Onko Screening

Profile Image
19 Wertungen (4.58 ø)
23.534 Aufrufe
Neue Inhalte aus diesem Infokanal erhalten

Ansprechpartner:

DocCheck ist ein medizinisches Fachportal mit angeschlossener Community für Angehörige der Heilberufe.
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum

  • Notiz
  • Bilder
  • Artikel
  • Videos
  • Fragen
  • Dokumente
  • Jobs
  • Fortbildungen
Viele Patienten mit einem Ösophaguskarzinom überleben keine fünf Jahre nach der Diagnose. Jetzt zeigt eine aktuelle Studie: Neoadjuvante Behandlungen mit kombinierter Strahlen- und Chemotherapie können die Überlebenszeit beim ... [mehr]
2817 DocCheck Nutzer folgen Onko Screening
Ihre Arbeit führte zu einem völlig neuen Ansatz in der Krebstherapie: Tasuku Honjo und James Allison teilen sich den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Sie fanden heraus, wie das eigene Immunsystem genutzt werden kann, um bösartige Krebszellen zu ... [mehr]
Gestern wurde von der FDA ein neues Krebsmedikament zugelassen: Eine Tablette mit dem Wirkstoff Dacomitinib soll gegen eine Form des metastasierenden nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms zum Einsatz kommen.
Nach der Transplantation mehrerer Organe sind vier Empfänger an Krebs erkrankt und drei von ihnen gestorben. Bei der Spenderin waren keine malignen Erkrankungen bekannt. Der Fall könnte sich – wenn auch mit geringer Wahrscheinlichkeit – ... [mehr]
Gast
Ich frage mich, würde das Empfänger-Immunsystem die metastatischen Zellen NACH dem Ausbau des Spendeorgans und Beendigung der Immunsupression wirklich nicht erkennen? Hätte es wirklich nicht den Betroffenen das Leben gerettet? Wenn ihr Immunsystem endlich aggressiv gegen die malignen Fremdzellen vorgehen können?..
#5 vor 19 Tagen von Gast (Studentin der Humanmedizin)
  10
https://youtu.be/0qwM09sipII Vater hört das Herz seiner toten Tochter Nur so...
#4 vor 19 Tagen von Eugenia Dietrich (Studentin der Humanmedizin)
  11
Hallo liebe Inge Hoenekopp, so ein Organspendeausweis stellt absolut kein amtliches Dokument dar. Diese Ausweise liegen in den Praxen und Kliniken stappelweise herum. Sie können gerne ein einfaches Blatt Papier nehmen und darauf so 'was ähnliches wie "ich will meine Organe spenden!" schreiben und Ihre Unterschrift dazu setzen. Es muss nur ersichtlich sein, dass Sie nach Ihrem Tod den anderen Menschen helfen wollen. Viele Menschen haben nicht mal solche Schreiben. Sie sagen ihren Angehörigen, dass sie spenden wollen, und die Angehörigen sprechen sogar selber die Intensivärzte diesbezüglich an.
#3 vor 19 Tagen von Eugenia Dietrich (Studentin der Humanmedizin)
  13
Wenn ich parallel dazu an den starken Anstieg der Brustkrebsfälle bei Frauen in den letzten Jahren denke, für den wir noch keine Erklärung haben, wäre auch virale Genese mit onkogenen Viren denkbar. Ergo: ein intakte Immunsystem tut Not.
#2 vor 20 Tagen von Dr. med. Friedrich-Wilhelm Bielefeld (Arzt)
  2
Danke für den Artikel..... weil: mir die Frage, ob ich bei Z.n. Sigma-Ca, weiterhin Organspenderin sein kann, nicht befriedigend beantwortet wurde. (Antwort war: "auf dem Ausweis vielleicht erwähnen, dass die Leber wegen der Chemo vielleicht nicht genommen werden sollte") . Ich traute dieser Antwort nicht und habe den Ausweis (leider) zerrissen.
