netz an uns herangetragen wurde. Ein User wollte wissen, warum Amazon Büchern wie dem hier genannten eine Plattform gibt (bei "ausgewähltem Warehouse-Deals"). Ich habe dazu recherchiert und mit Experten darüber gesprochen. Fazit: Auf die Frage gibt es viele unterschiedliche Antworten. Nicola Kuhrt
#16 am 18.10.2018 von Nicola Kuhrt (Journalistin)
  17
Nachfolgend einige interessante Artikel Der World Health Organization. Sachen, die aber nicht in den Medien ankommen. Vaccination has greatly reduced the burden of infectious diseases. Only clean water, also considered to be a basic human right, performs better." (http://www.who.int/bulletin/volumes/86/2/07-040089/en/). Admission of the fact that vaccinated people can also be infected, as happened in Syria during a polio outbreak in 2013: "Most of the cases are very young (below two years of age), and were un- or under-immunized." (source: http://www.who.int/csr/don/2013_10_29/en/). Ich kann abschließend noch ein interessantes Buch empfehlen, wo ein Prof. für Bioprozesstechnik von seinen persönlichen Erfahrungen im Wissenschaftsbetrieb berichtet und zeigt, wie man behandelt wird, wenn man sachliche Einwände gegen etwas liefert, was man nicht kritisieren darf. https://www.amazon.de/Evolution-Kritik-unerw%C3%BCnscht-Erfahrungen-Wissenschaftlers/dp/3775158189
#15 am 18.10.2018 von Michael Monscheuer (Arzthelfer)
  13
Die Problematik kenne ich auch von der Kritik gegen die Evolutionstheorie. Unbestreitbare Kritik, wird von vielen Wissenschaftlern pauschal abgelehnt. Debatten sollen nur dazu führen den Naturalismus zu verinnerlichen und nicht kritische Fragen zu stellen. Dasselbe ist beim Impfen der Fall. Eine Kritik wird pauschal als pseudowissenschaftlich abgelehnt, auch wenn es gute Gründe für Kritik gibt. Die meisten Ärzte spritzen blind und sind hörig. Wer sich gegen das Impfen äußert, riskiert sein Ansehen und alles was damit zusammenhängt. Es wäre fatal, wenn wir kritische Bücher gegen Impfen verbieten. Alles muss sachlich kritisierbar sein. Wir können nicht blind etwas glauben, nur weil es jedem als selbstverständlich erscheint, ohne das die meisten wirklich Wissen von der Thematik haben. Wenn wir Kritik verbieten, schaffen wir die Wissenschaft ab. Gerade die Kritik und der sachliche Diskurs führen zu Verbesserungen und nicht das Verbieten solcher.
#14 am 18.10.2018 (editiert) von Michael Monscheuer (Arzthelfer)
  27
Was soll dieser Beitrag ? Unnötige Reklame für diesen Impfgegner, Zitat: "Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens . . " Also: Einfach ignorieren, Amazon wird nie auf diese Vorschläge eingehen !
#13 am 18.10.2018 von Hans Joachim Fichtler (Arzt)
  25
Muss man zwingend Arzt oder Naturwissenschaftler sein um ein Buch übers Impfen zu schreiben? Mal ehrlich: was wissen viele Ärzte übers Impfen? Das was sie im Studium gelernt haben und was Ihnen von der STIKO vorgegeben wird.. Aber haben Sie sich jemals wirklich intensiv und kritisch mit dem Thema auseinander gesetzt? Über den Inhalt des Buches kann ich nichts sagen. Dafür kann ich aber folgende Doku empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=ZVh4QaDmXB8 Hier kommen neben dem besagten Molkereifachmann auch eine Reihe impfkritischer Mediziner zu Wort.
#12 am 18.10.2018 von Malte Denz (Physiotherapeut)
  69
Geht es hier um ein einzelnes Buch oder gleich darum, dass es generell (k)ein Fehler ist, impfkritische Bücher zu vertreiben? Hoch lebe die Zensur. Wer hat Interesse an Zensur und welche Art Vertrauen soll das bewirken? Neben Tolzins Buch gibt es eine Reihe weiterer impfkritischer Bücher. Sind diese ebenso wenig fundiert? Sollte man diese alle "wegsperren"? Meinungs- bzw. Urteilsbildungbildung funktioniert anders. Beim Thema Impfen richt es aus allen Ecken nach Ideologie statt Wissenschaft, leider.
