Causa obscura

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Der Rettungsdienst findet einen Mann bewusstlos auf der Toilette sitzend. Sie bringen den 68-Jährigen in einem lebensbedrohlichen Zustand in die Notaufnahme. Was die Ursache für seinen Schock ist, können sich die Ärzte zunächst nicht erklären.
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2 Mitarbeiter von Causa obscura haben ein Profil
M.Sc. Anke Hörster
Maren Böcker
Die Ärzte sind schockiert über den Zustand einer 15-jährigen Patientin. Sie muss sich ständig übergeben, ist extrem abgemagert und kraftlos. Weil das Mädchen Probleme im sozialen und schulischen Bereich hat, tippen sie zunächst auf ein ... [mehr]
habe selbst als Studentin eine Patientin erlebt, die 5 Wochen in der Psychiatrie verbrachte, bis man ihre Nebenniereninsuffizienz erkannte - mit Hormontherapie war die "Depression" dann rasch im Griff... - Gruß an #3!
#4 vor 4 Tagen von Dr. med. Ulrike Gottesleben (Ärztin)
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Serum-Calcium von 76 mg/l ist keine Hypokalzämie! Das korrigierte Serum-Calcium (für die Hypalbuminämie) ist 2,42 mmol/l und somit völlig normal.
#3 vor 9 Tagen von Dr. med. Frans Zantvoort (Arzt)
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Ordentlich gemachte Psychiatrie besteht zunächst mal aus ordentlicher, umfassender somatischer Ausschlussdiagnostik. Wer das vernachlässig, produziert Tote. Hypothyreose, M. Addison, Hirntumoren, andere Tumoren, Tbc …... Die Diagnose einer Anorexia nervosa ist keine, die man eben mal so aus dem Handgelenk schüttelt, weil ein Mensch einen extremen BMI hat und zufällig pubertär ist. Auch für diese Diagnose gibt es konkrete diagnostische items. Im Notfall greife man zum Äußersten: redet mit den Patienten! Die Patientin hatte mit Sicherheit keine anorexietypische Essanamnese. Bin seit 25 Jahren Psychiater und habe schon alles an übersehenen gravierenden somatischen und hirnorganischen Diagnosen bei "psychogenen Störungen" gesehen.
#2 vor 15 Tagen von Kerstin Sielisch-Kropp (Ärztin)
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Eine psychische/psychiatrische Diagnose zu stellen, ist nicht leicht, auch nicht für (erfahrene) Psychotherapeuten (Bin selbst KJP'ler und auch Rettungsassistent). Ich verlange von jedem (!) Patienten wenigstens Leber-, Nieren- und Schilddrüsenwerte, da diese häufig psychische Symptome verursachen. Dies habe ich schon in eigener Praxis erlebt (Bsp.: Depression hat sich als Schilddrüsenunterfunktion herausgestellt). Leider haben gelegentlich (Haus-)Ärzte wenig Verständnis dafür, dass ich Blutwerte erbitte. Und umgekehrt sollten Psychortherapeuten die Somatik mehr im Blick haben!
#1 vor 16 Tagen von Cornelius Voigt (Psychotherapeut)
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Weil er seine Umwelt seit zwei Tagen rötlich verfärbt sieht, sucht ein 31-Jähriger eine Augenklinik auf. Der Mann erinnert sich, dass die Symptome begannen, nachdem er eine größere Menge flüssigen Sildenafil-Citrats (Rohstoff des Potenzmittels ... [mehr]
Zu #1 - Sie meinen, dass die beschriebenen (Neben-)Wirkungen des Sildenafil-Citrats nicht auf das Sildenafil, sonder auf das Citrat zurückzuführen wäre? Interessanter Gedanke, wie kommen Sie darauf? Ich habe Citrat bislang als eher nebenwirkungsarm und eher günstig wahrgenommen.
#2 vor 4 Tagen von Dr. Walter Mildenberger (Arzt)
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Es wäre interessant zu sehen, ob sich bei hohen Vitamin C Gaben intravenös Veränderungen ergeben.