#1 vor 20 Tagen von Inge Hoenekopp (Ärztin)
  2
Die Review der Cochrane Collaboration zu HPV-Vakzinen habe mehrere Studien nicht berücksichtigt, kritisiert ein Mitbegründer – der jetzt gehen musste. Fehler wurden von der Cochrane Community zwar eingeräumt, das Ergebnis aber nicht infrage ... [mehr]
Das "viele" Imfpstudien pharmafinnaziert sind dürfte in der Natur der Sache liegen und bei diesen Studien düfte es sich überwiegend um klinische Studien unterschiedlicher Phasen vor und nach der Zulassung handeln. Zahlen dazu wieviele der Studien von den untersuchten in die genannte Gruppe fallen dürften die Diskussion deutlich versachlichen. Es gibt sicherlich auch berechtigte Kritik im Bereich an manchen Impfpräparaten, die man auch diskutieren muß, jenseits von esoterischem Impfgegnerschwachsinn. Das Gesundheitspolitik und Hersteller nicht immer richtig liegen ist auch klar,da es allerdings um die Gesundheit geht wird Fehlerfreiheit erwartet, die gibt es aber auch hier nicht. Gerade schnelles handeln bei vermeindlich oder tatsächlich drohenden Gefahren durch Seuchen kann mutmaßlich nie ohne Fehler abgehen. Die Fraktion der hinther immer Schlauen, sind die die keinerlei Verantwortung im Gesundheitsbereich tragen und ihr "Fachwissen" der Tagespresse entnehmen.
#5 vor 16 Tagen von Klaus Samer (Gesundheits- und Krankenpfleger)
  0
Endlich wieder eine neue Impfkampangne (Impfsau) die durch's Dorf getrieben werden kann... Schweinegrippe und Zika lassen grüßen...
#4 vor 21 Tagen von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
  1
#3 vor 21 Tagen von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
  0
Voreilige Schlüsse verbieten sich, uns fehlt die Sicht auf die Dinge. Nur ein paar kritische Anmerkungen: Interessenkonflikte "beseitigen" zu wollen, ist unmöglich, es kann nur um maximale Transparenz gehen. Wir brauchen endlich eine internationale Verpflichtung zur Anmeldung, Dokumentation und Ergebnisoffenlegung ALLER, ausnahmslos aller medizinischen Studien. Mit diesem Anliegen bin ich schon lange Unterstützer von Alltrials. Und das würde die Transparenz von Reviews enorm erhöhen. Statt auf Wunder zu warten und Verschwörungstheorien zu spinnen, sollte man in diese Richtung arbeiten. Entzieht man Cochrane grundsätzlich das Vertrauen, kann die EbM einpacken. Und was Impfungen angeht: Einzelimpfungen wie Influenza mit wechselnden Vakzinen sind sicher auch unter dem Pharmaaspekt ein Problem oder können eines sein. Aber "pharmagesteuert" auf die wirtschaftlich nicht attraktiven lange auf dem Markt befindlichen Standardimpfstoffe anzuwenden und damit Impfskepsis zu säen, ist verfehlt.
#2 vor 21 Tagen von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
  6
Gast
"Kurz nachdem Gøtzsche aus der Vereinigung ausgeschlossen wurde, folgte ein offener Brief. Darin führt er seinen Rauswurf auf den kritischen Artikel zurück. Er spricht nicht nur von fehlender Ethik, fehlender Moral, autoritären Strukturen und „demokratischen Defiziten“ bei der Cochrane Collaboration." Das ist wie in der Politik, wer nicht "mitspielt" fliegt. Viele Impfstudien sind nun mal "pharmagesteuert". Impfkritiker sind zu Recht skeptisch.
#1 vor 21 Tagen von Gast (Heilpraktiker)
  12
Forscher fanden heraus, dass einige Zellen des angeborenenen Immunsystems spezifische Strukturen auf der Oberfläche von Krebszellen unterscheiden können. Diese Fähigkeit hatte man bislang nur Zellen des erworbenen Immunsystems zugeschrieben. Das ... [mehr]
Wie viel Prozent der Krebsfälle in Deutschland ließen sich vermeiden? Eine neue Studie liefert dazu erstmals Zahlen. Demnach gehen mindestens 37 Prozent aller Krebserkrankungen auf das Konto vermeidbarer Risikofaktoren wie Rauchen und ... [mehr]
Gast
Da wir im dunklen Zeitalter des Kali Yuga leben ( purer Materialismus) ist das Alles nicht verwunderlich. Gute Nachricht: Dauert nur noch ein paar tausend Jahre
#6 vor 24 Tagen von Gast (Arzt)
  1
das ist doch nur Aufwärmen von Kinderkram ,was sogar meine Oma schon wußte .... und die restlichen 2/ 3. Wir haben in DTL. 30 Millionen chronisch Kranke --- welchen Grades auch immer --haben überall "Grüne Frischluft" keine Umweltschadstoffe u. vor ALLEM keine psychischen Probleme u. könne gut scxhlafen mit dem Handy im Schlafanzug.