#11 am 17.10.2018 von Mathias Bertuleit (Medizintechniker)
  31
SORRY.....ich glaube eine neue "Bücherverbrennung" u. Zensur will niemand . Allerdings : es wäre von Vorteil ,wenn nicht einfach drauflos geimpft würde - pauschal und gut gemixt . So empfinden es Eltern u. Impfgegner . Ich erfahre selten Ablehnung gegen die Notwendigkeit für Abwehrschutz zu sorgen . Es gibt genügend Möglichkeiten zutesten , in welchem Immunstatus befinden sich die zu Impfenden . Besteht eine Abwehrreaktion des Körpers ? ( LTT odgl. möglich ! Cytokine u. Interleukine geben klare Auskünfte ; wenn der Citratzyclus o. die Atmungskette nicht läuft u. nicht genügend ATP zur Verfügung steht , gibt es unweigerlich Probleme bis zum Mißverständnis , inwiefern eine Impfreaktion überhaupt u. in welcher Intensität stattgefunden hat . Eine individuuelle Ergebniskontrolle erfolgt sowieso nicht. Klare Antworten vom RKI gibt es auch nicht , wenn überhaupt . wir betreiben ein nullachtfünfzehn Impfen ins Blaue in Anbetracht der heutigen Labortechnischen Möglichkeiten zur Prüfung vor oder nach einer Impfung .Will ja auch keiner Geld für ausgeben ! oder ??? die Eltern würden eigentlich die Krankenkassen u. Privaten Versicherungen stürmen ,wenn sie Bescheid wüssten
#10 am 17.10.2018 von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
  44
Eigentlich weiss ich nicht, ob man einen solchen Artikel überhaupt kommentieren sollte. Ich frage mich auch, ob es einem Portal wie DocCheck gut tut, einen solchen Zensur-Anfrage-Artikel zuzulassen. Ob Tolzin nun unwissenschaftlich oder nicht argumentier,t ist hier auch nicht die Frage, die Frage ist, ob wir wieder kurz vor der Bücherverbrennung sind. Impfkritiker kann man nur mit wirklich(!) wissenschaftlich belastbaren Argumenten bekommen, die leider auch das RKI nicht schlüssig liefern kann. Impfhasser und Verschwörungstheoretiker kann man auch damit nicht zum Impfen bringen. Aber auch nicht mit einer Impfpflicht, da gibt es genügend Schlupflöcher. Leider wird die Autorin ihrem eigenen wissenschaftlichen Anspruch mit solch einem Artikel nicht gerecht (bitte Frau N.Kuhrt mal in die Suchmaschine eingeben). Warum gerade jetz zum Herbstanfang zum Beginn der Grippeimpfwelle wieder so viele Impfartikel in diesem Portal auftauchen, wage ich nicht zu kommentieren.
#9 am 17.10.2018 (editiert) von Sci Rokko (Sonstige)
  24
Die bisherigen Antworten gehen am eigentlichen Problem vorbei. Warum muss Amazon dieses Buch als "ausgewählte (!) Warehousedeals" vermarkten? Das klingt doch nach einer besonderen Empfehlung - und das sollte Amazon zumindest unterlassen. Ein Qualitätssiegel gibt es inzwischen für jede Warengruppe. Weshalb sollte das nicht auch für Ratgeber möglich sein (Auch wenn manche "Qualitätssiegel" bei näherem Hinsehen nicht viel taugen)?
#8 am 17.10.2018 von Klaus Dietrich (Rettungssanitäter)
  45
Es sind ziemlich autoritäre Vorstellungen, die der Autor propagiert. Wir können unseren Kritikern nicht den Mund verbieten. Haben wir das wirklich nötig? Dadurch machen wir uns doch nur selber klein.
#7 am 17.10.2018 von Dr. med. Michael Freytag (Arzt)
  16
Gast
Vor was haben Sie Angst? Wenn doch nur abstruse und unwissenschaftliche Aussagen in diesem Buch vorkommen, erkennt der Leser das doch. Wer reinen Gewissens und im Recht mit seiner Meinung ist, verfasst doch keinen solchen Artikel. Und versucht auch nicht, "dumme" Meinungen zu verbieten. Der Artikel geht auch irgendwie in die Richtung "betroffene Hunde bellen". Wenn die Impfempfehlungen astrein und nachvollziehbar sind, warum verteidigen Sie Ihre Position so stark und versuchen Menschen mit anderer Meinung den Mund zu verbieten? Wenn Sie Sicherheit ausstrahlen, wird doch jeder impfen und dem Buchtitel schon gar keinen glauben schenken...