#1 vor 9 Tagen von Manuela Heinzel (Heilpraktiker)
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Der Rettungsdienst wird zu einem Motorradfahrer gerufen, der in hoher Geschwindigkeit frontal mit einem Auto kollidiert ist. Die schnelle Traumauntersuchung lässt eine Beckenfraktur vermuten. Im Schockraum geben die Radiologen Entwarnung. Dabei ... [mehr]
In einer pneumologischen Abteilung einer Klinik soll ein Mann untersucht werden, der seit Jahren an Husten leidet. Für die Ärzte ist der Fall schnell klar, denn ihr Patient hat jahrelang stark geraucht. Wie sich herausstellt, ist das aber nicht ... [mehr]
was es nicht alles gibt
#1 vor 24 Tagen von Robert Wagner (Heilpraktiker)
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Ein zuvor völlig gesunder Mann hat plötzlich Probleme mit dem Laufen, nach kurzer Zeit ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. Schon bald kann der 30-Jährige auch seine Arme nicht mehr bewegen. Die Ärzte suchen fieberhaft nach einer Ursache. ... [mehr]
Ein 62-Jähriger muss sich in einer Klinik einer Krebstherapie unterziehen. Die Nebenwirkungen machen ihm dabei schwer zu schaffen. Er klagt über Verdauungsstörungen und Hypertonie. Als er eines Morgens in den Spiegel schaut, traut er seinen Augen ... [mehr]
Mein damaliger Mann hatte nach Nierenzellkarzinom unter der Chemotherapie immer ganz weiße Kopfhaare, Augenbrauen, Bart. Das Medikament kenne ich nicht. Er musste es täglich nehmen und wenn die Nebenwirkungen zu schlimm waren, durfte er ein paar Wochen (2-3?) pausieren. In der Pause färbten sich einige Haare wieder schwarz, nicht alle. Sobald er wieder mit der Einnahme begann, wurde er wieder komplett weiß. Jetzt braucht er das Medikament nicht mehr und gilt wohl als geheilt. Seine Haare sind, wie man bei einem Menschen über 60 erwarten könnte, grau. Schwarze Haare eindeutig sichtbar, Augenbrauen wieder recht dunkel. Während der gesamten Therapie sind seine Haare nicht ausgefallen, auch nicht teilweise. Er hatte immer sehr volles Haar und hat auch keine "Platte".
#3 am 30.08.2018 von Gudrun Falkenberg (Logopädin)
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Bei allem Respekt vor dem beschriebenen Phänomen wäre mir bei der beschriebenen Erkrankung auch recht, wenn ich nach einer erfolgreichen, lebensverlängernden Behandung grüne Haare oder vielleicht gar keine Haare mehr hätte.
#2 am 29.08.2018 von Dipl.Ing. Winfried Duven (Biochemiker)
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Gast
Die beiden Ereignisse sollten doch einigermaßen leicht voneinander abgrenzbar sein: Bei einem selektiven Haarausfall müsste das Patientenbett voller Haare sein, bei "spontaner" Verfärbung nicht. Um die Haarfarbe signifikant zu ändern müsste doch ein nicht zu vernachlässigender Anteil der Haare über Nacht ausgefallen sein.
#1 am 29.08.2018 (editiert) von Gast
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Ein Mann hat starke Schulter- und Nackenschmerzen. Sein Hausarzt behandelt ihn zunächst symptomatisch. Doch auch nach zwei Wochen lassen seine Beschwerden nicht nach. Als sich der 56-Jährige in der Notaufnahme vorstellt, machen die Ärzte eine ... [mehr]
Mir fällt auf, dass in der Regel kaum Befunde , gewonnen durch eine gründliche körperliche Untersuchung, beschrieben werden. Die Beweglichkeit des Halses war sicherlich eingeschränkt, ein Klopfschmerz wär sicherlich vorhanden gewesen, ist aber nicht angegeben. Also erst körperlich untersuchen, dann nachdenken, dann weiter suchen!
#3 vor 38 Tagen von Dr Paul-Ulrich Eckhoff (Arzt)
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Ja genau! Und ich verstehe nicht, warum sich heute so viele Orthopäden weigern, zu röntgen, bzw. so viele Hausärzte nicht zum Röntgen überweisen, wenn ich in 6 Behandlungen (KG bzw. MT) durch meinen Befund und meine Beobachtungen (und sehr ausgiebiges Patienten-Zuhören) einen sehr unklaren, definitiv nicht zur Diagnose (meist eh unscharf formuliert) auf dem Rezept passenden Zustand finde. Im Ergebnis waren da schon am Ende von einer in der Notaufnahme nicht ernstgenommene Schambeinfraktur bis hin zum nicht erkannten Pancoast-Tumor alles dabei! Da muß ich annehmen, daß Röntgenbilder heute zwar eine zu vernachläsigende Strahlenbelastung bedeuten, aber eben auch keinen finanziellen Gewinn?!