#5 vor 36 Tagen von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
  5
Oft sind sogenannte "vermeidbare Faktoren" gar nicht individuell vermeidbar. Schlechte Lebensverhältnisse, Armut, Depressionen, Angsstörungen , Einnahme von sedierenden Medikamenten, und auch oft Körperbehinderung stellen Probleme dar, die das Problem " Fehlernährung und Bewegungsmangel" überwiegen. Nur ein Beispiel: Ich habe eine Bekannte, die leidet an Agoraphobie und wartet gerade schon 6 Monate auf einen therapieplatz. Sie geht während der ganzen Zeit nicht freiwillig nach draußen, ergo Bewegungsmangel.
#4 vor 38 Tagen von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
  14
Nun, die Kausalität der genannten Faktoren: Rauchen, Übergewicht (und Bewegungsmangel -> Übergewicht), hoher Alkoholkonsum, Infektionen (EBV -> Lymphom, Hep B/C -> HCC, HSV -> Cervix-CA) ungesunde Ernährung (zB Grillen)ist hinreichend belegt.
#3 vor 38 Tagen von Marwa Alkari (Ärztin)
  4
"Hätte, hätte, Fahrradkette"...? Bereits die große europäische Langzeitstudie (EPIC) zeigte, wer nicht übergewichtig ist, nicht raucht, Alkohol nur in Maßen konsumiert, körperlich aktiv ist und sich gesund ernährt, hat ein um etwa ein Drittel vermindertes Risiko, an Dickdarm- oder Mastdarmkrebs zu erkranken. So war das Ergebnis mit über 347.000 erwachsenen Teilnehmern am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) https://bmcmedicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12916-014-0168-4 "Combined impact of healthy lifestyle factors on colorectal cancer: a large European cohort study" von Krasimira Aleksandrova et al.
#2 vor 38 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  2
Doch wenn alle jährlichen ca. 440.000 Krebs-Neuerkrankungsfälle bei Personen im Alter von 35 bis 84 Jahren sowie diejenigen Risikofaktoren, deren ursächlicher Zusammenhang mit der Krebsentstehung als gesichert gilt, wie Rauchen, hoher Alkoholkonsum, Übergewicht, Mangel an körperlicher Aktivität, ungesunde Ernährung, Infektionen und ausgewählte Umweltfaktoren (Radon, Feinstaub, Solarien, Passivrauchen) an der Gesamtzahl aller Krebsneuerkrankungen lediglich ex-post abgeschätzt, aber nicht kausal-verursachend belegt werden können, bedeuten die Studien von Ute Mons, Hermann Brenner et al. vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nichts anderes als: "Hätte, hätte, Fahrradkette".
#1 vor 38 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  5
Alkohol ist nicht gesund, auch nicht in Maßen. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer weltweiten Meta-Analyse zum Alkoholkonsum und seinen gesundheitlichen Folgen. Zahlreicher Expertenaussagen zum Trotz tut uns das tägliche Glas Rotwein wohl ... [mehr]
Wer auf der Basis verkaufter Alkoholmengen mit gesundheitlichen Risiken und Mortalitäts-Basiszahlen in verschiedenen Ländern dieser Welt argumentiert, könnte genauso gut den Gebrauch von Plastiktüten in hochindustrialisierten Ländern in Beziehung zur allgemeinen Sterblichkeit setzen. Der herzprotektive Effekt von moderatem Alkoholgenuss, z. B.  durch Erniedrigung des LDL-C und Erhöhung der HDL-Werte bzw. Resveratrol- und andere Anioxydantien-Einwirkungen, ist bekannt und als "french-paradoxon" in der medizinischen Literatur verankert.   US-Epidemiologen und Ernährungswissenschaftler um Professor Eric B. Rimm von der Harvard Medical School haben zu der Frage,  ob auch Patienten nach einem ersten Herzinfarkt davon profitieren, "Daten der prospektiven Kohortenstudie HPSS (Health Professionals Follow-up Study) ausgewertet (Eur Heart J 2012; online 27. März). An der Studie nahmen mehr als 51.500 Männer teil, 1818 davon hatten schon einen ersten Herzinfarkt gehabt. Binnen 20 Jahren wurden bei den Infarktpatienten alle vier Jahre der durchschnittliche tägliche Alkoholkonsum sowie die kardiovaskuläre und die Gesamt-Sterberate analysiert.