#6 am 17.10.2018 von Gast (Tierheilpraktikerin)
  36
Sollten wir nicht lieber unsere Meinungsfreiheit verteidigen, statt auch noch mächtige Großkonzerne zur Zensur aufzufordern?
#5 am 17.10.2018 von Dr. Christopher Dedner (Arzt)
  18
Heute ist wieder so ein Tag bei DocCheck. Erst dieser Müllartikel hier aber dann ein ALS-Artikel der richtig interessant und gut ist. Ich würde mir von DocCheck ein gleichbleibendes Niveau wünschen. Aber mit diesen Artikeln über Pseudomedozin oder Impfgegner macht ihr euch doch selbst lächerlich. Hat es DocCheck nötig gegen Homöopathie und Impfgegner zu berichten? Besinnt euch auf eure stärken.
#4 am 17.10.2018 von Stefan Kaa (Nichtmedizinische Berufe)
  51
Gast
Alles brauchtZensur i d BRD ..grausig, Beginnen wir beim Mainstream, da gibts genug zu zensieren, denke da kommen Hundertschaften nicht mehr nach, das tagtäglich. Schaut mal in d. Schweiz was dort für Statistiken und Forschungen laufen u. gelaufen sind. Dieser Heckmeck jeedes Jahr IMPFEN :-(( Das Thema ist ausgekocht.Die Patienten können es nicht mehr hören.
#3 am 17.10.2018 (editiert) von Gast
  19
Die beste Methode, gefährliche Ideologien zu bekämpfen, ist zu erklären, warum sie gefährlich sind und welche Alternativen besser sind und vor allem warum. Gefährliche Ideologien damit zu bekämpfen, deren Verbreiter zum Schweigen zu bringen, ist eine sehr schlechte Methode. Damit steht man da, als hätte man keine sachlichen Argumente und deshalb keine andere Wahl, als die Ideologie zu "unterdrücken". So überzeugt man niemanden. Die meisten Impfgegner sind einfach nur Eltern, die um das Wohl ihrer Kinder besorgt sind, sich informieren möchten und dann von Leuten wie dem hier im Artikel behandelten Autor belogen und verführt werden. Ihn von Amazon zu schmeißen lässt ihn als Opfer dastehen und zieht die Eltern noch mehr auf seine Seite. Das kann niemand hier wollen. Ein Problem geht nicht weg, wenn man es versteckt und so tut, als wäre es nicht mehr da. Gegen eine schlechte Idee hilft nur eine bessere Idee. Aber Menschen zu überzeugen ist Arbeit. Zensur ist einfach.
#2 am 17.10.2018 (editiert) von Martin Wolters (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
  15
Gast
Gruselig, was medwatch bzw. der Autor hier fordert. Wo würde eine solche Zensur enden? Immerhin gibt der Autor zu, dass keine der von Amazon gesetzten Regeln verletzt wird. Es gibt massig Bücher, über deren Inhalt man sich streiten kann, aber über die Verbotsschiene dagegen vorzugehen, nur weil sie der eigenen Meinung zuwiderlaufen, finde ich schwach. Demokratie und Meinungsfreiheit sollten ein solches Buch entspannt aushalten können.
#1 am 17.10.2018 von Gast (Heilpraktiker)
  33
Unterdosierte Krebsmittel aus Bottrop, verunreinigte Blutdrucksenker aus China und gestohlene Chemotherapien aus Griechenland: In Deutschland folgt in Sachen Arzneimittelsicherheit Skandal auf Skandal. Was muss sich ändern, fragen wir den ... [mehr]
:-))))) als seit dreißig Jahren Betroffener Myasthenie Patientin, div. Thymuskarzinomen (Rezidiven) und ebenso vielen Therapien, bin ich fast ein alter Hase. Aktuell sind die Tumore i.d. Bws und LWS angekommen. Die Präperate sind weg.(hier keine weitere Erklärung!) Für weitere Therapiefindung benötige ich neues Material. Damit meine Körperliche Verfassung das schafft benötige ich Privigen. Dafür habe ich so gekämpft? Drei Kinder groß gezogen, als Stadtverordnete ehrenamtlich gearbeitet, 20 Jahre Selbsthilfe betreut und Freude verbreitet: UM ALS KOLATTERALSCHADEN ZU GELTEN! Wo soll ich da noch Motivation hernehmen um das leben zu Leben???
