Causa obscura

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Ein 19-Jähriger wird in eine Notaufnahme eingeliefert. Er ist zunehmend verwirrt und reagiert nicht mehr auf Fragen. Die Ärzte vermuten einen Drogenrausch, können aber keine Substanz in seinem Blut nachweisen. Erst als der Patient wieder spricht, ... [mehr]
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M.Sc. Anke Hörster
Maren Böcker
Mit massiven Kopfschmerzen stellt sich eine Frau in zwei verschiedenen Notaufnahmen vor. Beide Male wird sie mit einer falschen Diagnose wieder nach Hause geschickt. Erst in der dritten Notaufnahme finden die Ärzte die Ursache – doch da ist es ... [mehr]
Ein Motorradfahrer ist bei hoher Geschwindigkeit frontal mit einem Auto kollidiert. Die schnelle Traumauntersuchung des Rettungsdiensts lässt eine Beckenfraktur vermuten. Im Schockraum geben die Radiologen Entwarnung. Dabei übersehen sie ein ... [mehr]
Der Rettungsdienst findet einen Mann bewusstlos auf der Toilette sitzend. Sie bringen den 68-Jährigen in einem lebensbedrohlichen Zustand in die Notaufnahme. Was die Ursache für seinen Schock ist, können sich die Ärzte zunächst nicht erklären.
Die Ärzte sind schockiert über den Zustand einer 15-jährigen Patientin. Sie muss sich ständig übergeben, ist extrem abgemagert und kraftlos. Weil das Mädchen Probleme im sozialen und schulischen Bereich hat, tippen sie zunächst auf ein ... [mehr]
Habe auch schon erlebt dass Gangstörungen und Schreib-Probleme psychisch sind und ohne MRT nach Hause geschickt wurden, Pat. war ein Jugendlicher; es war ein Hirntumor!
#5 vor 46 Tagen von Eva Kurzweil (Heilpraktikerin)
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habe selbst als Studentin eine Patientin erlebt, die 5 Wochen in der Psychiatrie verbrachte, bis man ihre Nebenniereninsuffizienz erkannte - mit Hormontherapie war die "Depression" dann rasch im Griff... - Gruß an #3!
#4 am 16.10.2018 von Dr. med. Ulrike Gottesleben (Ärztin)
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Serum-Calcium von 76 mg/l ist keine Hypokalzämie! Das korrigierte Serum-Calcium (für die Hypalbuminämie) ist 2,42 mmol/l und somit völlig normal.
#3 am 11.10.2018 von Dr. med. Frans Zantvoort (Arzt)
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Ordentlich gemachte Psychiatrie besteht zunächst mal aus ordentlicher, umfassender somatischer Ausschlussdiagnostik. Wer das vernachlässig, produziert Tote. Hypothyreose, M. Addison, Hirntumoren, andere Tumoren, Tbc …... Die Diagnose einer Anorexia nervosa ist keine, die man eben mal so aus dem Handgelenk schüttelt, weil ein Mensch einen extremen BMI hat und zufällig pubertär ist. Auch für diese Diagnose gibt es konkrete diagnostische items. Im Notfall greife man zum Äußersten: redet mit den Patienten! Die Patientin hatte mit Sicherheit keine anorexietypische Essanamnese. Bin seit 25 Jahren Psychiater und habe schon alles an übersehenen gravierenden somatischen und hirnorganischen Diagnosen bei "psychogenen Störungen" gesehen.
#2 am 05.10.2018 von Kerstin Sielisch-Kropp (Ärztin)
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Eine psychische/psychiatrische Diagnose zu stellen, ist nicht leicht, auch nicht für (erfahrene) Psychotherapeuten (Bin selbst KJP'ler und auch Rettungsassistent). Ich verlange von jedem (!) Patienten wenigstens Leber-, Nieren- und Schilddrüsenwerte, da diese häufig psychische Symptome verursachen. Dies habe ich schon in eigener Praxis erlebt (Bsp.: Depression hat sich als Schilddrüsenunterfunktion herausgestellt). Leider haben gelegentlich (Haus-)Ärzte wenig Verständnis dafür, dass ich Blutwerte erbitte. Und umgekehrt sollten Psychortherapeuten die Somatik mehr im Blick haben!
#1 am 04.10.2018 von Cornelius Voigt (Psychotherapeut)
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Weil er seine Umwelt seit zwei Tagen rötlich verfärbt sieht, sucht ein 31-Jähriger eine Augenklinik auf. Der Mann erinnert sich, dass die Symptome begannen, nachdem er eine größere Menge flüssigen Sildenafil-Citrats (Rohstoff des Potenzmittels ... [mehr]
Nach der Hypophyse und den Nebennieren ist die Augenlinse das Organ mit dem dritthöchsten Vitamin-C-Gehalt im Körper. Ich denke, die Kollegin Heinzel zielte eher auf einen Behandlungsversuch aufgrund dieser Tatsache ab, da Citrat selbstverständlich harmlos ist.
#4 vor 43 Tagen von Sabine Stawiarski (Heilpraktikerin)
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Citrat ist das Anion der Zitronensäure. Eine völlig harmlose Substanz. Kann Beutelweise zum einmachen gekauft werden und hat auch wenn man sie grammweise ist keine "Wirkung". Die Wirkung kommt also einzig und allein vom Sildenafil. In wiefern eine hoch dosierte Vitamin C Therapie bereits abgestorbene Zapfen-Zellen wiederbeleben sollte ist mit schleierhaft. Warum nicht gleich mit Vitamin A? Da besteht immerhin der Zusammenhang zwischen Mängel und Nachtblindheit.