#28 vor 35 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  1
Nicht alle profitieren In dieser Zeit starben 468 Männer. Je nach Alkoholmenge wurden die Männer drei Gruppen zugeordnet: täglich ein Drink (bis 9,9 g), zwei Drinks (10 bis 30 g) und mehr als zwei Drinks (über 30 g). Ein Drink konnte ein Glas oder auch eine Flasche oder Dose Bier (12,8 g Alkohol) sein, ebenso 120 ml Wein (11 g) oder ein Gläschen Schnaps (14 g). Die Probanden hatten schon vor dem Herzinfarkt regelmäßig Alkohol getrunken und den Konsum nach der Diagnose des Infarkts fortgesetzt. Die kardiovaskuläre Sterberate lag bei Männern mit zwei Drinks pro Tag im Vergleich zu abstinenten Männern signifikant um 42 Prozent niedriger, und zwar unabhängig von der Art der Getränke. Die Gesamtsterberate war bei moderatem Alkoholgenuss um 34 Prozent verringert.
#27 vor 35 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  1
Nicht alle Herzinfarktpatienten profitieren jedoch von moderatem Alkoholkonsum. Nur bei solchen Männern ergab sich eine verringerte Sterberate, bei denen der Infarkt nicht die Vorderwand betraf und das Herz nur eine leicht eingeschränkte linksventrikuläre Funktion hatte." https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/herzinfarkt/article/812172/herzinfarkt-zwei-drinks-geringere-sterberate.html Der alte Merksatz "two drinks a day - keeps the doctor away" erfährt durch die vorliegende Untersuchung (Eur Heart J 2012; online 27. März) eine erneute Bekräftigung. Bedeutung hat die Tatsache, dass diese prospektive Kohortenstudie ("Health Professionals Follow-up Study [HPFS]") bei im Gesundheitswesen arbeitenden amerikanischen Männern ("51.529 US male health professionals") durchgeführt wurde.
#26 vor 35 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  1
Bei Frauen gibt es seit 1991 die "Womens Health Initiative" (WHI) mit Daten von insgesamt 93.000 Frauen, zum Thema moderater Alkoholkonsum jedoch keine Publikation.  Aber Vorsicht, auch wer Alkohol in begrenzten Mengen trinkt, neigt zu Bagatellisierung seiner Gewohnheiten: In 0,5 Liter Bier mit Europa-durchschnittlich 4,5 Vol. % stecken 18 Gramm. Nach der Formel zur Berechnung des Alkoholgehalts in Gramm: Menge in ml x Angabe Volumenprozent dividiert durch 100 x 0,8 (Alkohol leichter als Wasser). Die in den USA handelsüblichen kleineren Flaschen/Dosen (beer "can") mit niedrigerem Alkoholgehalt führen zu 12,8 g Alkohol pro Drink. Deutsches Dosenbier heißt dann übrigens "kraut can". 120 ml USA-Wein mit 11 g Alkohol pro Drink ist realistisch. Aber ein einziges "badisches Viertele" mit 250 ml Wein entspricht schon 26 g bei 13 Vol. % und darf nicht etwa verdoppelt werden. 
#25 vor 35 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  1
Da wird mal wieder eine Weisheit einer neuen Studie durchs Dorf gejagt. Das Leben besteht aus Freude und Risiken Risiken: Feinstaub, Nanoplastik; Abgase nicht nur von Autos; und Alkohol. Das ist wohl eine der Summen von Risken! Alkohol in geringen Mengen, als 1 - 2 Gläser am Tag bringen auch ein Stück Lebensfreude und Entspannung Hat man diese gewonnene Lebensfreude auch dagegen untersucht? und in Lebensverlängernd untersucht? Natürlich nicht! Des halb trinke ich meinen trockenen PinotGrigio oder meine Roja weiter in "Maßen"
#24 vor 41 Tagen von Wolfgang Neher (Weitere medizinische Berufe)
  0
#3 Ichzitiere aus #3:"Das Alkohol ungesund ist steht ja außer Frage."Nun , ich meine und sage, dass das nicht ausser Frage steht.Was verstehen wir unter gesund?Beinhaltet der Begriff des gesundseins nur das materiell-Pysiologische? Ohne gute Dialektik wird der hohe wert des Weins und anderer Alkoholika nicht recht eingeschätzt werden können:Zu viel davon ist ungesund,das richtige Maß ist aber sehr weit mehr psychopharmakologisch zu sehen.Und da gilt simpel:"In vite vita"-lateinisches Sprichwort(In vino veritas kennt ja eh jeder):In der Rebe ist das Leben.Und Lebendigsein ist gesund, aber nicht das Selbe.