#2 am 24.08.2018 von Caroline Santo (Physiotherapeutin)
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Also doch Röntgen und ggf. weiterführende Untersuchungen bei hartnäckig verspanntem Nacken und starken Schulter- und Nackenschmerzen? Zwar bedeutet nicht jedes Hufgetrappel, dass ein Zebra um die Ecke biegt, aber auch seltene, exotische Ursachen müssen differenzialdiagnostisch in Betracht gezogen werden.
#1 am 22.08.2018 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Über mehrere Wochen hinweg verliert ein 63-Jähriger immer mehr an Seh- und Hörvermögen. Während die Ärzte über die Ursache rätseln, geht es dem Patienten immer schlechter. Bald fällt ihm das Atmen schwer und sein Herz schwächelt. Was ... [mehr]
In den 70ger Jahren wurden in den USA Kobaltverbindungen zur Schaumstabilisierung bei Bier verwendet (was an und für sich bereits "krank" ist). Das tiefstgekühlte Bier in USA hat Schwierigkeiten überhaupt eine Schaumkrone zu bilden, mit der Folge von verbreitetem "Herzversagen" bei regelmäßigen Biertrinkern
#5 am 14.08.2018 von Dr. Hans Stange (Chemiker)
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Einen ähnlichen Fall hat vor einigen Jahren eindrucksvoll Prof. Jürgen Schäfer von der Uni Marburg beschrieben, der durch ein Folge von "Dr. House" auf die Fährte mit der Metallvergiftung gekommen war. Der Patient konnte seinerzeit gerettet werden. Derartige Fälle unterstreichen die Bedeutung detektivischer Ursachenforschung.
#4 am 14.08.2018 von Dr. Stefan Bruhn (Naturwissenschaftler)
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Ein
#3 am 14.08.2018 von Dr. Stefan Bruhn (Naturwissenschaftler)
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Gast
War die Prothese auch von De Puy?
#2 am 11.08.2018 von Gast (Arzt)
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Hotelfachpfleger
Eine dazu passende Erfahrung: Ich habe 20 Jahre in verschieden Rehakliniken als Krankenpfleger gearbeitet, viele Jahre davon in orthopädischen. Ich erinnere eine Patientin, bei der eine Rötung im Operationsgebiet nach einer Hüft TP auch noch in der Reha weiterbestand, obwohl sie schon längst hätte abgeklungen sein müssen. Die OP-Wunde war gut verheilt, Narbenbildung hatte bereits eingesetzt, insgesamt reizlos. Aber die Ärzte und wir konnten tun was wir wollten, die Rötung blieb bestehen. Schlussendlich wurde die Dame zurückverlegt, erhielt ein anderes Fabrikat einer Hüft TP und nachdem sie wieder bei uns in der Reha war verlief der Genesungsprozess wie gewünscht. Als Ursache wurde eine Metallallergie diskutiert.
#1 am 08.08.2018 von Hotelfachpfleger (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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Eine Patientin stellt sich mit Unwohlsein und Atembeschwerden in einer Klinik vor. Dort erleidet sie plötzlich einen Krampfanfall und ihr Zustand verschlechtert sich rapide. Und alles nur, weil sie im Fitnessstudio eine einfache Regel nicht befolgt ... [mehr]
Statt um eine Anorexie kann es sich aber auch um eine Orthorexie handeln. In vielen sog. "Ernährungsratgebern" wird suggeriert, dass der Verzehr kochsalzhaltiger Speisen und Getränke bei jedem Menschen zu sofortigen schwersten kardiovaskulären Erkrankungen führe.
#4 vor 47 Tagen von Andreas Schweigstill (Mitarbeiter Industrie)
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Sehr niedrieges Körpergewicht, erschöpfender Sport unter "extremen" Bedingungen und Unmengen (kalorienfreies) Wasser trinken. Unabhängig von der Hyponatriämie sollte man da auch an eine Essstörung (Anorexie) denken.
#3 am 04.08.2018 von Dr. rer.nat. Stefan Graf (Biologe)
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Glück gehabt... bei der herzhaften Therapie hätte der Schuss auch nach hinten losgehen können.... (Zentrale pontine Myelinolyse)
#2 am 02.08.2018 von Maja Grigoleit (Studentin der Humanmedizin)
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So einen Quatsch kenne ich auch von einem Nachbarn, der "Hot-Yoga-Kurse" veranstaltet. Die Teilnehmer sind wahrscheinlich auch dehydriert bzw. haben entsprechend Natrium verloren. Die Drinks, die sie wieder auf Vordermann bringen, müssen sie teuer kaufen. Clevere Geschäftsidee.
#1 am 02.08.2018 von Dr. med. Martin Lorenz (Arzt)
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