#4 am 17.10.2018 von Antje Möllmann (Nichtmedizinische Berufe)
  0
Das ist schon klar. Die Krankenkassen und die Verwaltung sind nie die Bösen. Eine andere Aussage habe ich von einem AOK-Vorstandsvorsitzenden auch nicht erwartet.
#3 am 20.09.2018 von Alfred Geißler (Arzt)
  1
Ein ausladendes Interview, das einen Bogen um Pudels Kern macht: das Primat der Verwaltung über die Fachkompetenz und des Preises über die Qualität, die Priorität von Einsparungen vor medizinischer Versorgung, die Erhebung des Wettbewerbs in den Stand der unhinterfragten Allheilmittel bei allen ökonomischen Fragestellungen. Dass der entfesselte Preiskampf um die Arzneimittel die aufgeführten Risiken fördert, ist eine genauso wenig ergreifende Neuigkeit wie die Tatsache, dass er mittelfristig monopolistische Strukturen begünstigt. Letztlich aber ist die Frage, von der juristisches Detailmanagment nur kurzzeitig ablenken kann, eine politische: welche Gesundheitsversorgung wollen wir und was ist sie uns wert?
#2 am 18.09.2018 von thomas haase (Apotheker)
  1
Die Rabattverträge erhöhen die Compliance bei den Patienten??? Dass ich nicht lache!!! Jeden Tag beschweren sie sich, dass sie ihr Medikament schon wieder von einer anderen Firma bekommen!!!
#1 am 18.09.2018 von Alice Seibel (Apothekerin)
  1
Bayer will sein Magenmittel Iberogast nicht mehr für Schwangere, stillende Frauen und Leberkranke anbieten. Der Konzern erklärte gegenüber der Arzneimittelbehörde, nun im Beipackzettel vor dem Einsatz für bestimmte Patienten zu warnen. Das ... [mehr]
Warum hat bloß die BAYER-AG/D die MONSANTO-AG/USA gekauft, und nicht einfach ihr IBEROGAST an Monsanto abgegeben?
#1 am 15.09.2018 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  1
Der Nutzen von Vakuum-Wundtherapien bleibt laut IQWIG weiter ungeklärt. Ausreichend Daten gäbe es eigentlich, aber Hersteller und Wissenschaftler halten Studienergebnisse unter Verschluss. Stefan Sauerland vom IQWIG fühlt sich vom Hersteller für ... [mehr]
Wer auf einer Chirurgischen Abteilung arbeitet und erleben darf, dass nun mal nicht jede Wunde so verheilt, wie es erwünscht ist. Eitrige Wunden und stark nässende Wunden - Wenn zwei bis drei mal p.d. eiin Verband erneuert werden muss und dadurch die Hautumgebung in Mitleidenschaft gezogen wird - der wird sicher wie ich froh darüber sein, dass es solche VAC - Anlagen gibt. - Wenn man bedenkt bei einem Verbandwechsel der 2-3 mal p.d. durchgeführt wird - diese Materialkosten und die dazugehörige Zeit, ist ja wohl auch nicht gerade billig - oder?
#5 am 02.09.2018 von Dietmar Abt (Heilpraktiker)
  0
Wirkungsweise dürfte die lokale Steigerung der Durchblutung.... Die Therapiekosten von 50 bis 80 Euro per Tag also über 20.000 Euro per Anno für eine Unterdruckpumpe sprich Absaugpumpe ist wie Gelddrucken, oder...? Die Wirkungsweise dürfte die lokale Steigerung der Durchblutung sein welche durch dir topische Dehnung der behandelten Areale als wenig beachteter Effekt erzielt wird. Das Marketing zu dieser Therapie ist perfekt und die damalige Monopolstellung von KCI sicherte diese exorbitanten Preise
#4 am 29.08.2018 (editiert) von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
  7
Wirkungsweise dürfte die lokale Steigerung der Durchblutung.... Es sollte überprüft werden ob nicht auch andere physiotherapeutische Verfahren, mit Steigerung der lokalen Durchblutung, wie IPK/AIK (Intermittierende Pneumatische Kompression), FIT ( Fuß Impuls Therapie) oder Topische O2 Therapie mit Evidenz 1B (EWMA Document 2017; 26 (5) S. 24ff) (1) besser und preiswerter angewandt werden können... Durch neue Marktteilnehmer im Bereich Unterdrucktherapie sind die Preise aber schon rückläufig. (1) https://www.oxycare-gmbh.de/assets/files/ewma-use-of-oxygentherapies-in-wound-healing-05-2017.pdf
#3 am 29.08.2018 (editiert) von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
  7
Wie so oft ist die Beurteilung des Nutzens auch hier eine Frage der Indikationsstellung. Es ist sehr wohl möglich, und nicht eben unwahrscheinlich, daß die Vakuumversiegelung auch für Indikationen beworben wird, wo sie gegenüber anderen Behandlungsmethoden keine Vorzüge hat. Genauso unstrittig ist es m.E., daß es Wundprobleme gibt, die sich bis zu Ihrer Einführung bisweilen zu unlösbaren Problemen führten. Ich führe ein Beispiel aus der Herzchirurgie an. Die eitrige Mediastinitis nach medianer Sternotomie ist eine postoperative Katastrophe. Sie zwingt in vielen Fällen zu prolongierter Beatmung bei offenem Sternum mit allen ihren Komplikationen, bis ein sekundärer Wundverschluß möglich erschien. Mit Einführung der Vakuumversiegelung (1999) gingen wir dazu über, das Sternum mit einer Schaumstoffeinlage und Vakuumversiegelung zu stabilisieren, womit bei den meisten Patienten eine Entwöhnung von der maschinellen Beatmung und oft sogar die Mobilisierung der Patienten möglich war.