#23 vor 46 Tagen von Thomas Günther (Nichtmedizinische Berufe)
  0
Was fehlt, ist die genaue Quellenangabe. Ohne Originaldaten ist der Artikel nicht aussagekräftig, deshalb habe ich erst einmal danach suchen müssen. Angegeben ist ein relatives Risiko, vorzeitig zu sterben. Wurden auf der Y-Achse Prozentwerte abgetragen? Eingeschlossen sind auch Sterberisiken, die eine Folge von Trunkenheit sind, z.B. Unfälle. Exzessive Trinker führen insgesamt ein sehr ungesundes Leben; wie ließen sich die Effekte trennen? Wie hoch ist das Primärrisiko des Alkoholkonsums? Untersucht wurden auch Personen von 95 Jahren und älter. Wie alt wären diese denn ohne Alkoholkonsum geworden? 2,2% der Todesfälle bei Frauen sind auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Wie hoch ist der Prozentsatz bei Frauen, die täglich 1 oder 2 Drinks konsumieren? Die Graphik zeigt nur Männer und Frauen ingesamt. Hochentwickelte Länder sind weit überproportional vertreten. Dort beträgt die Zahl der Konsumenten im Schnitt über 90%. Als Vergleichsgruppe stehen somit nur 10 % der Bevölkerung zur Verfügung.
#22 vor 47 Tagen von Dr. rer.nat. Walter Brockes (Psychologe)
  1
Zuweilen quälen konnte mich eine falsche Ätiologie:Vor allem, weil man nicht unterscheiden konnte, was durch Alkoholkonsum und was durch eine echte Krankheit verursacht wurde.Eine solche Verwechslung kann sogar tödlich enden.Wird voreilig immer nur der Alkohol als Ursache des schweren Leidens .herbeizitiert und eine gründliche Untersuchung somit nicht mehr vorgenommen, so kann das tödlich enden-und man sage nicht, dass das rein schicksalhaft ablief.Ich zweifle obige Stuedienergebnisse an, eben weil objektiv, rein statistisch hier nichts vermeintlich bewiesen werden konnte.Eine Wiederholung der zugegebenermaßen sehr aufwändigen Studie brächte eventuell völlig konträr liegende Ergebnisse.So sehr in der Auswahl der Probanden Streuung gesucht wurde, ebensosehr darf Zufall als Kriterium der Anzweiflung herzugezogen werden.Da sollte jeder durch jahrelange Selbstbeobachtung das Versagen einer allzu simplen und gar verlogen zu ersehenden Ätiologie zu sehen-
#21 vor 49 Tagen von Thomas Günther (Nichtmedizinische Berufe)
  5
Gast
hier nochmal #26: Was ich damit sagen möchte: Ich empfinde es persönlich als eine wirklich extreme Position, alle langfristig auf den Körper schädlich wirkenden Einflüsse vermeiden zu wollen. Diese Position beruht auf der nachvollziehbaren Maxime: "Der Mensch muss so lange am Leben bleiben wie irgend möglich." Ob jeder Mensch dieses Ziel prinzipiell verfolgen möchte, sollte ihr/ihm im Rahmen seiner Selbstbestimmung selbst überlassen bleiben; sicherlich gibt es auch andere Ziele, für die es wert ist, zu leben. Andererseits führt Alkohol sicherlich auch zu erhöhter und auch zeitlich gestreuterer Morbidität in Bevölkerungen und zerstört so potentiell noch gut verbringbare Lebensjahre... Ich bin gespannt auf aufschlussreiche Antworten! Falls ein Arzt das liest: Was ist eine gängige Empfehlung an Patienten bzgl. Alkoholkonsums?
#20 am 26.08.2018 (editiert) von Gast
  0
Gast
#22 Natürlich sollte es hier vorrangig um Gesundheit gehen. Man könnte allerdings auch aus gesundheitlicher Sicht argumentieren, dass - die grundsätzliche Schädlichkeit mal vorausgesetzt - alkoholische Getränke auch ein Genussmittel sein können. Alkohol in geringen(!) Dosen wirkt auf Menschen bekanntlich enthemmend, den Mitteilungsbedarf erhöhend und die Laune hebend und kann somit als Mittel verstanden werden, das Menschen zusammenbringt und sozusagen Teil eines "Erlebnisses" ist. Eine Kosten-Nutzen-Überlegung drängt sich auf: Ist die Tatsache, dass Alkoholkonsum langfristig ein Risikofaktor für einen frühzeitigeren Tod ist, wichtiger, als die von den Konsumenten kurzfristig subjektiv erlebte Steigerung der Lebensqualität bei einem Glas Rotwein in einer geselligen Runde? Meiner bisherigen Argumentation folgend (von der ich selbst noch gar nicht weiß, was ich davon halten soll :D): "Nein."