#3 vor 46 Tagen von Apotheker Mar. Arndt (Apotheker)
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Zu #1 - Sie meinen, dass die beschriebenen (Neben-)Wirkungen des Sildenafil-Citrats nicht auf das Sildenafil, sonder auf das Citrat zurückzuführen wäre? Interessanter Gedanke, wie kommen Sie darauf? Ich habe Citrat bislang als eher nebenwirkungsarm und eher günstig wahrgenommen.
#2 am 16.10.2018 von Dr. Walter Mildenberger (Arzt)
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Es wäre interessant zu sehen, ob sich bei hohen Vitamin C Gaben intravenös Veränderungen ergeben.
#1 am 11.10.2018 von Manuela Heinzel (Heilpraktiker)
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In einer pneumologischen Abteilung einer Klinik soll ein Mann untersucht werden, der seit Jahren an Husten leidet. Für die Ärzte ist der Fall schnell klar, denn ihr Patient hat jahrelang stark geraucht. Wie sich herausstellt, ist das aber nicht ... [mehr]
was es nicht alles gibt
#1 am 26.09.2018 von Robert Wagner (Heilpraktiker)
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Ein zuvor völlig gesunder Mann hat plötzlich Probleme mit dem Laufen, nach kurzer Zeit ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. Schon bald kann der 30-Jährige auch seine Arme nicht mehr bewegen. Die Ärzte suchen fieberhaft nach einer Ursache. ... [mehr]
Ein 62-Jähriger muss sich in einer Klinik einer Krebstherapie unterziehen. Die Nebenwirkungen machen ihm dabei schwer zu schaffen. Er klagt über Verdauungsstörungen und Hypertonie. Als er eines Morgens in den Spiegel schaut, traut er seinen Augen ... [mehr]
Mein damaliger Mann hatte nach Nierenzellkarzinom unter der Chemotherapie immer ganz weiße Kopfhaare, Augenbrauen, Bart. Das Medikament kenne ich nicht. Er musste es täglich nehmen und wenn die Nebenwirkungen zu schlimm waren, durfte er ein paar Wochen (2-3?) pausieren. In der Pause färbten sich einige Haare wieder schwarz, nicht alle. Sobald er wieder mit der Einnahme begann, wurde er wieder komplett weiß. Jetzt braucht er das Medikament nicht mehr und gilt wohl als geheilt. Seine Haare sind, wie man bei einem Menschen über 60 erwarten könnte, grau. Schwarze Haare eindeutig sichtbar, Augenbrauen wieder recht dunkel. Während der gesamten Therapie sind seine Haare nicht ausgefallen, auch nicht teilweise. Er hatte immer sehr volles Haar und hat auch keine "Platte".
#3 am 30.08.2018 von Gudrun Falkenberg (Logopädin)
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Bei allem Respekt vor dem beschriebenen Phänomen wäre mir bei der beschriebenen Erkrankung auch recht, wenn ich nach einer erfolgreichen, lebensverlängernden Behandung grüne Haare oder vielleicht gar keine Haare mehr hätte.
#2 am 29.08.2018 von Dipl.Ing. Winfried Duven (Biochemiker)
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Gast
Die beiden Ereignisse sollten doch einigermaßen leicht voneinander abgrenzbar sein: Bei einem selektiven Haarausfall müsste das Patientenbett voller Haare sein, bei "spontaner" Verfärbung nicht. Um die Haarfarbe signifikant zu ändern müsste doch ein nicht zu vernachlässigender Anteil der Haare über Nacht ausgefallen sein.
#1 am 29.08.2018 (editiert) von Gast
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Ein Mann hat starke Schulter- und Nackenschmerzen. Sein Hausarzt behandelt ihn zunächst symptomatisch. Doch auch nach zwei Wochen lassen seine Beschwerden nicht nach. Als sich der 56-Jährige in der Notaufnahme vorstellt, machen die Ärzte eine ... [mehr]
Mir fällt auf, dass in der Regel kaum Befunde , gewonnen durch eine gründliche körperliche Untersuchung, beschrieben werden. Die Beweglichkeit des Halses war sicherlich eingeschränkt, ein Klopfschmerz wär sicherlich vorhanden gewesen, ist aber nicht angegeben. Also erst körperlich untersuchen, dann nachdenken, dann weiter suchen!
#3 am 12.09.2018 von Dr Paul-Ulrich Eckhoff (Arzt)
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Ja genau! Und ich verstehe nicht, warum sich heute so viele Orthopäden weigern, zu röntgen, bzw. so viele Hausärzte nicht zum Röntgen überweisen, wenn ich in 6 Behandlungen (KG bzw. MT) durch meinen Befund und meine Beobachtungen (und sehr ausgiebiges Patienten-Zuhören) einen sehr unklaren, definitiv nicht zur Diagnose (meist eh unscharf formuliert) auf dem Rezept passenden Zustand finde. Im Ergebnis waren da schon am Ende von einer in der Notaufnahme nicht ernstgenommene Schambeinfraktur bis hin zum nicht erkannten Pancoast-Tumor alles dabei! Da muß ich annehmen, daß Röntgenbilder heute zwar eine zu vernachläsigende Strahlenbelastung bedeuten, aber eben auch keinen finanziellen Gewinn?!
#2 am 24.08.2018 von Caroline Santo (Physiotherapeutin)
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Also doch Röntgen und ggf. weiterführende Untersuchungen bei hartnäckig verspanntem Nacken und starken Schulter- und Nackenschmerzen? Zwar bedeutet nicht jedes Hufgetrappel, dass ein Zebra um die Ecke biegt, aber auch seltene, exotische Ursachen müssen differenzialdiagnostisch in Betracht gezogen werden.
#1 am 22.08.2018 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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