#2 am 28.08.2018 von Dr. med. Albert Kimmel (Arzt)
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Nach meiner Erfahrung am eigenen Leibe wirkt die Vakuumtherapie vorzüglich. Das kann natürlich keine Studie ersetzen. 1. Ein handtellergroßer, infizierter Defekt am rechten Unterschenkel war nach 4 Wochen sauber und konnte mit meshcraft komplikationslos gedeckt werden. (Wöchentlicher Vac-Wechsel). 2. Nicht heilende Wunde (6 Monate!) am unteren Wundpol nach Laparotomie heilt mit Vakuumtherapie und Sekundärnaht innerhalb einer Woche ab!
#1 am 28.08.2018 (editiert) von Werner Hans (Arzt)
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Es ist wichtig, dass Ärzte auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sind. Deshalb sind Fortbildungen Pflicht. Pharmafirmen versuchen die Veranstaltungen für sich zu nutzen. Nun hat eine Ärztekammer eine CME-Zertifizierung für eine Veranstaltung ... [mehr]
Gast
"Am Nachmittag wird in einem 30-minütigen Vortrag über ein „kleines dermatologisches ABC“ referiert". Für Hausärzte. Und die werden wahrscheinlich auf schlimmste Art und Weise in ihrer pharmazeutischen Auswahl beeinflusst!? Das ist doch lächerlich. Wer soll denn sonst die Fortbildungsveranstaltungen mit finanzieren? Der Hausarzt freut sich bestimmt, wenn er das nächste mal 2000 Euro für sowas bezahlen darf, weil nichts mehr gesponsert wird! Aber dass regelmäßig für ALLE Medikamente und ALLE Patienten durch die Nutzenbewertung des G-BA zentral entschieden wird, welche Medikamente (und von welchen Firmen!) wirtschaftlich, und damit erstattungsfähig sind, und dass damit gerade erst zugelassene, innovative, nebenwirkungsärmere Medikamente teilweise sofort wieder vom Markt genommen werden müssen, weil sich das ganze nämlich nicht mehr rechnet, wenn sie kein Mensch verordnen darf - diesen gravierenden Einfluss auf die Medikamentenverordnung interessiert dann wieder kein Mensch!
#2 am 18.08.2018 von Gast (Tierärztin)
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Beim "siebten Experten" dürfte es sich – wie man der Website von Omniamed entnehmen kann – um Herrn Prof. Dr. Helmuth Mehnert handeln. Wer bei diesem Namen in offensichtlich diffamierender Absicht lediglich auf das hohe Alter hinweist, disqualifiziert sich selbst. Wahrscheinlich ist Prof. Mehnert heute noch wissenschaftlich aktiver als der gesamte MEZIS Vorstand zusammen, von seinem Lebenswerk für die Diabetolgie ganz abgesehen. Lesetipp: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/der-diabetes-experte-es-waren-die-fetten-jahre-1.3877741
#1 am 17.08.2018 von Dr. Thomas Steenweg (Apotheker)
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„Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten“. Diese Aussage war bis vor kurzem auf der Webseite der Kinderonkologie der Berliner Charité zu finden. Wie reagiert das wissenschaftliche Umfeld auf derart ... [mehr]
#20: Der Wirkmechanismus von Acetylsalicylsäure ist ausreichend belegt, was man von homöopathischen Zubereitungen leider nicht behaupten kann.