#19 am 26.08.2018 (editiert) von Gast
  1
Also hierzu sollte mal wieder berücksichtigt werden der Unterschied zwischen empiriscvh-naturwissenschaftlicher und geisteswissenschaftlicher Wissenschaft:Lesen wir doch die zahlreichen Zeugnisse der Künstler zum höchst Positiven des Wein und auch Spirituosen-Genusses:Dann kämen kuturell-zivilisatorische als auch arzneiliche Zeugnisse zum bloß empiristisch-fehlerhaft-statistischen Einschätzungsbild hinzu.Das kann hier gar nicht genugsam ausdiskutiert werden.Und wer im Sein ist-mag Sein gegen nochnichtseindes-wahrheiterstgewinnenwollendes Diskutieren.Etc
#18 am 26.08.2018 von Thomas Günther (Nichtmedizinische Berufe)
  9
Es wundert mich nicht, dass viele Kommentare den Alkoholkonsum verharmlosen: das Thema Alkohol ist ein Thema, welches viele betrifft - so sicherlich auch viele, die den Konsum in ihren Kommentaren verharmlosen. Einige Kommentare - bitte verzeihen Sie meinen Ausdruck - finde ich einfach primitiv und auf einem Blog, auf dem es um Gesundheit geht, keinesfalls angebracht. Jede Studie ist sicherlich in irgendwelchen Punkten zu kritisieren. Doch man sollte gerade die Volksdroge Alkohol nicht verharmlosen. Es ist nachgewiesen, dass Alkohol oxidative Stress im Körper erzeugt. Eigentlich sollte jeder Leser dieses Portals wissen was das bedeutet. Ich wünschte mir, dass Kommentare auf einem Niveau gegenseitiger Wertschätzung erfolgen. Leider vermisse ich das teilweise.
#17 am 25.08.2018 von Dipl.-Ing. Jürgen Harder (Biologe)
  8
"„Für gewöhnlich hört man, dass ein Drink oder zwei pro Tag in Ordnung sind. " Ich empfinde das schon ziemlich viel, täglich Alkohol zu trinken und nicht nur am Wochenende oder zu einem festlichen Anlass. Mehr als über die Schädlichkeit des Ab- und zu Trinkens sollte man eventuell darüber sprechen, wann Suchtverhalten anfängt. Sucht ist anfürsich immer schädlich.
#16 am 25.08.2018 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
  12
Gast
Entsprechend der abgebildeten Grafik führt ein Drink am Tag zu keinerlei Erhöhung des relativen Risikos. Schaut man in die Studie, dann sind bei Diabetes und der koronaren Herzkrankheit sehr wohl eine Abnahme des Risikos sichtbar. Bei der koronaren Herzkrankheit sinkt das Risiko für Frauen bei 1-2 Drinks immerhin um 20%!
#15 am 25.08.2018 von Gast (Medizinphysiker)
  0
...Und das wo wir eine ehemalige Weinkönigin als Ministerin haben...
#14 am 25.08.2018 von Dr. Bertram Staudenmaier (Medizinphysiker)
  4
Man sollte auch die Kirche im Dorf lassen: Alkohol steht an 7. Stelle der häufigsten Todesursachen und ist für den vorzeitigen Tod nur bei "2,2 Prozent der Todesfälle bei Frauen und 6,8 Prozent der Männer" verantwortlich. Das ist nicht gerade alarmierend. Was ist mit den anderen 6 führenden Todesursachen bzw. DALYs? Hunger, mangelndes sauberes Trinkwasser, Krieg usw.? Sollte man nicht primär dagegen etwas unternehmen? Und trotz der ungesunden Lebensweise nimmt die Weltbevölkerung drastisch zu, sodass es abzusehen ist, wann die Ressourcen unseres Planeten erschöpft sein werden. Irgendwie passt das alles nicht. Handelt es sich hier vielleicht um einen Fall von "Fake-Science"? Zwar wurde die Studie in Lancet https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(18)31310-2/fulltext?code=lancet-site#seccestitle10 veröffentlicht, einen verantwortlichen Autor sucht man aber vergebens. Und er Internet_Adresse traue ich auch nicht.
#13 am 25.08.2018 von Dr. Helmut Fender (Arzt)
  0
Man kann die "Studie" auch folgendermaßen deuten: Dort, wo der Anteil der "Trinker" am höchsten ist, leben die Menschen am längsten...;-) Dänemark, Norwegen, im Vergleich zu Pakistan, Bangladesh und Mali. Spass beiseite: Ich bin relativ sicher, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in den "entwickelten" Ländern nur unwesentlich steigen würde, wenn auf Alkohol verzichtet würde. Die wesentlichen Gründe, warum Menschen weltweit früh sterben, liegen mit Sicherheit woanders. Man sollte die Kirche im Dorf lassen...