#24 am 13.08.2018 von Michael Krybus (Apotheker)
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Gast
Das dachte ich auch. Herr Bräuer.
#23 am 11.08.2018 von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
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Durchaus bezeichnend, daß hier fast nur Heilpraktiker und Nicht-Ärzte kommentieren. Just my 2 cents.
#22 am 10.08.2018 von Peter Bräuer (Student der Humanmedizin)
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Gast
#20 Tierheilpraktikerin?
#21 am 10.08.2018 (editiert) von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
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Ich halte diesen Artikel für manipulativ. Er macht aus einer homöopathischen Begleittherapie ein reißerisches "Kinderklinik setzt Homöopathie gegen Krebs ein". Das ist keine informative Berichterstattung. JEDE Medizin, auch die sog. Schulmedizin beinhaltet Placeboeffekte. Auch in der sog. Schulmedizin wissen Therapeuten und Wissenschaftler oft nicht , warum ein Medikament hilft (Beispiel: Aspirin). Auch die sg. Schulmedizin kann trotz vieler Studien die Wirkung bestimmter Medikamente nicht sicher vorhersagen (Bsp. Antiepileptika) Es ist in keiner Medizin eindeutig feststellbar, welchen Beitrag ein Medikament konkret zu einer Besserung geleistet hat. Gesundheit und Heilung sind Prozesse, die nicht mechanisch ablaufen. Man weiß aber sicher, dass ein entscheidender Faktor für den Heilungsprozessn ist, wenn Patienten Wahlmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Therapie haben. Statistiken bilden keine individuellen Genesungsprozesse ab.
#20 am 10.08.2018 von Dr. iur. Ricarda Dill (Heilpraktikerin)
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Noch eine kleine Richtigstellung: Hahnemann promovierte 1779 in Erlangen zum Dr. med. Übrigens ist der Umsatz der Pharmaindustrie lag alleine in Deutschland im Jahr 2017 bei über 41 Mrd., plus 71 Mrd. wurden ausgeführt, da ist der Anteil an Homöopathie doch eher "Peanuts".
#19 am 09.08.2018 von Ulrike Dott-Gehrke (Heilpraktikerin)
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Und wieder einmal wird hier die Homöopathie-Sau durch's Dorf getrieben. Auch die sogenannte Schulmedizin lebt vom Placebo-Effekt und auch dort machen die "Spontanheilungen" (wahrscheinlich) knapp die Hälfte aus . Dies sollte Grund genug sein, auf ALLE Fragen der Patienten einzugehen und auch Alternativmedizin einzubeziehen, sogar wenn sie Homöopathie heißt. Ich habe in der Onkologie leider sehr oft erlebt, das Patienten die danach fragten belächelt wurden. Schon alleine um Patienten und Angehörige aus der empfundenen Machtlosigkeit zu holen, würde es sich lohnen darauf einzugehen. Was ich persönlich als Behandler davon halte, muss sekundär sein. Und bitte - das Gefühl für Dumm gehalten zu werden, möchte weder die Ärztefraktion noch die Patientenfraktion. Umfassende Aufklärung von Ärzten ist nicht möglich, wenn sie grundsätzlich alles, außer ihrer eigenen Behandlungsweise, ablehnen. Mündige, erwachsene Menschen haben in unserem Land die Freiheit und das Recht zu entscheiden, wie und mit was sie behandelt werden möchten. Es muss nicht abwertend kommentiert werden. Achtung und Akzeptanz wäre für alle Seiten ein win-win.
#18 am 09.08.2018 von Ulrike Dott-Gehrke (Heilpraktikerin)
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Fragen wir doch mal Max Planck ..... https://www.youtube.com/watch?v=f0LOfrbnRhc und am besten auch noch Werner Heisenberg, Hans Peter Dürr und Burkhard Heims, aber dafür haben die ganz wichtigen Homöopathieschmährufer sicher keine Zeit ;-)
#17 am 09.08.2018 von Katja Sonja Piek (Heilpraktiker)
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Man könnte mit Arnica, wie Hahnemann in seiner Arzneimittellehre empfiehlt, einmal eine ganz einfache und dazu preiswerte Doppelblind-Großstudie in einer Zahnklinik durchführen, bei der die langwierige Befragung der Patienten entfällt, der Placebo-Effekt ausgeschlossen werden kann und auch keine lange Homöopathie-Ausbildung der diesen Versuch überwachenden Ärzte von Nöten ist. Zudem würde ein derartiger Doppelblindversuch sowohl für die Gegner wie die Befürworter der Homöopathie den langersehnten Beweis für oder gegen die Wirksamkeit der Homöopathie erbringen. Wenn man unmittelbar nach einer Zahnextraktion 10 Globuli Arnica C 30 unter der Zunge zergehen lässt, wird man erstaunt sein, wie schnell und eindrucksvoll (sofern keine Kiefervereiterung vorliegt, welche ein anderes hömöopathisches Mittel erfordern würde) Blutungen, Schwellungen und Schmerzen nach der Zahnextraktion ausbleiben. Ferner lassen sich mit Phosphorus C30 10 Globuli, kapillare Blutungen schnell stillen.
#16 am 09.08.2018 von Dr. Herwig Horst Schmidt (Tierarzt)
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In unserem Land gibt es noch ein paar Freiheiten. Dazu gehört dass jeder sich informieren kann und Schlüssel ziehen. Und wenn einer zu dem, seinem Schluss kommt Homöopathie, dann soll er halt zum Homöopathen gehen. Dass damit Geld verdient wird sehe ich sekundär.
#15 am 09.08.2018 von Dr. Bertram Staudenmaier (Medizinphysiker)
  5
Gast
Homöopathie ist keine Naturheilkunde, sonder schlicht Scharlatanerie.
#14 am 09.08.2018 von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
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Wenn eine Charité mit Homöopathie arbeitet wird es wirken... ganz einfach u ich finde es gut, das Schulmedizin und Naturheilkunde eingezogen sind, es gibt immer Leute die keine Bildung besitzen in vielerlei Hinsicht, aber bitte es kann nicht jeder alles wissen erst lernen, dann mitreden..
#13 am 09.08.2018 (editiert) von Pia Schwartz (Heilpraktikerin)
  38
Gast
Liebe Frau Miller, wer sich öffentlich für Wissenschaft ausspricht wie Ernst/Grams erlebt einen gewaltigen Shitstorm. Das wünscht man keinem. Da werden H-Anhänger zu wahren Drachentötern. Mit viel Kraft aber wenig Hirn. H. ist nichts anderes als eine Religion.
#12 am 09.08.2018 (editiert) von Gast
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#8 Auch zu Ihnen: Es gibt Leute, um noch einmal auf die von mir unten erwähnten Grams und Ernst einzugehen, die sich intensiv mit den Homöopathie befasst haben, sie selber praktiziert haben, da sie daran geglaubt haben., dann aber begonnen haben, zu zweifeln und zu reflektieren, um schliesslich zu merken, dass die H. nicht das ist, was sie zu sein vorgibt. Diesen Leuten können sie weder Arroganz noch mangelnde Bildung vorwerfen, ganz im Gegenteil. Aber sich näher damit zu befassen, könnten den Glauben ins Wanken bringen, da schimpft man lieber.
#11 am 09.08.2018 von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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Gast
Frau Kollegin Schwartz, ich finde Ihre Einstellung ehrlicherweise nicht in Ordnung. Wenn Sie an Zauberei glauben möchten, dann bleibt Ihnen das doch unbenommen...? Ich darf Sie im Übrigen an die Berufsordnung erinnern, die eigentlich ein derartig unprofessionelles Auftreten weder gutheißt noch erlaubt....Kleiner Nachtrag zu #10: Zu diesen obskuren Methoden gehören für mich definitiv auch okkulte Zaubereianwendungen wie Bachblüten, Kristallmagie, Bioresonanz etc. Gerade wir als Heilpraktiker müssen uns gegen die zunehmende "Esoterisierung" unseres Berufsstandes wehren. Es gibt jede Menge gut erprobter, auch evidenzbasierter naturheilkundliche Maßnahmen, da brauchts kein Geschwurbel.
#10 am 09.08.2018 von Gast (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
  42
Gast
Guten Morgen, als erstes möchte ich sagen dass ich der Homöopathie auf keinen Fall die Wirkung absprechen möchte, denn dadurch würde ich den wissenschaftlich evidenten Placeboeffekt verleugnen. Homöopathie wirkt, aber nicht wie von den Anhängern behauptet durch energetische Verschwurbelungen, sondern einzig und allein durch den Placeboeffekt (Bei Kindern und Tieren Placebo-by-proxy). Man könnte ebenso gut ein p-Tablette einnehmen oder NaCl 0,9% quaddeln/spritzen, der Effekt wäre der gleiche. Je mehr Brimborium und Bohei um die "richtige" Mittelfindung gemacht wird und je mehr das alles kostet, desto besser wirkt das "Mittel" bzw. die Saccharose. Homöopathie ist meiner Meinung nach keine Naturheilkunde, sondern Augenwischerei und esoterisches Geschwätz. Als PTA und Heilpraktiker ist es mir ein besonderes Anliegen, mit aller Nachdrücklichkeit darauf zu pochen dass eben nicht alle Heilpraktiker diesen Schwachsinn gutheißen/praktizieren. Religion und Esoterik gehören nicht zur Medizin.