#12 am 25.08.2018 von Dr. Stephan Kohlmann (Chemiker)
  1
Bei all diesen Studien zum Thema Alkohol frage ich mich, wie die Menge des aufgenommenen Alkohols eigentlich bestimmt wird. Es ist bekannt, dass Menschen - vor allem Abhängige - ihren Alkoholkonsum zu niedrig angeben. Und wird wohl niemanden geben, der den Alkoholkonsum wirklich objektiv auch nur stichprobenartig feststellt. Deshalb glaube ich das nicht. Im Übrigen: Publish or perish.
#11 am 25.08.2018 von Dr. Helmut Fender (Arzt)
  1
Teil2 Vorallem weil es oftmals ein Verleiten zum Alkohol ist, Gruppenzwang, ansonsten Diffamierung oder ein Bloßstellen (die letzteren Dinge sollte nicht möglich sein!) Wer nicht möchte, möchte nicht. Keine Diskussionen nötig, sondern inakzeptabel. Zwischen schädlich, nicht förderlich, nützlich und essentiell gibt es Unterschiede, die begegnen uns täglich überall und darauf basierend kann jeder frei für sich entscheiden; aber eben nur für sich. Und zu #3, wenn Ihnen nichts anderes einfällt und Sie bei dieser Aussage nicht selber lachend vom Stuhl fallen, bin ich erleichtert dass Sie nicht in einem medizinischen, pharm. o. Sonstigem Gesundheitsberuf arbeiten. Überhaupt frage ich mich aus welchem Grund man krampfhaft versucht, Alkoholkonsum als essentiell darzustellen und dem Verzicht überlegen. Wenn das auf Erfahrungen beruht, bitte ich Sie jeweils die Kausalität dazu zu prüfen.
#10 am 25.08.2018 von J. Kögler (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
  13
Teil1 Die Studie ist medizinisch und pharmazeutisch betrachtet absolut sinnlos. Zumindest auf das bezogen was hier zu lesen ist. Denn "alkoholbedingter Tode" sind hier nicht aussagekräftig, solange zB auch alkoholisierte Autofahrer und sogar die dabei totgefahren Passanten eingerechnet werden. Das sagt rein gar nichts über medizinisch relevante, negative Auswirkungen oder Schäden von Alkohol AUF den Körper aus. Das ist natürlich alles relevant, allerdings auf einer völlig anderen Ebene. Gleiches gilt für Schäden die durch Gewalt u.ä. ausgelöst sind. Dennoch ist die Art und Weise der Reaktion von einigen Personen, auf jegliche negativen Aussagen bzgl Alkohol, doch oft mehr als bedenklich und spricht durchaus eine Botschaft für sich. Hier liegt defiitiv auch ein relevantes Problem in der Bevölkerung vor. Leider auch hier teilweise gut zu erkennen. Diesbezüglich muss ich Frau Dott-Gehrke eindeutig Recht geben. Vorallem was Unverständnis, schlimmer noch Inakzeptanz von "Nein danke" angeht.
#9 am 25.08.2018 (editiert) von J. Kögler (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
  15
der arme Jesus muß jetzt den Wein wieder in Wasser zurückverwandeln u. am Altar anzustehen , lohnt auch nicht mehr .
#8 am 25.08.2018 von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
  11
Na fein, jetzt weiss ich Bescheid. Darauf trinke ich doch gerne ein Gläschen oder 2 ;-). Es leben die Studien und die sog. Experten.
#7 am 25.08.2018 von Dr. Stephan Kohlmann (Chemiker)
  13
Wein ist meine allerbeste Arznei.
#6 am 25.08.2018 von Thomas Günther (Nichtmedizinische Berufe)
  21
Alkohol ist ein Nervengift genauso wie Nikotin, von den ganzen anderen Gift- und Schadstoffen mit denen wir täglich unausweichlich konfrontiert werden mal ganz abgesehen. Es gibt einen interessanten Rattenversuch, bei dem die Dosis eines Giftstoffs solange erhöht wurde bis eine von 100 Ratten starb. Gab man diesen Ratten zwei dieser Giftstoffe, starben alle. Je näher wir "Krönung der Schöpfung" unseren beiden letalen Dosen kommen umso wahrscheinlicher wird es..... das Alkohol krank macht. Das man sich dafür rechtfertigen soll, das man sogar das Gläschen Sekt zum Empfang ablehnt, finde ich persönlich schon schlimm. Die bei uns übliche Einstellung zum Alkohol ist längst ein gesellschaftliches Problem. Das betrifft nicht nur die beträchtlichen Krankheitskosten, sondern auch die weit reichenden sozialen Auswirkungen. Aus der Politik wird eher kein Eingreifen kommen, dafür wird mit Alkohol zuviel verdient und von denselben zuviel konsumiert. Je lauter die Schreie gegen diese Studie, desto größer das eigene Alkohol"Problem". Schädliche Handlungen bleiben schädliche Handlungen, auch wenn sie viele tun. In diesem Sinne PROST! ohne Alkohol!