#9 am 09.08.2018 von Gast (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
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Herr Thießen, #6, bei allem Respekt und aller berechtigter Kritik. Aber ihr Argument ist unangebracht. Auch heute noch werden Medikamente durch Apotheker und Chemiker entwickelt.
#8 am 08.08.2018 von Daniel Heihoff (Rettungssanitäter)
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Was der Mensch nicht versteht bezeichnet er als dumm u. hinter jeder Arroganz steckt eine fehlende Bildung ...was wieder einmal bestätigt, Mediziner sterben aus und die Ärzte Schafherde wird immer größer noch dazu selbständiges Denken wird zur Glückssache Gnade demjenigen der unter solche Hände gerät ..schaut mal über den Tellerrand Deutschland ist schon lange nicht mehr das Maß aller Dinge.. das Ausland lacht über solch veröffentlichten Müll
#7 am 08.08.2018 (editiert) von Pia Schwartz (Heilpraktikerin)
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Wenn man mit Zuckerkügelchen für Cent-Bruchteile Milliarden von Euros verdienen kann, dann gilt halt auch in der Universitätsmedizin der alte lateinische Leitsatz der Homöopathen: Pecunia non olet! und der deutsche Leitsatz der Homöopathen: Was eine eine erfolgreich-beweiskräftige Studie ist, das bestimme ich!
#6 am 08.08.2018 von Dr. med. Werner Steinschulte (Arzt)
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Samuel Hahnemann (1755-1843 ) Apotheker und Chemiker , kein Arzt , hat diese Irrlehre begründet. Dieser Weg war damals ein Irrweg und ist es auch heute noch.
#5 am 08.08.2018 von Winfried Thielen (Weitere medizinische Berufe)
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@2#und#3 Sie haben noch nie von Natalie Grams oder Prof.Edzard Ernst gehört? Die haben sich nun intensiv mit der Homöopathie beschäftigt und sind zum schluss gekommen, dass diese Idee eines Mannes, der vor 263 Jahren gelebt hat, ein Gedankenkonstrukt ist, welches der Realität nicht standzuhalten vermag.
#4 am 08.08.2018 von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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ist das langweilig - Sommerlochnachrichten! Traurig, dass "wissenschaftliche" Ignoranten, die sich offenbar nie ernsthaft mit der Klassischen Homöopathie auseinandergesetzt haben, immer die lautesten Rufer sind!
#3 am 08.08.2018 von Michael Unger (Heilpraktiker)
  78
Gast
wie immer werden wieder mal 100 Millionen Menschen für unseriös oder dumm erklärt. Wer die homöopathie bekämpft hat sich wahrscheinlich nicht die Mühe gemacht sie zu verstehen. manchmal sind in der Öffentlichkeit Menschen gegen die Homöopathie aber zu Hause im stillen Kämmerlein wenden sie sie an . fürsich oder einem Familienangehörigen. Warum muß der Mensch nur einen Weg gehen warum muß nur die Schulmedizin recht haben ? Die Energie gegen die seit Jahrhundeten wirkenden Mittel könnte auch für die Studie und das Verstehen dieser Heilungsmethode eingesetzt werden. vielleicht einfach in der Homöopathie und der Sparte Ignoranz nachschauen damit anfangen zu verstehen........
#2 am 08.08.2018 von Gast (Heilpraktiker)
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Jede einzelne Studie, die eine Wirksamkeit von Homöopathischen Potenzen nachweist, wird - wie immer! - gewissenhaft ignoriert. Warum? Weil man bei jeder dieser Studien - wie immer! - methodische Schwächen findet. Die selben Schwächen werden in Studien zu konventioneller Medizin jedoch akzeptiert. Wie immer, wenn es um die Denunzierung einer ganzen Anschauung geht, wird mit unterschiedlichem Mass gemessen. DAS ist meiner Meinung nach unwissenschaftlich.
#1 am 08.08.2018 von Dipl.-Biol. Manuel Winkler (Mitarbeiter Industrie)
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