#5 am 24.08.2018 von Ulrike Dott-Gehrke (Heilpraktikerin)
  40
DIE WISSENSCHAFT ist sich ganz und gar nicht über die Folgen bzgl. frühzeitigem Tod und Behinderungen... einig. Das gilt sicher für stark übermäßigen Alkoholkonsum. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die vorliegenden Daten -je nach Fragestellung und Datenauswahl in einer Metastudie- auch zu einem anderen Ergebnis hätten führen können. Was soll diese Studie denn nun bewirken? Beweisen kann sie gar nichts - s.o. Alkohol produziert der Mensch je nach Nahrung selbst im Verdauungstrakt. In Obstsäften ist mehr oder weniger Alkohol enthalten (geringe Mengen, ich weiß, gesetzl. unter 0,38%vol.) Wer hat eigentlich ein Interesse an solchen Studien-Ergebnissen ?? Man muss nicht gleich saufen, Herr Hoffmann, aber ein Glas Rotwein in guter Gesellschaft hat sicher noch nie geschadet - eher genutzt. Das ließe sich sicher auch noch wissenschaftlich aufdröseln. Aber das ist mir jetzt zu blöd. Auf Ihr Wohl...
#4 am 24.08.2018 von Angelika Martin (Nichtmedizinische Berufe)
  16
Das Alkohol ungesund ist steht ja außer Frage. Aber anderseits sind alkoholische Getränke in Maßen der Gesundheit nicht unbedingt abträglich. Bier ist z.B. ein wichtiger B-Vitamin Spender, Rotwein gibt Antioxidianten. Jetzt stellt sich die Frage ob diese lebenswichtigen Stoffe auch anderweitig für den Körper zur Verfügung gestellt werden können. Sicherlich ein Ja, aber auch in unserem Klimakreis? und den entsprechenden Ernährungsgewohnheiten? Alkohol konserviert auch die angezogenen Getränke. Mein persönliche Fazit: Ein Bier oder ein Glas Rotwein ist eher gesund, zwei sind ggf. aber zuviel. Konzentrierter Alkohol eher ungesund. Diese (meine) Auffassung entstammt nicht aus meinem "lament", sondern als 68jähriger aus persölicher (leidvoller) Erfahrung. Viele Todesfälle im Freundeskreis welche zu viel oder gar nicht Alkohol konsumiert haben. Freunde (im ca. gleichen Alter) mit moderaten Alkoholgenuß leben alle noch und erfreuen sich bester Gesundheit (wie ich auch).
#3 am 24.08.2018 von Dipl.-Ing. Wolfgang Müller (Nichtmedizinische Berufe)
  25
Na und? Wo ist endlich die Studie, wie und wann etwas gegen die Sauferei unternommen wird. Gerade eben in der Zeitung: Alcotester der Polizei versagt bei 4°/oo, das leistungsfähigere Ersatzgerät zeigte 5,2 bei der aufgegriffenen Frau an... Die Dame zeigt hohen persönlichen Einsatz zur Vermehrung es Steueraufkommens, der Einzelhandelsumsätze sowie der Arztpraxen und Kliniken. Das sind die Gründe, wieso eigentlich niemand wirklich was dagegen unternehmen will.
#2 am 24.08.2018 von Dipl. Ing. Bernd H.K. Hoffmann (Nichtmedizinische Berufe)
  29
Getreu dem Motto: "Was nichts kostet, ist nichts wert", werde ich mir auch heute Abend meinen Rotwein gönnen ... oder vielleicht doch lieber einen Riesling, schließlich ist immer noch Sommer. Ich habe zwar nichts dagegen alt zu werden, doch es gibt auch andere Dinge, die mir wichtig sind.
#1 am 24.08.2018 von Dipl. Ing. Michael Woker (Nichtmedizinische Berufe)
  14
Bei einem kleinzelligen Bronchialkarzinom gilt eine prophylaktische Schädelbestrahlung als Therapiestandard. Doch sollte das auch beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom der Fall sein? Onkologen untersuchten nun die Wirksamkeit in einer Studie.